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Hamburg: Elektrofahrzeuge sollen besondere Kennzeichen und viele Sonderrechte erhalten

Geht es nach dem Willen Hamburgs, dann gelten für Elektrofahrzeuge in Zukunft eine ganze Reihe neuer Regeln, mit denen diese im Straßenverkehr bevorzugt werden.

Unter anderem sollen Elektroautos in Zukunft extra Parkflächen in den Städten bekommen und zudem Bus- und Taxispuren nutzen dürfen.

Damit diese Regeln ohne Probleme angewandt werden können, sollen Elektrofahrzeuge in Zukunft blaue Kennzeichen bekommen, die dazu mit einem "E" versehen sind. So kann schnell und zweifelsfrei erkannt werden, ob die Fahrzeuge zum Beispiel die Parkplätze zu Recht nutzen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Hamburg, Elektroauto, Kennzeichen, Sonderrecht
Quelle: www.autobild.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2013 09:25 Uhr von Kati_Lysator
 
+6 | -1
 
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wie wird den definiert was ein elektrofahrzeug ist? ein hybrid hat auch ein elektromotor. sieht man dann porsche und so, die ein klein elektromotor haben und damit 20 - 30 km elektrisch fahren könnten, auf der bus und taxispur? oder anders, kann man sich den vorteil irgendwie kaufen ohne ein rein elektrisches fahrzeug zu haben?

letztendliches ist es mir egal. nur führt man was neues ein, tauchen auch ganz schnell ein paar bescheisser auf.
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25.09.2013 09:31 Uhr von brycer
 
+3 | -7
 
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Und die glauben im Ernst dass das recht viel bringt?
Heutzutage verfährt man sowieso nach dem Motto "ob es erlaubt ist, ist mir sch...egal - ich tu´s"
Da können Halteverbote stehen wo sie wollen - trotzdem wird da geparkt, weil man ja von da aus zwei Schritte weniger zu gehen hat. ;-P
Bus-/Taxispur? Was ist das?
Verkehrsschilder? Woher soll ich wissen was diese bunten Täfelchen zu bedeuten haben?
...
Die StVO ist in den Augen vieler sowieso nur ein gut gemeinter Vorschlag der Behörden, dem man nicht Folge leisten muss.
;-P

Oder ist das eine Kriegslist?
Im Krieg auf den Straßen die große Gruppe der Autofahrer spalten, indem man sie in Benzin-/Dieselstinker und Elektrofahrer unterteilt?
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25.09.2013 09:34 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+10 | -1
 
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Na da braucht man doch gar nicht lange diskutieren. Elektrofahrzeug ist, was rein elektrisch fährt. Ohne Hilfsmotor, ohne Hybridtechnologie. Nur E-Motor und Batterien, sonst nix. Ist doch ganz einfach, oder? Nur der ganze andere Firlefanz, von wegen Nutzung von Taxi- und Busspuren, eigene Parkplätze... was soll der Mist? Ist der Verkehr gerade in den Großstädten nicht schon kompliziert genug? Die sollten mehr und bessere Möglichkeiten schaffen, solche Kisten aufzuladen, dazu vielleicht ein bisschen Subventionierung bei der Anschaffung (so ´ne Art Abwrackprämie für das Altfahrzeug beim Kauf eines Stromers), dann verkaufen die sich auch besser und werden im laufe der Zeit ganz von selbst billiger in der Anschaffung.
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25.09.2013 11:13 Uhr von perMagna
 
+5 | -7
 
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Wir verbrennen Öl und Kohle, um damit Strom zu erzeugen und so die Autos anzutreiben. Ich bin kein Physiker, aber ich würde schätzen, dass der mittelbare Verbrauch dann bei ca. 30l liegt.
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25.09.2013 12:03 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -2
 
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der_grosse_mumpitz Nein Elektrofahrzeuge sind Fahrzeuge die nur direkt elektrisch angetrieben werden. Da spielt es keine Rolle ob sich im Motorraum ein kleiner Benziner befindet, der für eine längere Reichweite sorgt. Ansonsten kann doch jeder nachträglich ein kleines Aggregat im Kofferaum stellen oder? :-)
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25.09.2013 13:27 Uhr von flipper242
 
