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Sie zersetzt das Fleisch: Russische Droge Krokodil erreicht Amerika

Eine gefährliche Droge namens Krokodil, die in Russland hergestellt und bereits weit verbreitet ist, wurde nun auch in Amerika entdeckt.

In Arizona sind zwei Fälle dieses Drogenmissbrauchs aufgetaucht, Ärzte berichteten von den schlimmen Folgen.

Krokodil ist bekannt dafür, dass es das Fleisch der Konsumenten quasi "auffrisst" und zersetzt.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Droge, Amerika, Fleisch, Krokodil
Quelle: www.huffingtonpost.com

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2013 13:47 Uhr von 123gizmo123
 
+55 | -7
 
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Ich frag mich ja immer: Warum nimmt man sowas?
Wenn mir die Folgen doch bekannt sind (Wie bspw. beim Heroin) würde ich einen Teufel tun solch ein Gift zu mir zu nehmen.
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27.09.2013 13:53 Uhr von Retrobyte
 
+34 | -1
 
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Kurze Erklärung:
Als Krokodil wird Desomorphin bezeichnet,
welches aus Codeinhaltigen Medikamenten, Iod
und rotem Phosphor synthetisiert wird.
Durch eben diesen "billigen" Syntheseweg,
wird das Desomorphin mit zahlreichen toxischen
Nebenprodukten versetzt.
Diese Nebenprodukte sind es, die zu diesen
fatalen Gewebeschäden führen.


Nachtrag:
"Desomorphin ist ein erstmals 1932 in den USA synthetisiertes Opioid und entspricht bis auf die sekundäre Hydroxygruppe sowie einer Doppelbindung der Struktur des Morphin (Morphin Analogon). Aufgrund seines hohen Abhängigkeitspotentials ist Desomorphin in Deutschland nicht mehr als Medikament zugelassen."

Handelsname: Permonid® (nicht mehr erhältlich)
Synonyme: Dihydrodesoxymorphin, Krokodil, Krok
Englisch: Desomorphine

[ nachträglich editiert von Retrobyte ]
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27.09.2013 13:56 Uhr von muhkuh27
 
+1 | -22
 
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27.09.2013 14:13 Uhr von Retrobyte
 
+30 | -2
 
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@muhkuh27:

Du hast ja vielleicht ´ne Ahnung.
Codein ist in Schmerz- und Hustentabletten, sowie Säften enthalten.
Wie kann denn sowas schwerer zu beschaffen sein, als Rohopium welches man zur Heroinherstellung braucht?
Das erklär mir mal bitte.

Btw,
"Man müsste es sich über den illegalen Weg holen[...]"
Und wie willst du dir Rohopium über dem legalen Wege beschaffen wollen?

[ nachträglich editiert von Retrobyte ]
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27.09.2013 14:29 Uhr von Retrobyte
 
+2 | -2
 
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Sorry für den Doppelpost.

Hier ein Artikel vom Spiegel Online.
Nur um noch einmal zu verdeutlichen,
wie einfach die Herstellung besagter Droge ist
(Und wie Fatal der Konsum).
http://www.spiegel.de/...

Wie das nun kostengünstiger als Heroin sein soll,
erschließt sich mir nicht so ganz, muhkuh27.

[ nachträglich editiert von Retrobyte ]
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27.09.2013 16:55 Uhr von dommen
 
+7 | -0
 
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Anmerkung: Der Wirkstoff Desomorphin, der den Rauschzustand erzeugt, ist bezüglich Gewebeschädigung ungefährlich (wie alle Opiate). Das Problem ist, dass die Reaktionen, welche das Desomorphin aus Vorstufen (z.B in Hustenblockern enthalten) in gammligen russischen Wohnungen und zerbombten Wellblechgaragenhöfen in offenen Gefässen mit verunreinigten Haushaltschemikalien (Phosphor als Reduktionsmittel von der Reibfläche von Streichholzschachteln abkratzen und solche Spässe) durchgeführt werden. Keine Aufreinigung, kein umkristallisieren, kein Neutralisieren von überschüssiger Säure. Der ganze Dreck landet unverschnitten in den Venen.
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27.09.2013 17:00 Uhr von Phoenix3141
 
