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USA: Wissenschaftler haben aus Nanoröhrchen-Transistoren ersten Computer gebaut

Eine Arbeitsgruppe aus amerikanischen Wissenschaftlern um Subhasish Mitra, haben in der Fachzeitschrift "Nature" einen Bericht veröffentlicht, demzufolge es ihnen gelungen ist, aus kleinsten Nanoteilchen einen Computer zu bauen.

Sollte es gelingen Computer mit dieser Technologie auf Kohlenstoffbasis zu bauen, würde das den Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung senken und böte damit einen erheblichen Vorteil im Gegensatz zu den im Moment gebräuchlichen Silizium-Transistoren.

Der Bericht löste bei anderen Nanoexperten Begeisterung aus, und man hofft, dass sich die Technologie durch vermehrte Forschungsanstrengung bis zur Serienreife weiterentwickelt lässt.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Computer, Wissenschaftler, Nanoröhrchen
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2013 14:41 Uhr von AffeMitZeitung
 
+1 | -3
 
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Scheiß auf Nanocomputer, die sollen die Nanoröhrchen mal dazu benutzen, einen Space-Evevator zu bauen.
Für den Aufzug in All reichen Kohlenstoffröhrchen in der länge von 8cm.
Wissenschatfler haben schon Röhrchen von ein paar cm länge entwickelt. Ich sag euch, in 100jahren gibt es den Aufzug ins All, vorrausgesetzt die Menschheit hat sich nbis dahin nicht selbst vernichtet.
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26.09.2013 15:36 Uhr von ar1234
 
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@AffemitZeitung: Der Aufzug ins All wird höchstwahrscheinlich an Weltraumschrott und Mikrometeriten scheitern. Man bedenke die Länge des Seils und die daraus resultierende Fläche.
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26.09.2013 16:04 Uhr von AffeMitZeitung
 
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das Seil müsste ca. 150.000Km lang sein. mit einem Impuls kann man das "Seil" einen Schwung geben, damit man Schrott auzsweichen kann. Selbst wenn mal was gegen das Seil fliegt, siond die Röhrchen so stabil, das kaum was passiert. Selbst wenn wird das Seil geflickt :-)

Das ist alles schon kalkuliert und theoretisch machbar. scheitert aber dem Meterial. Bis die Kohlenstoffröhrchen erfunden wurden.
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26.09.2013 16:25 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Aufzug:
Wenn die Plattform, die das Nanoröhrchen-Seil hält, einmal einen unkontrollierten Mist macht, knallt das Seil mit irrsinnig hoher Geschwindigkeit völlig unkontrolliert durch die Gegend. Es sei denn, sie lassen es bloß bis 500 Meter über der Erde hinunterhängen und bauen einen Turm bis zum Ende des Seils.
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26.09.2013 16:57 Uhr von AffeMitZeitung
 
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was heisst Mist machen?
Die Plattform wäre dann wahrscheinlich auf dem Ozen, so wie eine riesige Bohrinsel.
Aber ja, es könnte auch frei in der Luft hängen ohne wegzufliegen. Die Zentrifugalkraft (durch die Erdrotation) wäre genauso groß die die Gravitation, die das Seil auf die rde drückt...
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26.09.2013 18:38 Uhr von ar1234
 
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Ein Seil von 1500 Kilometern und mehr zu überwachen und zu bewegen dürfte außerhalb der technischen Möglichkeiten liegen. Zumal die wirklich gefährlichen Partikel die "echten" Kleinmeteoriten mit Größen von 1 Zentimeter sein dürften. Deren Aufschlaggeschwindigkeit kann ohne Probleme über 50 Kilometer pro Sekunde betragen (max. 72 km s) weshalb man sie wohl kaum vorher sehen wird. So schnelle Objekte gehen auch durch zentimeterdickes Material, da sich bei solchen Aufschlaggeschwindigkeiten alles wie Flüssigkeiten verhält.

Es gibt kein Material, was einer Kollision mit Objekten mit kosmischen Geschwindigkeiten unbeschadet standhalten kann. Die Aufprallenergie erzeugt Temperaturen, die weit jenseits der Schmelzpunkte aller bekannten Materialien liegt. Die Drücke des Einschlages sind ebenso weit über der Belastungsgrenze aller bekannten Materialien. Das Material fließt bei derartig hohen Geschwindigkeiten regelrecht. Jeder Treffer erzeugt daher Schaden.
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26.09.2013 19:16 Uhr von AffeMitZeitung
 
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es müssten über 100.000km nicht nur 1500
Also rund ein drittel der Entferung zum Mond.
Kaum schäden würde Weltraumschrott verursachen, Meteoriten sind gefährlicher, aber auch diese gefahr ist berechenbar. Was meinst du was mann alles in den all bringen kann, wenn man erstmal einen Aufzug hat. Dann kann man Instrumente hochschicken die auch Meteoriten erkennen die im mm-bereich liegen.
Stell dir mal das VLT im All vor, wenn man durch keine Atmosphäre mehr hat, wo man durchschauen muss. Die Instrumente müssen nicht mehr die extremen Bedinungen bei einem Raketenstart aushalten, mann kan Messinstrumente in All schicken die 40t und mehr wiegen. Und versuch doch mal ein 10cm dickes Hanfseil mit einer Gewehrkugen zu durchschießen, klar gibts Schäden, aber wegen einem treffer reist das Seil nicht. Wenn das so undenkbar wäre, wieso Beschötigen sich Wissenschatfer und NASA so intensiv mit dem Thema?
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26.09.2013 19:31 Uhr von trendspotter
 
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Diese Meldung hat leider nicht so gut betont, warum dieser Durchbruch der Forscher so besonders ist.

