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Thalia schließt Filialen - Absatzmangel im traditionellen Buchgeschäft

E-Commerce ist in der heutigen Zeit das Zauberwort. Viele Einzelhandelsunternehmen erzielen heute einen beachtlichen Teil ihres Umsatzes über den Online-Verkauf. So auch die angeschlagene Buchhandelskette Thalia, ein Tochterunternehmen von Douglas.

Thalia möchte sich neu ausrichten und schließt daher rund 20 Filialen. Erst vor Kurzem brachte man im Zuge der Neuausrichtung zusammen mit Weltbild, Hugendubel, Club Bertelsmann und der Deutschen Telekom einen E-Reader auf dem Markt, um so Amazon die Stirn zu bieten und im E-Book-Markt Fuß zu fassen.

Des Weiteren wird man künftig mit dem Spielwarenhersteller "Toys´R´Us" zusammenarbeiten. "Wir verfolgen im Bereich Sortimente und Formate eine Strategie, die uns erlaubt, auf Trends flexibel zu reagieren, sie aufzugreifen und uns auch wieder davon zu verabschieden, wenn sie auslaufen", so Thalia-Chef Michael Busch.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schließung, Filiale, Einzelhandel, Buchhandel, Thalia
Quelle: www.welt.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2013 19:42 Uhr von Really.Me
 
+8 | -13
 
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Mittlerweile darf die Frage erlaubt sein: Wozu braucht man heute noch den stationären Handel. Es gibt im Internet nichts was es nicht gibt. Von der Kiste Bier bis zum Auto kann man alles online bestellen und meist sogar günstiger.

Das Zauberwort Beratung: Damit wird gern von Händlern geworben. Doch wer braucht die heute noch? Kundenmeinungen bei Amazon lesen und man weiß Bescheid...oder?

Was mir persönlich am meisten fehlt beim einkaufen im Netz ist das Einkaufserlebnis.
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25.09.2013 19:46 Uhr von Really.Me
 
+2 | -5
 
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Mein eigentlich Titel lautete: "Thalia schließt Filialen - Einzelhandel wird zur Krisenbranche"

Mit Blick auf Praktiker, Promarkt, Schlecker etc. sicher treffender als der jetzige.
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25.09.2013 19:53 Uhr von Punchlineaffe
 
+7 | -0
 
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@Really.Me:

Die "Beratungskeule" wird zwar oft hervorgeholt, problematisch ist an der Geschichte lediglich, dass die meisten Verkäufer entweder keine Ahnung haben, oder einfach nicht objektiv beraten wollen/können/dürfen. Da bietet das Internet einfach mehr Möglichkeiten. Man kann sich die "besten" Produkte raussuchen, hat eine große Auswahl und kann, bei nicht vorhandensein des gewünschten Produktes schnell eine Alternative raussuchen. In Kaufhäusern, wo man evtl. kein Empfang mit dem Smartphone hat, ist das nicht möglich und man muss erst wieder nach Hause und dann wieder zurück. Außerdem bietet Amazon ja ziemlich günstige Versandkosten für den Morning-Express z.B. (Lieferung vor 12 Uhr des Folgetages bei 5€ Versandkosten pro Artikel) bzw. wenn es nicht eilig ist, dann mit Amazon-Prime bei rund 30€ im Jahr Versandkostenfrei.

Und ja, diese Vorteile werden bestimmt auch wieder gebashed, weil Amazon Leiharbeiter beschäftigt und die Verhältnisse dort ja angeblich unmenschlich seien. DAS GANZE KONZEPT DER ZEITARBEIT IST UNMENSCHLICH, ICH ALS LEIHARBEITER KANN EIN LIED DAVON SINGEN.
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25.09.2013 19:58 Uhr von Really.Me
 
+3 | -0
 
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@ Punchlineaffe

Ist mir schon klar, nur stellt sich dann die Frage - wohin mit den ganzen Einzelhandelskaufleuten?

Auf der einen Seite wollen wir Jobs, auf der anderen kaufen auch Leute mit genug Geld in der Tasche dort ein wo keine Jobs geschaffen werden.

