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Bundesnetzagentur bittet um Stellungnahmen zum Thema "Routerzwang"

Die Bundesnetzagentur hat am 25.06.2013 einen Workshop zum Thema "Routerzwang" durchgeführt und dabei vier mögliche Modelle erarbeitet. Nun bittet der Regulierer um Stellungnahmen von Netzbetreibern, Herstellern, Verbänden und der Öffentlichkeit.

Geklärt werden soll, an welcher Stelle das Netz des Anbieters endet (Netzabschlusspunkt), ob der Router also Teil des Netzes ist und somit in den Einflussbereich des Netzbetreibers fällt oder eben nicht.

Hintergrund: Einige Anbieter erlauben ihren Kunden, den Anschluss lediglich mit dem bereitgestellten Router zu nutzen. Router-Hersteller und Verbraucher sehen darin jedoch eine unangemessene Einschränkung.


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WebReporter: oZZ!
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Thema, Zwang, Router, Bundesnetzagentur
Quelle: tarifetarife.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2013 16:49 Uhr von KingPiKe
 
+13 | -0
 
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Na dann soll der Anbieter mit aber auch alle Einstellungen vornbehmen, die ich möchte. Rund um die Uhr versteht sich. Und für Defekte wird er ja dann sicher auch uneingeschränkt aufkommen. Bezahlen muss man für einen Router dann wohl auch nicht mehr. Gehört ja immerhin nicht mir.
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25.09.2013 16:56 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -1
 
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Ich benutz - trotz Anbieterwechsels - immer noch mein 8 Jahre alte FritzBox
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25.09.2013 17:16 Uhr von Allmightyrandom
 
+3 | -0
 
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Wirklich ätzend wird es ja bei Kabel Deutschland z.B., diese nutzen die MAC-Adresse des eigenen Modems/Routers zur Anbieterkennung -> keine Chance einfach eine andere Box anzuschließen. Natürlich kann man das passende Gerät dort auch nicht kaufen, sondern nur mieten für 5€ / Monat.

Eine tolle zusätzliche Einnahmequelle für KD, doof für den Kunden...

Bei mir hängt ein riesiges Gerät dran dass ich nur als Modem nutze um meinen Eigenen Router "hinten dran" zu betreiben -> Energie und Platzverschwendung!
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25.09.2013 17:24 Uhr von Petaa
 
+5 | -0
 
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Das sehe ich auch so. Wenn Routerzwang dann hat der Anbieter sich aber zu 100% darum zu kümmern, dass wirklich jede Kleinigkeit einwandfrei läuft UND sicher ist.

Das gilt dann aber auch für VPN Weiterleitung, (S-)NAT, Firewall, QOS, VoIP von Fremdanbieter usw.

Sprich wenn ich Port 2300 forwarden muss oder einen Anrufbeantworter für mein externes Konto auf z.B. Sipgate in der Box aktivieren will, muss das auf Zuruf von meinem Anbieter durchgeführt werden.

Wenn das nicht möglich ist, dann will ich wirklich alle Daten, VLAN IDs, VoIP, PPPoE usw. um mir eine Box meiner Wahr konfigurieren zu können. Außerdem dürfen keine zusätzlichen Steine in den Weg gepackt werden und "exotische" Einstellungen nötig sein, die nur von sehr wenigen Geräten überhaupt möglich sind.

Mein jetziger Anbieter EWE ist z.B. mit den angebotenen Fritzboxen ein echt übler Fall. Da wird extra eine 2. PVC Verbindung in einem extra VLAN aufgebaut für das VoIP damit man auch ja keinen weiteren VoIP Anbieter nutzen kann. Mal abgesehen davon, dass 2. PVC nur sehr wenige Router können, werden weder die Zugangsdaten für das 2. PVC noch die VoIP Daten heraus gegeben.

Das muss sich grundlegend ändern!

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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25.09.2013 20:36 Uhr von xHattix
 
+1 | -2
 
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man kann den Anbieter nicht vorschreiben, mit welcher Technik er sein dienst bereit stellt.
Wenn KD halt nur eingetragene MAC Adressen zulässt dann ist das nun mal stand der dinge und das Modem muss diese MAC Adresse haben sonst kein verfügbarer dienst. Ja MAC Adresse kann man ändern.

Wenn EWE nun mal ihr VoIP Angebot bestimmt beschränkt dann muss man das auch hinnehmen. Dann hat man nun mal eben eine Beschränkung der möglichen geräte.

Es sollte aber natürlich kein Routerzwang vom Anbieter aus geben. Der Nutzer sollte frei in seinem Handeln sein, welchen Router er nutzt. Dabei muss er natürlich darauf achten, dass es mit den Diensten des Anbieters kompatibel ist.

Was viele vergessen ist, dass ein Router eigentlich nur vernünftig weiterleiten soll. Doch sind viele Router inzwischen die Modems gleich mit verbaut. und das Modem(Einwahlpunkt) gehört auf jeden Fall in die Hände des Anbieters da er zu bestimmen hat, wie der Nutzer sich in deren Netz einwählt.
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25.09.2013 21:54 Uhr von Petaa
 
+2 | -0
 
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Falsch!

Wenn mir ein Anbieter einen ADSL Anschluss nach ADSL2+ Standard bereit stellt und zusätzlich VoIP mit Flatrate im Paket hat, dann hat er sich verdammt noch mal an Standards zu halten und es müssen als alle Geräte die mit dem Standard konform sind zu funktionierten.

Wenn der Anbieter mir ein Gerät vorschreibt, dann hat er für die volle Funktionalität in jeder auch noch so kleinen Hinsicht gerade zu stehen UND das Gerät auch mit Strom zu versorgen. Denn dann ist der Netzabschluss eindeutig die mitgelieferte Box und geht mich nix an.

Mein Strom --> Mein Gerät!

Und was das Modem angeht so muss ich auch klar widersprechen. Die meisten DSL Anbieter hier sind nicht in der Lage ein stabiles DSL zur Verfügung zu stellen, da die Leitungen wirklich marode sind und es auf gewissen Trägern extreme SNR Schwankungen gibt. Die Lösung aller Provider ist in diesem Fall Herabstufung (meist auf ADSL1 mit max. DSL 4000). Alle Nachbarn die auf ein Annex J Profil der Telekom umgestiegen sind, wurden von den eigentlich 8 MBit übrigens auch wieder runter gestuft weil es einfach nicht stabil war.

Ich habe jedoch ein gut konfigurierbares Modem gefunden (nach langer Suche und vielen Tests), welches durch manuelle SNRM Anpassung für jeden Träger einzeln und gezielte Nachjustierung was bei Bitswap zu passieren zu passieren hat, eine stabile 8 Mbit Leitung schafft. Das wäre mit der 0815 Fritzbox 7360 von EWE unmöglich!

Zeig mir einen Provider der das mit seinen Modems macht, wenn der Kunde eine Störung meldet und ich wechsle sofort dahin ;-)

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