27.09.13 12:39 Uhr
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Kommentar: Eingebildete Feindschaft zwischen USA und Iran?

Eine Erbfeindschaft zwischen den USA und Iran besteht nicht. Im Gegensatz zu den Völkern der arabischen Staaten bei denen die Amerikaner unbeliebt sind, während ihre Herrscher Amerika treu ergeben sind, ist das im Fall Iran andersrum. Die Perser lieben den American Way of Life.

Das Zerwürfnis zwischen dem Iran und den USA begann, als 1953 die CIA und die Briten mit einem Staatsstreich den einzig demokratisch legitimierten Regierungschef in der Geschichte des Landes putschten, weil dieser das Erdöl verstaatlichte, und ein Vierteljahrhundert lang die Schah-Diktatur stützten.

Irans neuer Präsident Rohani scheint aus der Vergangenheit gelernt zu haben und will seinem Land eine militärische Intervention, wie im Irak oder Afghanistan, ersparen. Für die Aufhebung der Sanktionen wird Teheran bereit sein, einen hohen Preis zu zahlen. Diese Chance zu verpassen wäre sträflich.


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Iran, Kommentar, Feindschaft
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2013 12:39 Uhr von Tamerlan
 
+3 | -2
 
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Aus einer anderen News zum Thema:
-"Auf die Frage, ob eine Einigung, wie von Irans Präsident Hassan Ruhani in Aussicht gestellt, in drei bis sechs Monaten erfolgen könne, antwortete Kerry: "Natürlich, das ist möglich.""
-"Die Vereinigten Staaten werden nicht die Sanktionen aufheben, bis klar ist, dass ein sehr überprüfbarer, rechenschaftspflichtiger, transparenter Prozess besteht, bei dem wir genau wissen, was der Iran mit seinem Programm machen wird"
Q: http://goo.gl/...

Die Frage ist natürlich, ob die USA denn wirklich das Feindbild Iran loswerden wollen.

[ nachträglich editiert von Tamerlan ]
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27.09.2013 12:45 Uhr von TausendUnd2
 
+0 | -1
 
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"Mossadegh war überhaupt nicht demokratisch legitimiert und er wurde durch das Volk gestürzt, nicht durch irgendwelche Geheimdienste."
Wer bin ich?
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27.09.2013 12:47 Uhr von Destkal
 
+3 | -0
 
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@TausendUnd2

Du bist TausendUnd2
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27.09.2013 16:44 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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...der Autor streckt den Begriff "demokratisch legitimiert" bis in die letzte Faser. Natürlich kein Wort davon, das Mossadegh durch den Schah sowohl eingesetzt als auch entlassen wurde. Auch kein Wort davon, wie sehr er an seinem Sessel klebte, obwohl das Parlament mehrfach drohte, von seinem tatsächlich demokratischen Recht Gebrauch zu machen, ihm die Mehrheit zu verweigern.

...und mit der Verstaatlichung der iranischen Ölindustrie hatte er auch nur am Rande zu tun, das geht auf Pläne zurück, die sein Vor-Vorgänger ablehnte und sein direkter Vorgänger umsetzte..

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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