+2 | -3
 
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@ perMagna

habe mal irgendwo gelesen das das CO2 Equivalent unseres Strommixes zur Zeit etwa 130g CO2 pro Kilometer im Eco Test vom ADAC (also unter Alltagsbedingungen) sogar 145g ein VW Golf VI mit einem 105-PS-Dieselmotor 99 Gramm CO2.
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25.09.2013 13:53 Uhr von Akira1971
 
+2 | -3
 
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Zusätzlich zu den Behinderten, Smart und Frauenparkplätzen? Die jetzte schon keiner beachtet?

Glorreiche Idee. Dann noch E-Autos immer die Vorfahrt gewähren und die AMpeln immer auf grün, wenn eins kommt...

So eine Schnapsidee. Wenn die E-Autos pushen wollen, dann sollen sie die Akkus verbessern und den Preis senken.
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25.09.2013 14:24 Uhr von little_skunk
 
+2 | -3
 
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Elektrofahrzeuge auf Taxi und Busspuren könnte gefährlich werden. Ich kenne nicht die genaue Lage in Hamburg. In vielen Städten sind die Busspuren gleizeitig Radwege. Diese Art der Radwege wird von vielen Seiten gelobt weil die Radfahrer dort vergleichsweise sicher unterwegs sind. Das hat mehrere Gründe. Einer der Gründe sind die Berufskraftfahrer am Steuer von Bus und Taxi. Wenn auf der Busspur plötzlich diverse Elektrofahrzeuge unterwegs sind, wirds gefährlich für die Radfahrer.

Dazu kommt natürlich noch, dass Bus und Taxi ihren zeitlichen Vorteil im Berufsverkehr verlieren. Ein Bus ist jetzt nicht unbedingt umweltfreundlich aber immer noch besser als die sonst notwendige Anzahl an (Elektro) Fahrzeugen.
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25.09.2013 14:28 Uhr von perMagna
 
+2 | -2
 
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"Ansonsten kann doch jeder nachträglich ein kleines Aggregat im Kofferaum stellen oder? :-)"

Das Problem ist, dass das denen zuzutrauen ist :D

"Wenn die E-Autos pushen wollen, dann sollen sie die Akkus verbessern und den Preis senken."

Preis senken ja, aber nicht mit staatlicher Hilfe. Was ökonomischer Unsinn ist, bleibt ökonomischer Unsinn, selbst wenn man versucht, die Realität zu "optimieren".
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25.09.2013 18:58 Uhr von mort76
 
+3 | -1
 
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Super...jetzt haben wir also schon die CityMaut, da bekommen die Besserverdiener jetzt auch noch ihre exklusiven, pöberlfreien Privatspuren- paßt schon...
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25.09.2013 20:35 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -1
 
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Da werden sich die Busfahrer ja dann freuen, wenn die Spuren von den langsamen Elektro- Tuk Tuks verstopft werden ;-)

Aber blau passt schonmal. Fehlt nur noch das Behindertenzeichen und 80 kmh ;-)
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25.09.2013 23:08 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -0
 
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@ Para_shut

Nicht nur die älteren Menschen.

Bei uns in der Stadt fahren die Stadtarbeiter in so kleinen Elektroautos mit Ladepritsche rum. Dabei fahren sie am Bürgersteig. Das Fahrzeug geht wirklich im normalen Straßenlärm komplett unter und steht plötzlich hinter einem.

Leute die nur auf das Motorbrummen gehen und nicht nach links und rechts schauen werden sich da schnell anschauen
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13.10.2013 18:22 Uhr von Arne 67
 
+0 | -0
 
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Und ab wann dürfen die E-Autos kostenlos Ihre Batterien wieder aufladen ?

Dafür könnten wir ja von den anderen Autofahrern eine Umweltabgabe kassieren. Lohnen würde es sich sicherlich.

Da sich ja nur die Gutbetuchten die E-Autos leisten können . . .

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