27.09.13 19:08 Uhr
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Kommentar Nationalismusgefahr: Erfolge der AfD und CDU/CSU durch rechten Populismus

Seit der Bundestagswahl zeigt sich in Deutschland eine Nationalismusgefahr mit realistischer Wahrscheinlichkeit. Denn das Wahlergebnis beweist: Den Wählern gefällt deutscher Chauvinismus.

Das zeigt sich durch den Erfolg der Parteien CDU/CSU und der AfD. Die CSU konnte mir ihrer Pkw-Maut punkten, die Ausländer diskriminiert. Die CDU hingegen verteidigte in der Eurokrise "die deutschen Interessen". Obwohl Merkels Sparkurs die Krise der anderen EU-Länder nur verschlimmerte.

Zuletzt hat die AfD der FDP die Stimmen weggenommen. Da den Wählern deren populistische Politik mehr zusagte als die Bürgerrechtspolitik der FDP. Chauvinistische Töne scheinen der Weg zum politischen Erfolg zu sein.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, CDU, CSU, AfD, Bundestagswahl, Kommentar, Populismus, Nationalismus
Quelle: www.taz.de

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2013 19:10 Uhr von Borgir
 
+86 | -20
 
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Deutscher Chauvinismus? Die AfD will einfach, dass die Kohle nicht in der EU verbrannt wird und dass die Welle der Wirtschaftsflüchtlinge aufhört. Was ist daran bitte eine Gefahr?
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27.09.2013 19:15 Uhr von Gnarf456
 
+62 | -15
 
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Für die TAZ ist doch alles rechts, die würden am liebsten Deutschland gleich ganz abschaffen. Ich finde, eine Portion mehr Patriotismus würde dem Land guttun, dann würde das Leben hier weitaus angenehmer werden.
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27.09.2013 19:18 Uhr von HateDept
 
+16 | -36
 
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27.09.2013 19:21 Uhr von cheetah181
 
+14 | -37
 
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27.09.2013 19:23 Uhr von HateDept
 
+8 | -22
 
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27.09.2013 19:39 Uhr von Ms.Ria
 
+19 | -7
 
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Meiner Einschätzung nach hat die AfD auf jeden Fall "nationale" Absichten, im Sinne dass Deutschlands Wohlergehen unabhängig von Europa im Mittelpunkt steht. Ob das schon rechts ist...hm.

Fakt ist aber dass die AfD auf jeden Fall bezüglich ihrer Zuwanderer-Politik auch Wähler angelockt hat, die auch ohne offen rechts sein zu wollen dennoch mit ihrer AfD-Stimme etwas gegen Zuwanderer bewirken wollen.

Vielen Wählern sind auch nur die Euro-DM- und die Migrantenpunkte im Gedächnis geblieben - alles andere haben sie gar nicht gecheckt. Oder wer feiert bitte bewusst solche hardcore Kapitalisten? Das sind sie nämlich im Hauptsächlichen.
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27.09.2013 19:41 Uhr von ralfi73
 
+29 | -9
 
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Quatsch, "Diskriminierung", "Nationalismus", "Chauvinismus", etc...
ist doch alles bloß LINKS-Populismus... :P
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27.09.2013 19:44 Uhr von ralfi73
 
+27 | -6
 
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Das Problem an der deutschen Politik-Kultur (ja das Wort soll so heißen) ist, dass schon Kindern von Anfang an eingetrichtert wird, dass Links = gut und Rechts = böse wäre... Und von dieser Indoktrination bleibt in den meisten Fällen ein Leben lang was zurück...

Natürlich wäre es umgekehrt genauso falsch. Aber so einfach wie da viele Leute (insbesondere die aus dem linken Lager) es sich mit Ihrer Weltanschauung machen, ists nicht...

[ nachträglich editiert von ralfi73 ]
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27.09.2013 19:54 Uhr von HateDept
 
+3 | -10
 
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@Ms.Ria

also "nationale Absichten" kann man so oder so deklarieren. Rechte Politik hat auch nicht unbedingt damit oder gar mit Einwanderungspolitik zu tun - das ist eher ein kleinerer Anteil, der gern instrumentalisiert wird um Wähler hinter sich zu bringen.