Von dem her kann ich dem ganzen Rumgejammer das es zu wenig Jobs gibt auch nicht folgen. Sicher hat die Politik da auch Schuld dran aber der Bürger entscheidet wo er sein Geld lässt und welchem Unternehmen er so die Mitarbeiter bezahlt.
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25.09.2013 20:08 Uhr von Really.Me
 
+2 | -3
 
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@ Hibbelig

Gerade bei Kleidung sehe ich es ganz anders.

Aufgrund des Zeitfaktors kaufen eben gerade viele online Kleidung. Bis zum nächsten Einkaufszentrum fahren, in überfüllte Läden quetschen etc.

Ich kann bei C&A, H&M und wie sie alle heißen 24h am Tag einkaufen, auch am Sonntag und an Feiertagen. Zurücksenden ist auch kein Ding, Retourenaufkleber liegen meist bei und an der Post fahren viele eh auf dem Weg zur Arbeit vorbei.
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25.09.2013 20:09 Uhr von kingoftf
 
+3 | -0
 
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Um im E-Book Markt Fuß zu fassen, sind die um Jahre zu spät aufgewacht
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25.09.2013 20:17 Uhr von Punchlineaffe
 
+2 | -1
 
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"Auf der einen Seite wollen wir Jobs, auf der anderen kaufen auch Leute mit genug Geld in der Tasche dort ein wo keine Jobs geschaffen werden."

Ist so auch nicht korrekt. Die Arbeitsplätze verlagern sich nur. Aber die Leute wollen halt nicht im Lager arbeiten und etwas für ihr Geld tun, nein, sie wollen lieber den ganzen Tag im Laden rumlungern und mal hier, mal da mit den Kollegen quatschen, ganz selten dann auch mal mit Kunden. Wenn der Internethandel zunimmt, werden Leute im Lager gebraucht, einfache Kiste. Wer nur in der Nase popeln will und Geld dafür bekommen möchte, da gab´s doch n Jobangebot von der NASA für 70 Tage rumliegen, alternativ eben Hartz4.
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25.09.2013 20:38 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -0
 
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@ Really.Me

Gerade beim Thema Kleidung sehe ich es anders wie du.

Kleidung und Schuhe kaufe ich immer im Geschäft, weil es mir zu blöd wäre, zu bestellen und dann wieder alles zurückzuschicken, weil dann nichts passt.

Die Kleidungsindustrie finde ich bei diesem Thema noch Entwicklungsland, weil sie bis heute nicht fähig sind, die Größen zu normen.

Sprich wenn mir ein T-Shirt Größe L der Marke X passt, dann hat es bei der Marke Y die gleiche Größe.
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25.09.2013 20:52 Uhr von Really.Me
 
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Hab für Offline leider nur Zahlen von 2011 gefunden.

Einzelhandelsumsätze (brutto) mit Bekleidung und Textilien in Deutschland 2011 - 59,4 Milliarden Euro

Und Online für 2012.

Umsatzvolumen Online-Handel 2012: 10,78 Milliarden Euro

Da hat Online schon einen großen Anteil am Umsatz.

Quelle:
http://www.handelsdaten.de/...

http://www.bvh.info/...
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25.09.2013 22:07 Uhr von Jaandro2
 
+3 | -2
 
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@Really.Me

"Ist mir schon klar, nur stellt sich dann die Frage - wohin mit den ganzen Einzelhandelskaufleuten?"

Die gehen dahin wo Hufschmiede auch schon sind.
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25.09.2013 22:26 Uhr von bigpapa
 
+3 | -0
 
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Das Problem ist im Einzelhandel weniger die Beratung (die haben eh keine Ahnung) als das Warenangebot.

Ein Beispiel. 100 Kaffeemaschinen und ca. 20 verschiedene Toaster. Aber versuch mal eine Popcorn-Maschine (Wert 20 - 50 Euro) zu kaufen.

Antwort : "So was führen wir nicht." (wenn höflich)
Ich hab von einer Verkäuferin gehört als ich danach fragte : "Wir führen keine Sex-Artikel".

