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Ex-NSA-Mitarbeiter entwickelt Geheimschrift, die Suchmaschinen nicht lesen können

Der Ex-NSA-Mitarbeiter Sang Mun hat eine neue Geheimschrift entwickelt, die von Suchmaschinen nicht ausgewertet werden können. Die Werbeindustrie bezahlt viel Geld, um an Informationen ihrer Konsumenten heranzukommen. Als Schnittstelle dienen ihnen die Suchmaschinen.

Sein Know-How stellt Sang Mun jetzt kostenlos für jeden zur Verfügung in Form der Schriftart "ZXX". Die Schrift ist für Menschen lesbar - für Computer aber nicht zu entschlüsseln. Ein Jahr Entwicklungsarbeit steckt in dem Projekt.

Die Buchstaben werden bei "ZXX" mit weiteren Buchstaben verziert oder als Graffito dargestellt. Mun dazu: "Manchmal können sich Ideen über die Sicherheit der Privatsphäre für Menschen sehr groß und abstrakt anfühlen".


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Mitarbeiter, Kunde, Suchmaschine, NSA
Quelle: www.stern.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2013 10:38 Uhr von Karl-Paul-Otto
 
+8 | -1
 
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Wenn Suchmaschinen diese Schriftart nicht lesen können, dann steht nur zu erwarten, dass hier die Suchmaschinen bald nachgebessert werden. Da die definierte Schriftart veröffentlicht wurde gibt es doch kein Problem mehr alle bekannten Systeme anzupassen. Ich bezweifle dass es für Spionagewillige ein ernsthaftes Hindernis darstellt wenn man z.B. seine Mails mit dieser Schriftart verfasst.
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26.09.2013 11:01 Uhr von postrexfull
 
+6 | -5
 
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SO EIN SCHWACHSINN. Glaubt wirklich jemand, dass Computer die Zeichen optisch erfassen? Die Zeichen kommen aus Code, die jeder Computer auswerten kann. Jedes Zeichen hat einen eigenen Code, der bei jedem Schriftsatz gleich ist. lol.
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26.09.2013 11:26 Uhr von ar1234
 
+5 | -2
 
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Wenn er ein wenig Ahnung hätte, hätte er sich ne Menge Arbeit gespart. Die Schrift wird, wie jede andere auch, einmal eingelesen und dann kann der Computer sie auch lesen.
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26.09.2013 11:53 Uhr von Jaecko
 
+3 | -2
 
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@Postrexfull: erst mal informieren.

Dass es nix bringt, eine Schrift zu verwenden für Text, der im Quellcode nochmal "normal" drinsteht, ist ja logisch. Darum gehts aber auch nicht.

Es geht um Inhalte, die eben nicht als Klartext vorliegen (gescannte Bücher z.B.). Und sowas ist auch für normale Seiten machbar. Der Inhalt wird wie z.B. bei PHP serverseitig aus Klartext (der nur dem Server bekannt ist) erzeugt, und übertragen wird nur das fertige "Bild" mit der Schriftart.
Solang Google & Co. sich dann nicht auf den Server hacken, tut die Schrift genau das, was sie soll.

Wobei das aber auch nur ne Frage der Zeit ist, bis die geknackt ist; manche Captchas sind auch kein Hindernis mehr.
V.a. Ist hier schon mal ne Entschlüsselungshilfe dabei: Alle "echten" Buchstaben sind gleich gross, d.h. alle kleineren können schon mal ignoriert werden.
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26.09.2013 13:01 Uhr von tom_bola
 
+0 | -0
 
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@wok!

Das mag ja bei einfachen Texten funktionieren.