+13 | -2
 
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Die Evolution bahnt sich ihren Weg zurück in die Gesellschaft. So einfach ist das. Wer dumm genug ist, sowas freiwillig in sich reinzustopfen und sich damit selber aus dem Genpool entfernt, hat es meiner Meinung nach auch nicht besser verdient ...
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27.09.2013 17:25 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+2 | -9
 
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Lol, Drogensucht und Evolution haben nun mal so gar nichts miteinander zu tun.
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27.09.2013 18:11 Uhr von Justus5
 
+1 | -0
 
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Krass. Einfach nur krass.
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27.09.2013 18:28 Uhr von Azeruel
 
+5 | -2
 
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"Ich frag mich ja immer: Warum nimmt man sowas?
Wenn mir die Folgen doch bekannt sind (Wie bspw. beim Heroin) würde ich einen Teufel tun solch ein Gift zu mir zu nehmen."

So einfach ist das aber nicht. In aller Regel fängt ein Heroin Konsument nicht mit Heroin an. Das ist ein schleichender Prozess bei dem du immer mehr und mehr brauchst bis man schlussendlich beim Heroin angekommen ist. Die Konsumenten sind sich bewusst welchen Weg sie einschlagen, es gibt aus Ihrer Sicht aber keinen Weg mehr zurück.

Wenn man dann dazu noch in Ländern wie Russland auf diesen Tripp kommt treibt einen letzten Endes die vergleichbare Wirksamkeit und der kostengünstige Preis zu Drogen wie Krokodil (ja, auch ein Junkie steht nicht auf Beschaffungskriminalität).

Und keinen kommentar zu den anderen Meinungen. Manche denken eben ganz Bewusst einfach.
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27.09.2013 19:00 Uhr von Suffkopp
 
+8 | -8
 
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@Azeruel - Wenn die nicht mit Heroin angefangen sind, dann vlt. mit Marihuana. Achne kann ja nicht sein - das macht ja nicht süchtig.
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27.09.2013 19:10 Uhr von Azeruel
 
+3 | -4
 
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Suffkop

Bitte sei doch noch Polemischer. Evtl. einfach mal mit der Thematik beschäftigen?

Nirgendswo habe ich das Thema angesprochen aus welchen Gründen sie sich entschlossen haben Drogen zu nehmen. Kausalität ist hier das Stichwort. Von dem her ist schon das Wort Einstiegsdroge im eigentlichen Sinne falsch.

Und wenn du gerne vom Thema Einstiegsdroge reden willst, hier mal ein Anreiz: http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/...

[ nachträglich editiert von Azeruel ]
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27.09.2013 21:15 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -2
 
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Jaja!
Mit dem Denken war das schon immer so eine Sache, und nicht jedem gelingt es!
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es nicht die Droge selbst, sondern der ganze andere Dreck, der durch fehlende Hygiene und Pfusch sein Teufelswerk tut!

Um es auf Vollpfostisch zu übersetzen: Es ist wie beim Alkoholpanschen! Wer übel gepanschten Fusel trinkt ohne es zu wissen, könnte den nächsten Tag nicht erleben!!!
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27.09.2013 22:34 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -1
 
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@Azeruel - habe ich davon gesprochen WARUM sie angefangen sind? Ich habe nur auf Deinen Satz reagiert "In aller Regel fängt ein Heroin Konsument nicht mit Heroin an".

Und der Bericht unter Deinem Link ist von 1995 - also 18 Jahre alt.

Gut, dann frag ich anders herum: Wenn in aller Regel ein Heroin Konsument nicht mit heroin anfängt, was ist dann die Einstiegsdroge?
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27.09.2013 22:37 Uhr von Ms.Ria
 
+2 | -2
 
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@ Azeruel:

"So einfach ist das aber nicht. In aller Regel fängt ein Heroin Konsument nicht mit Heroin an. "

Nein, vllt nicht direkt beim ersten Drogenkonsum überhaupt. Aber mir kann niemand erzählen dass ein H-Konsument nicht ganz genau weiß was er beim ersten Mal H-konsumieren macht. Jeder weiß was Heroin ist und bewirkt (Sucht und Zerstörung), und jeder der es konsumiert, macht es ganz bewusst.