Interessant ist, wessen Interessen solch eine Partei vertritt. Im Fall der AfD klingt das erstmal so, als verträten diese die Interessen des fleißigen deutschen Bürgers, der gern Einfluss auf die Verwendung seiner Steuergelder hätte - also so wie bei den meissten Einheitsparteien. Schaut man aber auf die Gewinner der entsprechenden Politik (z.B. auf die Nutznießer bestimmter "Reformen"), erkennt man die Richtung der Partei.
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27.09.2013 19:58 Uhr von One of three
 
+21 | -5
 
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"Die CSU konnte mir ihrer Pkw-Maut punkten, die Ausländer diskriminiert."


Ich kriege hier das kalte Kot*en ...

Was ist diskriminierend daran diejenigen einen Obulus zahlen zu lassen, die etwas benutzen und sonst nichts mit Herstellung und/oder Instandhaltung zu tun haben?

In folgenden Länder zahlt man für die Nutzung von Autobahnen:
Bulgarien - Dänemark - Frankreich - Griechenland - Großbritannien - Italien - Kroatien - Mazedonien - Montenegro - Norwegen - Österreich - Polen - Portugal - Rumänien - Schweden - Schweiz - Serbien - Slowakische Republik - Slowenien - Spanien - Tschechien - Türkei - Ungarn
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27.09.2013 20:02 Uhr von Bleifuss88
 
+16 | -3
 
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Das kommunistische Propagandablatt hat gesprochen :D
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27.09.2013 20:02 Uhr von Phyra
 
+17 | -2
 
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"ihrer Pkw-Maut punkten, die Ausländer diskriminiert."

genau, immer diese auslaender diskriminierung, immerhin zahlen die doch fuer deutschland kfz-steuern wie die deutschen auch... oh wait...
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27.09.2013 20:04 Uhr von HateDept
 
+5 | -7
 
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@ralfi73

Für linke und rechte Politik gibt es m.E. relativ klare Definitionen. In jeder linken Partei gibt es mind. einen "rechten Flügel". Links und Rechts (und Alles dazwischen) sind Teil einer Demokratie - auch im theoretisch gerechtesten System der Welt. Ich kann Deine Zuordnung nicht ganz nachvollziehen - mit der Ausnahme, dass sich im rechten Spektrum gern Faschisten ansiedeln, die vielleicht das Adjektiv "böse" mehr auf sich ziehen ... aber dafür kann ich nix.

Solange man rechte Politik immer nur mit Einwanderungspolitik in Verbindung bringt, kommt man im Denken nicht einen Schritt weiter. Rechte Parteien sind m.E. u.a. auch CDU/CSU, FDP und betreffs ihres politischen Handelns sogar SPD/Grüne. Nach all deren letzten größeren "Reformen" (also seit mehr als 15 Jahren) ging es im Allgemeinen den Menschen in Deutschland besser, die schon viel besitzen! Und eben das macht u.a. "rechte Politik".

(bitte mal betreffs rechter/linker Politik bei Wikipedia nachschauen - die erklären das einigermaßen gut)

[ nachträglich editiert von HateDept ]
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27.09.2013 20:12 Uhr von cheetah181
 
+5 | -7
 
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"Demnach geht die politische Rechte von einer Verschiedenheit der Menschen aus und befürwortet oder akzeptiert daher eine gesellschaftliche Hierarchie.[2][3][4] Ungleichheit wird deshalb von der politischen Rechten als „unausweichlich“, „natürlich“, „normal“ und „wünschenswert“ betrachtet.[2] Hier ist zu unterscheiden zwischen der klassischen Rechten, welche die Ungleichheit durch Erbfolge und Familientradition gerechtfertigt sieht, und der liberalen Rechten, welche Ungleichheit nur dann für gerechtfertigt hält, wenn sie das Resultat eines fairen Wettbewerbs ist."

