25.09.13 12:50 Uhr
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Anklage wegen Kinderpornografie: Mann filmt Chat ab

Ein 34-jähriger Mann, der bereits wegen Kindesmissbrauch vorbestraft ist, filmte in einem offenen Internet-Chat eine Minderjährige, die sich vor ihrer Web-Kamera an den Brüsten berührte. Aufgrund einer Auflage, war es ihm jedoch verboten mit Minderjährigen Kontakt aufzunehmen.

Zu Beginn ging die Anklage noch davon aus, dass der Angeklagte das Mädchen zu den Handlungen aufforderte. Jedoch schien dem Richter die Version des Angeklagten, wonach er den Chat nur abgefilmt und kein Kontakt zu dem Mädchen hatte, stimmig.

Somit ging die Anklage nur noch vom Besitz von Kinderpornografie aus. Den Mann erwartet jetzt eine Gefängnisstrafe. "Eine erneute Bewährung kann es nicht geben, weil das Gericht keine positive Prognose erkennen kann", so Richterin Ebel-Scheufele.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Anklage, Chat, Kinderpornografie
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2013 13:12 Uhr von Der_Korrigierer
 
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Das Mädchen bringt durch freiwilliges Liebkosen ihres eigenen Körpers zur Belustigung der Welt einen Mann ins Gefängnis :O Ob sie davon weiß?
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25.09.2013 13:20 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
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...und mehrfach vorbestrafte Gewalttäter, Totschläger und -treter bekommen bei teils noch laufender Bewährung wieder Bewährung...
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25.09.2013 14:06 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -1
 
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wenn ich sowas lese, könnte ich mich jedes mal darüber aufregen. wieder mal ein beweis dafür, dass die aktuellen gesetze zum schutz minderjähriger nicht wirklich dem schutz minderjähriger dienen, sondern ausschließlich der schikanierung und kriminalisierung aller möglicher personen (einschließlich minderjähriger selbst).

und wenn ich das hier schon lese, wird mir schwarz vor augen:

zitat: "... die sich vor ihrer Web-Kamera an den Brüsten berührte."

ja, das ist natürlich ein wahrlich extrem schlimmer sexueller missbrauch. ein mädchen berührt sich freiwillig selbst an ihren brüsten. völlig inakzeptabel!
[/ironie off]

ich dachte eigentlich, gesetze wären dazu da, um leib, leben, selbstbestimmungsrecht und eigentum von bürgern zu schützen und zu vertreten. leider gibt es wohl so manche gesetze, die sich selbst verfehlen und eher zum gegenteil führen und mehr schaden anrichten, als dass sie nutzen.
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25.09.2013 14:11 Uhr von Really.Me
 
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Das Problem ist nicht dass er es sich angeschaut hat, sondern es auf Video aufgenommen hat.
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25.09.2013 14:17 Uhr von Nebelfrost
 
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@really.me

das mag sein. aber wie genau hat man denn herausgefunden, dass er es auf video aufnahm? das kann man doch gar nicht wissen. es muss also eine durchsuchung bzw. beschlagnahmung seines rechners nach verfolgung seiner IP vorausgegangen sein. und für die verfolgung seiner IP kann in dem fall nur seine bloße anwesenheit im chat als motiv hergehalten haben. und daran hakt es doch schon. es handelte sich um einen offenen videochat. wer von den anwesenden kann denn hier fest damit rechnen, dass sich die betreffende person im nächsten moment auszieht? keiner der im chat anwesenden kann also in so einem fall allein für die bloße anwesenheit belangt oder verfolgt werden, da dies keine straftat darstellt und auch nicht darstellen kann. schon das grundsätzliche vorgehen ist hier eigentlich rechtswidrig.
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25.09.2013 21:49 Uhr von Nebelfrost
 
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@smanuela

von mir bekommst definitiv eine zustimmung.
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26.09.2013 14:53 Uhr von saltimbocca
 
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@Nebelfrost: "Aufgrund einer Auflage, war es ihm jedoch verboten mit Minderjährigen Kontakt aufzunehmen. " Man hat ihn observiert, ob er sich an die Auflage hält, vermutlich beim Provider. Dort stellte man fest, dass er sich in den Chat eingeloggt hat. Darauf hat man eine Hausdurchsuchung vorgenommen. Oder man hat ohne näheren Anlass direkt eine solche gemacht.

[ nachträglich editiert von saltimbocca ]
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26.09.2013 15:03 Uhr von saltimbocca
 
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@sManuela: Mind. bei Frauen/Mädchen ist das sich an die Brüste fassen eine sexuelle Handlung (oder jedenfalls dann, wenn es irgendwie als solche vorgeführt wird). Kinderpornografie ist eben genau als das definiert: Bilder von sexuellen Handlungen mit/von Kindern. Also ist das KiPo. Nicht gerade vom Schlimmsten, aber definitionsgemäss halt doch KiPo.

Ferner: >>Wer sich freiwillig im Internet "präsentiert" sollte andere nicht dafür haftbar machen können.<< Es hat doch nicht das Mädchen den Mann haftbar gemacht. Das ginge gar nicht. Du meinst vllt, dass sie ihn verzeigt habe. Aber auch das geht nicht. Sie weiss doch von gar nichts.

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