Es gibt Menschen die unverschuldet in solche Suchtsituationen geraten (z.b. Zwangsprostitution) und die tun mir sehr sehr leid - aber ansonsten hält sich mein Mitleid für diese bewusst-extremen Drogenkonsumenten echt in Grenzen. Es gibt Leute die totkrank sind und sich ein gesundes Leben wünschen - und es gibt Leute die ein gesundes Leben haben und sich mit Drogen bewusst selber zerstören. Mir geht das einfach nicht in den Kopf.

Der erste Schritt zum Heroin oder zu diesem Krokozeug ist immer die Neugier, trotz Vorwarnung und Wissen um die Gefahren. Wer sich freiwillig in so ein Elend begibt, der ist es wirklich leider selber Schuld. Da ist man auch nicht polemisch, wenn man das so ausspricht - das ist leider Tatsache.
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27.09.2013 23:18 Uhr von Phoenix3141
 
+3 | -2
 
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@ Child_of_Sun_24

"Lol, Drogensucht und Evolution haben nun mal so gar nichts miteinander zu tun. "

Schonmal was von Charles Darwin gehört? Stichwort "Survival of the fittest". Dazu zählt auch Intelligenz und wer dumm genug ist, eigenständig Giftstoffe zu konsumieren obwohl er ganz genau weiß, dass er daran innerhalb kürzester Zeit stirbt, zählt intelligenztechnisch wohl ganz offensichtlich nicht zu den "fittest", oder siehst du das etwa anders?

[ nachträglich editiert von Phoenix3141 ]
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28.09.2013 00:02 Uhr von Retrobyte
 
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@Jauchegrube:
"Wenn ich eine Droge verkaufen wollte,
würde ich ihr aber einen positiv klingenden Namen verpassen."

Nunja, zum einen wird die Droge von niemandem verkauft,
sondern von den Konsumenten selbst hergestellt.
Zum anderen liegt der Name der grünen Farbe zugrunde, die die Haut an der Injektionstelle annimmt.

@der-Brain:
Danke! :)
Hier wird über so viele Themen unseriös berichtet,
da kann die eine oder andere zusätzliche Information
ja nicht schaden. :)
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28.09.2013 01:28 Uhr von Ich_bins_wieder
 
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Der Post von Dommen trifft das Thema von der Sache her ganz gut. Als Reduktionsmittel kommen nämlich nicht nur Phosphor sondern auch Salzsäure, Jod, Essig, Schwefel oder Benzin zum Einsatz und naja, ich muss ja wohl keinen sagen was Benzin oder die anderen Stoffe in der Blutbahn verloren haben bzw. was diese an Schaden anrichten können!
Kurz zusammengefasst: Der Bestandteil Codein ist in Russland in Medikamenten erlaubt und frei verkäuflich, die Reduktionsmittel sind billig und ebenfalls jederzeit verfügbar, die Droge macht stark abhängig und die Süchtigen kommen zu ca. 50% nicht mehr davon los (bleibende Schäden sind irreparabel und zeitnah zu erwarten).
http://www.t-online.de/...

Dass es allerdings fast zwei Jahre von Russland über den Teich gedauert hat, finde ich bemerkenswert, wird aber an Crystal liegen, was ja bekanntlich in Amerika weit verbreitet ist und ebenfalls nicht gerade förderlich für das Aussehen und die Gesundheit ist.
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28.09.2013 02:27 Uhr von Azeruel
 
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Ist es von Relevanz dass der Artikel 18 Jahre alt ist? Du kannst dir gerne neuere Studien raussuchen und wirst zu selbigen Ergebnissen kommen.

Und deine Fragen sind nichts anderes als der schleichende Versuch hier Marihuana als die böse Droge die den Heroin Kosument zum Heroinkonsumenten gemacht hat hinzustellen.

