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Studie: Die Menschheit war noch nie reicher

Das weltweite Geldvermögen stieg 2012 um 8,1 Prozent auf rund 111 Billionen Euro und liegt somit auf einem neuen Rekordniveau. Darin enthalten sind Bargeld, Bankeinlagen, Aktien und Forderungen gegenüber Versicherungen. Dies geht aus dem "Global Wealth Report" der Allianz hervor.

Innerhalb des Geldvermögens wuchsen Bankeinlagen aufgrund niedriger Zinsen mit 6,7 Prozent am schwächsten, den größten Zuwachs erfuhren Wertpapiere mit 10,4 Prozent.

Der größte Geldzuwachs fand in Asien (ohne Japan) mit 16 Prozent statt, in Westeuropa waren es immerhin noch 8,3 Prozent dank boomender Börsen. In Deutschland schlummerte 2012 ein Brutto-Geldvermögen von 4.939 Milliarden Euro, ein Zuwachs von rund 4,9 Prozent.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Geld, Menschheit, Reichtum
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2013 12:35 Uhr von yeah87
 
+4 | -3
 
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Das lustige ist das Geld etc nur papier und elektronische zahlen sind.
Dafür werden verbrechen begangen gemordet kriege geführt.

Fällt euch dad papier wie z.b in afrika lassen ma sie verrecken.

Krank und pervers is dat alles

[ nachträglich editiert von yeah87 ]
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26.09.2013 12:36 Uhr von blabla.
 
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Wahnsinn... Da kann man ja noch ein paar Euro Schulden machen. Noch ist das System "stabil" ^^
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26.09.2013 12:44 Uhr von thugballer
 
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Und woher kommt das mehr an Geld?

Wenn ich meinen Lohn erhalte, so kommt das Geld vom Arbeitgeber, der es aus den Gewinnen der Firma holt, die wiederum durch das Geld des Kundes entstehen.

Wenn eine Firma Öl verkauft, so bekommt sie das Geld von den Käufern, die wiederum von jemand anders Geld erhalten hatten.

Wenn jemand Hartz 4 bekommt, dann kommt das Geld vom Staat, der es von den Steuern nimmt, die wiederum Menschen mit dem Geld zahlen, welches sie von anderen erhalten haben.

Lange Rede kurzer Sinn: Egal wie weit ich den Geldkreislauf zurückverfolge, ich sehe immer nur, dass Geld von A nach B nach C nach D und so weiter "fließt", aber niemals, dass ein "mehr" an Geld entsteht. Komisch
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26.09.2013 12:58 Uhr von Andreas-Kiel
 
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Mich würde aber Mal mehr interessieren, WIE das Geld verteilt ist, haben also viele Leute mehr Geld, oder ist es immer noch so, daß die Reichen nur noch reicher werden.
Ich denke Mal, immer weniger haben immer mehr.

@Thugballer:
Es gibt viele Beispiele, wie es zu "mehr Geld" kommt. Wenn zum Bsp. ein Land die Geldmenge erhöht, indem es einfach mehr Geld druckt, als sie aus dem Verkehr ziehen. Oder Aktien, das sind ja virtuelle Werte zu einem bestimmten Zeitpunkt, insofern können sie gigantisch hoch werden oder eben auch urplötzlich alles verlieren. Wenn ich eine Firma gründe und an die Börse bringe bzw. dann Aktien rausbringe, ist die Gesamtmenge der "Geldmenge" größer geworden, da die Rohstoffe, die ich benutze, da ja nicht drin sind. Dabei sind ja auch Forderungen an Versicherungen, d.h. doch, wenn ich z.B. einen Stausee habe, der Damm bricht und überflutet eine Stadt, haben die Stadtbewohner urplötzlich risige Forderungen an meine Versicherung. Auch das ist ja vorher nicht vorhanden.

Allerdings sind davon vieles rein "virtuelle" Werte, was ich schon sehr suspekt finde.
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26.09.2013 13:16 Uhr von yeah87
 
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Eigentlich will ich nur damit ausdrücken das wir immer noch arme hinterwäldner sind egal auf welcher form jeder für sich alleine gegen alle...
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26.09.2013 13:17 Uhr von thugballer
 
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1) Druckt der Staat einfach Geld und bezahlt damit seine Schulden? Darf er doch nicht. Wie wird das Geld dann "eingeschleust"?

