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Indien: Oberstes Gericht führt negatives Stimmrecht ein

In Indien hat das Oberste Gericht eine wegweisende Entscheidung zum Wahlrecht des Landes gefällt. So beschlossen die Richter ein negatives Stimmrecht. Alle Wahlberechtigten des Landes haben künftig das Recht, für keinen Kandidaten auf der Liste zu stimmen.

Unterhalb der Kandidatenliste wird zukünftig vermerkt sein, dass "keiner der oben genannten Möglichkeiten" wählbar ist. Der Supreme Court begründetet seine Entscheidung mit: "Demokratie bedeutet, die Auswahl zu haben - und nun werden die Wähler mit diesem neuen negativen Stimmrecht gestärkt".

Allerdings haben die negativen Stimmen keinen Einfluss auf das positive Wahlrecht und damit auf das Wahlergebnis. Jedoch wird das negative Ergebnis ebenfalls veröffentlicht, um die Parteien unter Druck zu setzen.


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WebReporter: ghostinside
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Indien, Kandidat, Stimme, Wahlrecht, Oberstes Gericht, negativ
Quelle: www.tagesschau.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2013 20:28 Uhr von ZzaiH
 
+15 | -0
 
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wär auch was für deutschland - 80% nicht wählbar :D
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27.09.2013 20:59 Uhr von Phyra
 
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hm, schade, schoener waere es eine einer partei negativstimmen zu geben anstatt fuer andere parteien zu stimmen, in dem fall wuerde eventuell das ergebnis auch naeher am buergerwillen sein.
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27.09.2013 21:06 Uhr von Johnny Cache
 
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Das ist schon mal deutlich näher an Demokratie als das was man sonst so kennt, aber das Konzept von Parteien ist doch sowieso vollkommen daneben.

Es gibt bestimmte Aufgaben die es im Auftrag des Volkes zu erledigen gibt, warum werden diese nicht wie es sich sonst gehört einfach ausgeschrieben? Dann könnten z.B. Piraten als die Experten für Datenschutz sorgen, die Grünen den Salat bewachen und so weiter und so fort.
Und wenn jemand seine Aufgaben nicht erfüllt gibt es eben entsprechende Konventionalstrafen, gerne auch mit Haftstrafen wenn man ihnen Vorsatz oder grobe Inkompetenz nachweisen kann.

Wäre das so schwer umzusetzen?
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28.09.2013 00:39 Uhr von magnificus
 
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Oder vllt, so. Man kann entscheiden, ob man seiner Partei eine Stimme gibt oder einer Anderen eine weg nimmt. Entweder, oder.
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28.09.2013 10:20 Uhr von Schmollschwund
 
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Find ich gut! Nur Bindend müsste das sein. Vor allem in Dt wäre das mal ein Ansatz um mehr Leute dazu zu bewegen wählen zu gehen. Man schaut ja hier lieber darauf was schief läuft, anstatt sich darüber zu freuen, was gut ist. So nach dem Motto: "Oh, da gibt es wieder was wo ich drauf hauen kann, das mache ich gerne...." und ich bin mir SICHER, dass würden auch viele tun.
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01.10.2013 01:10 Uhr von ITler84
 
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Das mit der "keinen aus der Liste" Option fände ich sehr gut!
Dann noch die Erststimme abschaffen (Kennt doch eh keiner und nach Berufen wählen?!)
Verfassungsrichtern schnellere Handlungsmacht geben falls eine Partei mal wieder meint Amok zu laufen.
Politikerrenten abschaffen / auf ein normales Niveau senken

Und ganz wichtig:
Zu jeder Partei den wichtigsten Punkt mit auf den Wahlbogen den Sie 100% durchsetzen wollen, egal was kommt.

So könnte man als Bürger zumindest etwas positives erwarten alle 4 Jahre, egal welche Partei gewinnt.
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21.03.2014 13:31 Uhr von Karlchenfan
 
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L.Neal Smith´s Galatin kommt näher,das ist doch mal eine Positivmeldung,zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen.

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