Dabei tut es überhaupt gar nicht zur Sache was als Einstiegsdroge genommen wurde (Was man im übrigen aus oben genannter Studiu unter anderen Ableiten kann), das kann alles sein, das fängt beim Alkohol an, geht über Mariuhana bis hin zu Rezeptpflichtigen Opiaten wie Tillidin etc. Der Suchtfaktor der sich dabei einstellt kann dann wiederum je nach Einstiegsdroge eher psychischer oder eher physischer Natur sein. In jedem Fall ist der Anfang allen Übels aber natürlich die psychische Abhängigkeit.

Wichtig zum Verständnis warum der Heroinabhängige nun mit Heroin angefangen hat ist nur, das es in aller Regel vorher einen falschen Umgang mit einer weicheren Droge gab. Die Gründe warum er das nun tat seien dahingestellt, sind aber nicht unwesentlich für den weitern Werdegang hin zur Droge Heroin. Und damit der Absatz hier nicht aus den Kontext gerissen werden kann, wie es diverse Leute gerne mal tun hier nochmal ganz deutlich: Ob die Einstiegsdroge legal oder illegal ist, ist kein Indikator dafür ob derjenige ein potentieller Heroinabhängiger wird, auch wenn es durchaus Heroinabhängige gibt die man Mariuhana angefangen haben. In der Logik nennt man so etwas Implikation und kann nicht einfach umgedreht werden!

[ nachträglich editiert von Azeruel ]
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28.09.2013 09:23 Uhr von Suffkopp
 
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@Azeruel - aber es kann also sein das auch Marihuana die Einstiegsdroge (vlt. nach/neben Alkohol) für spätere "freiwillige" Heroinkonsumenten ist.

Daraus könnte man doch dann den Schluß ziehen, das man derartige Einstiegsdrogen verbieten sollte. Die eine ist es, an der anderen sollten wir arbeiten.
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28.09.2013 09:59 Uhr von mort76
 
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Suffkopp,
man kann es drehen und wenden, wie man will:
Viele Menschen dröhnen sich gerne zu, und sie finden todsicher auch etwas, womit man sich zudröhnen kann.
Man kann kein Gras kaufen?
Probieren wir doch mal Engelstrompete und Pilze.
Alkohol ist zu teuer?
Wir probieren Klebstoff.
Heroin ist zu teuer?
Wir probieren Krokodil.
Drogen sind generell nicht erhältlich?
Dann wird halt gesoffen.

Wer Drogen nehmen will, der findet auch welche- da kann man verbieten, was man will.

Diese Verbote bewirken nur eines:
der Stoff wird teurer.
Und je teurer der Stoff ist, desto größer ist der Gewinn für die Händler.
Je größer der Gewinn, desto größer das Interesse und die Motivation der Händler.

So funktioniert das nicht, Verbote und Strafen nützen nichts...nichtmal dann, wenn -wie in den USA- langjährige Haftstrafen oder im Falle von Indonesien und China die Todesstrafe droht.
Weil sich Menschen eben einfach gerne berauschen, Suffkopp.
Ist halt ne tolle Sache- aber eben gefährlich wie Basejumping.
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28.09.2013 10:33 Uhr von Suffkopp
 
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Ich reite doch nicht auf Marihuana rum, ich habe selbst Alkohol ins Spiel gebracht. Ja, Rauchen hab ich nicht extra aufgeführt, weil doch Marihuana auch geraucht wird.
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28.09.2013 10:53 Uhr von Suffkopp
 
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@sMaunela - watt soll jetzt der Scheiß Scientology hier bei Suchtkranken? Außer Du möchtest damit ausdrücken, daß Scientology genauso schlimm ist wie Krokodil. Dann kann man Dir recht geben.
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28.09.2013 15:24 Uhr von mort76
 
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sManuela,
was heißt: "Probleme mit Drogen lösen"?
Die Wahrheit ist doch viel banaler.
Ein Rausch macht Spaß- mit Problemen hat das erstmal nichts zu tun.
Sich zu berauschen ist ein Urtrieb- sogar Elefanten, Papagaien und Affen tun das mit Absicht, und die werden das wohl kaum tun, weil sie Probleme haben.

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