Daß der bei witeem götßre Tiel der Mncsheen (drutaner das gznae shncöe Gcsehclhet) den Scritht zur Menikügidt, außer dem daß er birhlcsweceh ist, acuh für sher giechräflh hatle: dfüar seogrn shocn jnee Vonerümdr, die die Ocfrashuibet üebr sie gsgütit auf scih gmmeeonn heban. Ndhceam sie ihr Hieavush zsuret dmum gcmaeht hbean und sifrtolägg vhtüeteren, daß dsiee rheiugn Göpsfcehe ja kneein Shrtcit aeßur dem Gelagegwänn, darin sie sie enrpeetisrn, weagn dtufern, so zgeein sie ihnen nechhar die Gaefhr, die inehn droht, wenn sie es vrecusehn alieln zu gheen. Nun ist deise Gefhar zawr eben so gorß nchit, denn sie wrüedn durch eagimniel Faelln whol edlcnih gheen lneern; aleiln ein Bpiesiel von der Art mhcat doch srcüechhtn und sccrekht giihmenen von aleln feerrnen Vserehcun ab.

Quelle: http://www.heise.de/...
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26.09.2013 13:47 Uhr von Jason31
 
+2 | -1
 
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@Jaecko

> "Es geht um Inhalte, die eben nicht als Klartext vorliegen (gescannte Bücher z.B.). Und sowas ist auch für normale Seiten machbar. Der Inhalt wird wie z.B. bei PHP serverseitig aus Klartext (der nur dem Server bekannt ist) erzeugt, und übertragen wird nur das fertige "Bild" mit der Schriftart.
Solang Google & Co. sich dann nicht auf den Server hacken, tut die Schrift genau das, was sie soll."

Das ist quatsch, das macht auch keine Sau. Das wurde bislang nur hauptsächlich für allerhand Captcha-Codes eingesetzt um es OCR-Software zu erschweren das zu lesen. Der Aufwand, den man betreibt für immer neue Cpatcha-Verfahren, lässt schon selbst einen naiven vermuten, dass das nicht längerfristig gut zu funktionieren scheint. Und so ist es auch.

Die dort im Beispiel gezeigte Schrift, stellt kein großes Problem dar. OCR-software ist heute nicht nur leistungsfähig, sondern auch Lernfähig. Selbst wenn einzelne Buchstaben nicht übersetzt werden können, sucht die Software eigenständig bekannte Worte die zum Fragment passen. Die Treffequote ist enorm hoch.

Würden Webseiten auch nur zu 5% in der Form funktionieren, wie du es beschreibst, würde der ohnehin schon hohe Traffic im Internet noch einmal deutlich steigen. Das ist auch der Grund warum man das nicht nutzt.

Wenn dieses "Konzept" von einem Ex-NSA-Mitarbeiter stammt, dann weiß ich auch warum er ein "Ex-" davor trägt...

> "V.a. Ist hier schon mal ne Entschlüsselungshilfe dabei: Alle "echten" Buchstaben sind gleich gross, d.h. alle kleineren können schon mal ignoriert werden."

Und das ist der Irrglaube: Eine OCR-Software funktioniert so gar nicht. Man nutzt hier heute künstliche neuroale Netzwerke, die so ähnlich wie das Gehirn bei Bilderkennung arbeiten. Das wiederum funktioniert erstaunlicher Weise deutlich anders als unsere eigene Wahrnehmung. Vereinfacht gesagt, hat es mit Formen zu tun, die eine "Sache" kenntlich machen. Eine OCR-software erkennt somit also im endeffekt kein "T mit x" sondern "eine Form die ein aus mehren Strichen besteht, die mehr einen T als einem X ähnelt", ähnlich arbeitet auch das Gehirn.
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26.09.2013 16:45 Uhr von tom_bola
 
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@Jaecko
´Ist hier schon mal ne Entschlüsselungshilfe dabei: Alle "echten" Buchstaben sind gleich gross, d.h. alle kleineren können schon mal ignoriert werden. ´

Dann schau Dir das Bild da oben nochmal genau an und versuch mal den Text zu lesen.
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26.09.2013 19:17 Uhr von mort76
 
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Jason,
die Frage ist ja auch, OB das überhaupt ein Ex-Mitarbeiter ist- oder eher ein aktiver NSA-Mitarbeiter, der eine nur vermeintlich sichere Schriftart anpreist...
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27.09.2013 11:42 Uhr von postrexfull
 
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Wußte bisher nicht, dass goolgle & Co auch alle Bilder nach Text scannen.

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