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"Knöllchen-Horst" hat nichts mehr zu lachen - Seine Anzeigen werden nun entsorgt

Der Lebensinhalt von dem selbsternannten Hilfssheriff aus Osterode, Horst N. (59), besser bekannt als "Knöllchen-Horst", war es, Falschparker anzuschwärzen. Er erstatte schon 35.000 Anzeigen. Doch nun dürfen die Behörden seine Anzeigen in die Tonne kloppen, weil Horst N. nun offiziell ein Denunziant ist.

Horst N. gehe einer "denunziatorischen Tätigkeit nach", urteilte Niedersachsens höchstes Gericht, das Oberverwaltungsgerichts Lüneburg (OVG), am gestrigen Mittwoch. Damit können die Behörden zu einer Verfolgung der registrierten Ordnungswidrigkeiten nicht mehr gezwungen werden.

"Wir nehmen seine Anzeigen künftig prüfend zur Kenntnis und urteilen von Fall zu Fall, ob wir sie bearbeiten. Das aber entscheiden wir - und nicht Herr N.", so Erster Kreisrat Gero Geißlreiter. Horst N., der sogar einen Rettungshubschrauber aufschrieb, muss die Kosten des Berufungsverfahrens tragen.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Knöllchen, Oberverwaltungsgericht, Denunziant
Quelle: www.bild.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2013 09:16 Uhr von pjh64
 
+44 | -3
 
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Niemand will ne Denunziantensau.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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26.09.2013 09:18 Uhr von Pixwiz
 
+30 | -3
 
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der hat das irgendwie falsch verstanden, als da ende der achziger der zaun abgebaut wurde....
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26.09.2013 09:26 Uhr von rubberduck09
 
+25 | -1
 
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Dass der Typ ein Arsch vor dem Herrn ist ist glaub nicht zu diskutieren.

Edit:

OK - nu Quelle gelesen und jetzt wirds klarer. Er hat die Stadt versucht gerichtlich zu zwingen seine Anzeigen zu bearbeiten. Nunja - Da isser jetzt wirklich selber schuld daran dass er blechen muss.

Wobei es mich noch immer wundert warum die Situation nicht entschärft wird indem die vielen Park/Halteverbote aufgehoben werden oder zusätzlicher Parkraum geschaffen wird.

[ nachträglich editiert von rubberduck09 ]
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26.09.2013 09:26 Uhr von Marco Werner
 
+33 | -1
 
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So liebe Osteroder (oder Osteröder?)...nun könnt ihr ihn buchstäblich zum Platzen bringen, indem ihr absichtlich in seiner Gegenwart kleine Verkehrsverstöße begeht :-D
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26.09.2013 09:28 Uhr von Sirigis
 
+10 | -0
 
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@rubberduck09 - Herr N. muss lediglich die Kosten für das von ihm in die Wege geleitete Berufungsverfahren begleichen, da er bei diesem unterlegen ist.
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26.09.2013 09:29 Uhr von Sunwheel
 
+14 | -0
 
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@ rubberduck09

"Horst N., der sogar einen Rettungshubschrauber aufschrieb, muss die Kosten des Berufungsverfahrens tragen. "

Es gab schon einmal eine Gerichtsverhandlung. Das dortige Urteil passte dem sauberen Herrn Blockwart aber nicht, also ging er in Berufung. Diese verlor er aber ebenfalls, weshalb er nun die Kosten für das Verfahren zu tragen hat.
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26.09.2013 09:31 Uhr von rubberduck09
 
+0 | -0
 
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@ Sunwheel

Das ist mir nach Lesen der Quelle auch klar geworden. Die News hier war für mich noch etwas unklar.
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26.09.2013 09:49 Uhr von Suffkopp
 
+29 | -0
 
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Nachdem der Herr einen Rettungshubschrauber beim Einsatz aufgeschrieben hat, hätten die Richter gerne noch eine psychologische Untersuchung verhängen können.
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26.09.2013 10:06 Uhr von mort76
 
+21 | -1
 
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"Das größte Schwein im ganzen Land
ist und bleibt der Denunziant."
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26.09.2013 10:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+12 | -0
 
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Schade, dass es nicht so Urteile wie im Donald-Duck-Heft gibt, wo man den Querulant einfach 6 Monate in die Wüste verfrachtet - und nur zurückkommen darf wenn er Besserung gelobt.
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26.09.2013 10:11 Uhr von Gnarf456
 
+5 | -5
 
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Die News ist ja furchtbar formuliert! "In die Tonne kloppen" kann man auch den Autor!
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26.09.2013 10:25 Uhr von ph-neutral
 
+2 | -1
 
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Lieber Horst,

mit Ihrem Verhalten hätten Sie die besten beruflichen Zukunftsaussichten in Mütterchen Russland.