Ich hab sie dann für 20 Euro von der berühmten Firma mit P... im Internet bestellt.

Und die Popcorn-Maschine ist nur ein Beispiel. Elektronikstecker, Mini-Schleifmaschinen, Modellbausachen, etc.

Ich wohne in einer Kleinstadt (60.000 Einwohner ca.) und muss alles im Internet bestellen.

Ich bin bloß froh, das ich kein Kind mehr bin. Was es hier an Kinderspielzeug zu kaufen gibt, ist einfach nur lächerlich.

@blaupunkt123
Ich bestelle Kleidung seit ich lebt im Katalog. Nein, ich habe mit 160 Kg Lebensgewicht sicher keine Standardgröße. Nur finde ich es lächerlich wenn die Verkäuferin im Karstadt mir sagt, Hemden über Größe 50 bzw. XXL führen wir nicht.

Was das Normen angeht, die Normen taugen eh nix. Es gibt ein Katalog da kannst du Hosen und Jacken etc. mit Maßdaten bestellen. Hose z.b. (Bundweite + Beinlänge) das ist zwar mehr Arbeit als "ich brauch Größe 46" aber dafür passt die Hose perfekt.

Ach ja. Ich hab mir heute im Geschäft 2 Amazon-Gutscheine gekauft. Die gebe ich die nächsten Tage wenn ich Zeit habe ein, und bestelle mir dann was.

Was die News angeht. Ich werde solange wie ich es kann, keine E-Books kaufen. Ich bevorzuge ein gemütlichen Spaziergang über den Flohmarkt und Preise von 2-3 Euro max. für ein 2 Jahre alten Bestseller. (Solange ich den nicht kennen ist der ja neu FÜR MICH ).

Gruß

BIGPAPA
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25.09.2013 22:34 Uhr von Forti42
 
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Citysterben beruht für mich im Wesentlichen auf "Parkraumbewirtschaftung":

Seit bei uns an jedem Bordstein im 20er-Takt abkassiert wird und die ebenfalls zu teuren Parkhäuser dank SUVs nur noch 2/3 Kapazität haben, war ich nicht einmal mehr in der Stadt zum Einkaufen.

ÖPNV? Gern: Dann bitte mit Bussen OHNE Klima, WLAN, Handynetze, mit weniger PS (hektisches Anfahrverhalten), dafür aber Fahrpreis <2 Euro pro Fahrt... dann bin ich dabei.

Ansonsten bestelle ich lieber alles im Netz und schick´s bei Bedarf zurück.
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26.09.2013 01:03 Uhr von asianlolihunter
 
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Tjoar, die zeiten ändern sich halt. Entweder man passt sich an, oder man verschwindet
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26.09.2013 10:34 Uhr von Jason31
 
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@Really.Me

> "Das Zauberwort Beratung: Damit wird gern von Händlern geworben. Doch wer braucht die heute noch? Kundenmeinungen bei Amazon lesen und man weiß Bescheid...oder?"

Naja, das ist so nicht richtig. Es hat sich mitlerweile eine Regelrecht "Industrie" um Kundenrezessionen herum entwickelt, wo professionelle Firmen für gute Bewertungen sorgen. Sich nur darauf zu verlassen, ist gelinde gesagt: Dämlich! Zu einer guten Rechearche gehört mehr, als nur mal eben in die Bewertungen schauen.

Viel schlimmer ist das andere, womit dein Satz eigl. erwartungsvoll begann: Die Beratung in den Läden. Ich kann hier zwar nicht speziell Thalia als Grundlage nehmen, weil ich da vlt. 2 mal in meinem Leben zugegen war, aber allgemein Läden:
Die Beratung ist oftmals katastrophal! Es gibt nur wenige Mitarbeiter die sich wirklich mit dem auskennen, was sie da verkaufen oder auch überhaupt gewillt sind so etwas wie "Beratung" überhaupt zu leisten.

Mit unter die Beste Beratung bekommt man noch in kleinen Läden. Familien-Betriebe oder örtliche Handwerksunternehmen, so zumindest meine Erfahrung.

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