Bisher werden Prozessoren für Computer aus Silizium gefertigt. Dies ist nun der erste Prozessor, welcher aus Kohlenstoff gefertigt wurde (genauer: Kohlenstoffnanoröhren also mikroskopisch kleine röhrenförmige Gebilde aus Kohlenstoff).

Da man mit Silizium so bis zum Jahr 2020 an das Ende der Verkleinerung der Technik kommt, ist dies nun die Lösung wie man in der Zukunft noch kleinere und schnellere Prozessoren bauen kann (und Moore´s Law einhalten könnte).

Hier noch ein paar weitere Berichte zu dieser Meldung:

- http://futurezone.at/...
- http://www.welt.de/...
- http://www.golem.de/...
- http://www.zdnet.de/...
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26.09.2013 19:44 Uhr von ar1234
 
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Ein Mann mit einem Fernglas kann eine Biene von 100 Metern Distanz erkennen, trotzdem wird er diese Biene wohl erst dann bemerken, wenn er sie schon hört. Die Ursache ist, dass eine Vergrößerung mit einer Einschränkung des sichtbaren Winkelbereichs einhergeht.

Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, welchen Winkelbereich so ein Teleskop vom Himmel sehen kann und wie weit es einen 1 cm großen Kiesel erkennen kann? Vor allem dann, wenn der Kiesel schwarz oder im Erdschatten ist! Man wird da wohl so einige große Teleskope brauchen.... 1000 Stück oder so! Ins All bringen ist mit einem Seil sicher leicht. Aber bevor man was hoch bringen kann, muss es erstmal gefertigt werden. Und Teleskope sind echt nicht billig.

Das Seil wird zudem kaum dicker als ein paar Zentimeter sein. Schon ein Seil mit etwa 1 cm Durchmesser und 150.000 Kilometern Länge wiegt pi mal Daumen 30.000 Tonnen. Das Material muss ja irgendwo erstmal hergestellt werden.

Die Wissenschaft plant viel, wenn der Tag lang ist. Doch die meiste Zukunftsmusik bleibt nichts weiter als Fantasie (so wie momentan die Stationen auf dem Mond oder die kommerzielle Kernfusion, die man lt. Literatur der 60ger schon längst haben sollte). Das heißt nicht, dass man jezt aufhören sollte, in die zukunft zu planen. Nur sollte man von vorneherein an die Probleme denken, damit diese das nicht später zum Platzen bringen.
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26.09.2013 20:19 Uhr von AffeMitZeitung
 
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Das Seil wäre an den Enden nur wenige mm dick, in der mitte mehrere dm.Ich kann jedem der Sich für Raumfahrt und Astronomie begeistern kann den folgenden podcast empfehlen:
http://raumzeit-podcast.de/
Ein Hammerpodcast...
Hier der Link zum Beitrag Space-elevator

http://raumzeit-podcast.de/...

Es ist einfach so zu tun als ob man besser beschedid weis als der Rest der Menschheit. Ein Mormoine aus dem 19jhd würde, bei dem Gedanken was die Wissenschatf heute alles vollbringen kann, der Kopf explodieren.
Und mit Sätzen wie "Und Teleskope sind echt nicht billig" disqualifiziertst du dich für diese Diskussion, weil du ancsheinend nicht verstehen willst, das dies das Aufwändigste Projekt der Menscheitsgeschichte ist und das Projekt die Menscheit auf die nächste Stufe der Evolution bringt (ok, etwas übretrieben, aber auch nicht viel :-)).


[ nachträglich editiert von AffeMitZeitung ]
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26.09.2013 22:59 Uhr von Phyra
 
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und warum genau sollte man jetzt auf forschritte in der computertechnologie verzichten affe?
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27.09.2013 09:06 Uhr von ar1234
 
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Das Seil ist ebenso zum Scheitern verurteilt, wie diese nicht ganz durchdachten Pläne, Städte auf dem Mond und dem Boden des Ozeans zu errichten. Schöner Podcast, den du da gezeigt hast.

Aber zu den Mondstationen und Ozeanstädten hatte man auch wunderbare Bilder, Geschichten und Filmchen zu sehen bekommen. Passiert ist dennoch nix. Und das einfach weil es zu teuer ist und zu wenig Nutzen bringt. Ähnlich wirds mit dem Seil sein. Zumal der technische Aufwand weit über den der Errichtung einer ständig bemannten Mondstation für 50 Mann liegt!

Außerdem wird dieses Seil die nächste Zeit nicht sehr viel für die Zukunft der Menschheit tun. Fliegen im All kostet dann immer noch Treibstoff und viel Zeit. Und es gibt in unserem Sonnensystem keine Wunder, die die Menschheit wirklich voran bringen. Es gibt dort nix, was es hier nicht auch gibt. Ja, ein wenig mehr Edelmetall schwebt da rum, jedoch bringt "blinke blinke" und Plunder in den Tresoren reicher Leute keine Technologie. Und der Flug zu den Planeten des Sonnensystems bringt auch nichts außer ein paar Wissenschaftliche Erkenntnisse. Denn auch dort gibts nix, was es hier nicht auch gibt. Selbst das Helium 3 vom Mond ist nicht der Bringer. Kernfusion gibts noch lange nicht und Deuterium kann den Job des Helium 3 ebenso übernehmen, sofern denn die Fusion einmal wirklich funktioniert.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]

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