Solche Leute wie Sie steigen dort rasch die Karriereleiter empor.

-----------------------------

Es gibt Leute die haben wirklich nichts zu tun in Ihrem leben.
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26.09.2013 10:31 Uhr von perMagna
 
+7 | -1
 
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"35.000 Anzeigen"
"Horst N. gehe einer "denunziatorischen Tätigkeit nach"

You dont say.
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26.09.2013 11:07 Uhr von mort76
 
+3 | -0
 
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...bzw. im Hab-mich-lieb-Jäckchen dort hinchauffiert werden.
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26.09.2013 11:42 Uhr von My50Cent
 
+3 | -0
 
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<< . Frührentner Horst N. (59) >>
Mich würde mal interessieren was dieser "Korinthenkacker" im Berufsleben war?
Doch wohl nicht in irgendeinem Amt...
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26.09.2013 11:51 Uhr von mort76
 
+7 | -1
 
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50cent,
der Mann war Maschinenbautechniker und Taxifahrer.
Beruf Nummer 1 erklärt vielleicht seine Pedanterie, Beruf Nummer 2 erklärt möglicherweise seinen Haß auf Autofahrer.

Ich hätte jetzt aber auch auf einen Beamten getippt...
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26.09.2013 12:21 Uhr von Schnulli007
 
+4 | -0
 
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Findet sich kein Gutachter, der diesen Irren für immer und ewig zwangsentmündigt und in eine Geschlossene steckt?
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26.09.2013 12:34 Uhr von Perisecor
 
+5 | -2
 
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Die News ist so natürlich falsch.

Ordnungswidrigkeiten und Straftaten, welche verfolgt werden müssen (z.B. Mord - vgl. Legalitätsprinzip), dürfen auch nach einer Anzeige von "Knöllchen-Horst" nicht nach gutdünken bearbeitet werden oder eben nicht.


Er hat aktuell lediglich denselben Status wie wir alle - bei Ordnungswidrigkeiten und Straftaten, bei welchen die Behörden selbst über eine Verfolgung entscheiden können (Opportunitätsprinzip) ändert sich schlicht nichts.

"Knöllchen-Horst" wollte aber hier für sich eine Sonderstellung einnehmen - nämlich, dass _alles_ was er anzeigt dem Legalitätsprinzip unterliegt und somit verfolgt werden muss. Und diese Sonderstellung wurde ihm, glücklicherweise, verwehrt.
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26.09.2013 13:40 Uhr von Angel_Martin
 
+3 | -1
 
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Wird Zeit, daß Knöllchen-Vollhorst auch entsorgt wird!
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26.09.2013 13:56 Uhr von raptil75
 
+2 | -1
 
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Hat der Typ keine Arbeit, Familie? Ich hätte weder die Zeit noch das Interesse das zu tun.

Meist sind das solche Typen, die selbst genug Dreck am Stecken haben
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26.09.2013 14:22 Uhr von GroundHound
 
+3 | -1
 
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Mich wundert, dass er noch keine Prügel bezogen hat. Bei solchen Aktionen kann man leicht an den Falschen geraten.
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26.09.2013 14:35 Uhr von Soulfly555
 
+2 | -1
 
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Soll mal lieber arbeiten gehen, der Penner.
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26.09.2013 14:37 Uhr von oberzensus
 
+0 | -1
 
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mich wuderts überhaupt das er nicht schon in seiner anfangszeit

entsorgt worden ist bzw freundlich gebeten wurde das zu unterlassen

wenn er neben mir wohnen würde hätte er spass
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26.09.2013 14:51 Uhr von pjh64
 
+4 | -2
 
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Wenn der Typ einen Sport draus macht, seine Mitmenschen anzuschwärzen, dann gehört ihm mal die Unterstützung von der Gemeinschaft entzogen, der er aus langeweile ans Bein pißt. Rente weg, und dann soll er mal zusehen, wo er ohne die Unterstützung derer bleibt, die er den ganzen Tag denunziert.
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26.09.2013 16:41 Uhr von alter.mann
 
+3 | -0
 
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das stimmt schon :

http://www.spiegel.de/...

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