- Wichtige Personen in der AfD woll(t)en das Wahlrecht für Arbeitslose abschaffen
- eine Gleichstellung homosexueller Menschen und ihrer Familien lehnen sie ab
- Wirtschaftlich sind sie neoliberaler als die FDP

Sie sind also auf ganzer Linie rechts. So schwer ist das doch nicht zu verstehen.
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27.09.2013 20:12 Uhr von WolfGuest
 
+4 | -6
 
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Von wegen "rechts". Die AfD ist genauso MultiKulti wie die anderen "etablierten" Parteien auch: http://indexexpurgatorius.wordpress.com/...
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27.09.2013 20:28 Uhr von shane12627
 
+6 | -5
 
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>taz

Umseriöse News.
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27.09.2013 20:48 Uhr von Shifter
 
+7 | -3
 
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selten sowas bescheuertes gelesen, alles was einem nicht passt schiebt man einfach in die rechte ecke
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27.09.2013 20:56 Uhr von kingoftf
 
+5 | -9
 
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Die AfD ist die bürgerliche Variante der NPD

http://afdwaehlerstellensichvor.tumblr.com/

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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27.09.2013 21:05 Uhr von kingoftf
 
+4 | -13
 
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http://www.taz.de/!121788/

Seit Monaten halten antifaschistische Gruppen der örtlichen „Alternative“ vor, sich nicht von drei rechtslastigen Personen zu distanzieren: Lars Steinke von der Burschenschaft Hannovera, Jörg Schoppe, der 2013 für die rechte Partei „Die Freiheit“ auftrat, und Lennard Rudolph, von dem im Internet Bilder mit Hitlergruß kursieren. Alle drei waren beim AfD-Stand in Göttingen dabei.
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27.09.2013 21:20 Uhr von Adam_R.
 
+11 | -3
 
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Sind denen bei der Bolschewickenpresse jetzt auch noch die letzten Gehirnzellen abgestorben? Die sind doch nur vom Selbshass zerfressen.
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27.09.2013 21:24 Uhr von kingoftf
 
+2 | -13
 
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27.09.2013 21:56 Uhr von XFlipX
 
+9 | -3
 
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..die TAZ, ein Hort des seriösen und objektiven Journalismus...wieviel Anklage laufen derzeit gegen die TAZ ? Andreas Speit, Deniz Yücel...die journalistische RockyHorrorPictureShow der linksextremen Szene in den Reihen der TAZ.

XFlipX

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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27.09.2013 22:06 Uhr von XFlipX
 
+4 | -3
 
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Frau Herrmann(TAZ Artikelschreiberin) unterschlägt auch gleich mal, dass knapp 340.000 Wähler von der Partei "Die Linke" zur AfD gewandert ist...zweitstärkste Wanderbewegung hinter der FDP. Viell. deshalb, weil sonst die Argumentationskette ihres Artikels zusammengebrochen wäre...welche "Nationalismusgefahr" erwartet uns dann bei der Linken ??

http://wahl.tagesschau.de/...

XFlipX

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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27.09.2013 22:08 Uhr von eugler
 
+5 | -1
 
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Was soll die Aufregung? Die AfD ist personell und ideologisch en verwand mit der CDU. Lediglich in der Art und Weise wie unsere Steuern verbraten werden sind sie sich uneinig.

Rechts sind beide Parteien per Definition. Wer daraus gleich irgendwelche NPD-Verbindungen ableitet ist selbst Schuld.

Meiner Meinung nach braucht Deutschland endlich eine starke und seriöse Partei mit dem Fokus Deutschland - CDU/AfD sind das ganz sicher nicht.
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27.09.2013 22:34 Uhr von Gorli
 
+0 | -3
 
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Chauvinismus? Ich denke es ist momentan nur so eine art "Winning Team" Euphorie. Deutschland gehts halt extrem gut, während fast alle anderen Länder der Erde (sogar China) so lala vor sich hinstolpern oder sogar abstürzen.

Wartet ab, die nächste Krise kommt bestimmt, und dann rufen alle wieder dass sie auswandern. ;)

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