2.) Aktien: Wenn ich eine Aktie im Wert von 50€ verkaufe, dann gehen 50€ von Person A zu Person B. Es kommt nichts hinzu.

Sagen wir der Aktienkurs ändert sich: Sie ist plötzlich 70€ Wert. Dann gehen halt 70€ von Person X zu Person Y, trotzdem kommt nichts hinzu.

3) Versicherung: Ein Schadensfall tritt ein, zb. Überflutung: Aus ihren Rücklagen, die aus den Beiträgen der Versicherten stammen, zahlt die Versicherung Betrag x an die Versicherten, die das Geld dann im Baumarkt oder wo auch immer lassen. Bleibt die Gesamtmenge doch trotzdem gleich.
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26.09.2013 14:25 Uhr von Ken Iso
 
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Und die Natur noch nie ärmer.
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26.09.2013 14:48 Uhr von hannesje
 
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Geld ist nichts anderes als ein Schuldschein. D.h. den 111 Billionen Vermögen stehen 111 Billionen Schulden gegenüber.

Die Überschrift ist damit einfach nur ein absoluter Schwachsinn.
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26.09.2013 15:15 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@Thugballer:
"1) Druckt der Staat einfach Geld und bezahlt damit seine Schulden? Darf er doch nicht."
Macht er aber. Es kann ja mehr gedruckt werden, es muß nur die Inflationsrate beachtet werden, wird doch z.B. alles von der Bundeszentralbank gesteuert.

"2.) Aktien: Wenn ich eine Aktie im Wert von 50€ verkaufe, dann gehen 50€ von Person A zu Person B. Es kommt nichts hinzu."
Darum geht es ja nicht. Ich habe eine Aktie einer Firma in Höhe von 50€ - Aktienvermögen = 50€
Die Aktie gewinnt an Wert, ist jetzt z.B. 100€ Wert - Aktienvermögen = 100 €

"3) Versicherung: Ein Schadensfall tritt ein, zb. Überflutung: Aus ihren Rücklagen, die aus den Beiträgen der Versicherten stammen, zahlt die Versicherung Betrag x an die Versicherten, die das Geld dann im Baumarkt oder wo auch immer lassen. Bleibt die Gesamtmenge doch trotzdem gleich. "

Es sind ja "Forderungen an Versicherungen", d.h. nicht automatisch, daß das Geld wirklich fließt. Diese Forderung kann ja auch z.B. bei einem Personenschaden z.B. 1 Million Euro sein, die in monatlichen Raten gezahlt wird.
Vorher war nichts vorhanden, hinterher eine Forderung in Höhe von 1 Million €. In diesem Fall wird das Geld nicht mehr, es wird aber nach ober Rechnung mehr.

Ich frage mich sowieso, wer so etwas ausrechnet und das das alles ziemlich virtuell ist und sehr theoretisch ist.
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26.09.2013 15:44 Uhr von marcy_darcy
 
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@thugballer

"Geld" kommt heutzutage in die Welt, in dem jemand zur Bank geht und Kredit aufnimmt. Genaugenommen ist das erst einmal nur eine Buchung auf dem Konto des Kreditnehmers, heißt, es wird ihm gutgeschrieben. Das eigentliche Geld kommt dann erst in Umlauf, wenn wiederum die Geschäftsbank zur Zentralbank geht und gebündelte Schuldtitel ihrer Kunden (etwa Verbriefungen) als Sicherheit hinterlegt. Im Gegenzug rückt die Zentralbank das eigentliche Geld heraus. Die Sicherheiten müssen aber in der Regel wieder zu einem Termin zurückgekauft werden (sogenanntes Repo-geschäft).

Kurz gesagt: heutiges Geld kommt kreditgetrieben in die Welt.

Im Falle des Staates über die "Staatsanleihe", wenn sie von einer Bank gekauft wird _und_ dann als Sicherheit bei der Zentralbank gegen Zentralbankgeld hinterlegt und so refinanziert wird.

[ nachträglich editiert von marcy_darcy ]
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26.09.2013 16:38 Uhr von greekchimera
 
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und es muss immer mehr werden, denn sonst funktioniert das System nicht mehr
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13.02.2014 01:25 Uhr von Rychveldir
 
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Ist das Inflationsbereinigt?

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