24.09.13 18:15 Uhr
 281
 

Ungarn: Parlament segnet "Do-it- yourself"-Beerdigung ab

Ab Januar 2014 kann man sich kostenlos beerdigen lassen, hat das ungarische Parlament beschlossen. Diese "sozialen Beerdigungen" sind für alle Bürger, unabhängig vom Einkommen erhältlich. Die Regierung stellt daran allerdings einige Bedingungen.

Die Bürger müssen nämlich selbst das Grab auf dem Friedhof ausheben (oder jemanden damit beauftragen), sämtliche Beerdigungsvorbereitungen selbst treffen und auch selbst für die Schließung der Grabstätte sorgen. Eine Art von "Do-it-yourself"-Beerdigung also.

Im Gegenzug erhalten die Bürger die Grabstätte, eine Urne oder einen Sarg auf Kosten der Regierung. Unter Bestattungsunternehmern macht sich jetzt Unruhe breit, da man befürchtet, es könnte wegen dem Regierungsbeschluss zu Einkommenseinbußen kommen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Parlament, Ungarn, Beerdigung
Quelle: www.budapester.hu

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Politiker warnen vor Stimmungsmache und Hetze gegen Flüchtlinge
Tabakkonzern Philip Morris zahlte eine halbe Million für politisches Sponsoring
AfD bereitet Antrag zur Abschaffung des Rundfunkbeitrags vor

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.09.2013 18:19 Uhr von Jlaebbischer
 
+13 | -0
 
ANZEIGEN
Tja, die müssen jetzt halt die Mondpreise aufgeben und realistische Preisvortsellungen an die Kunden abgeben. Sonst werden bald die privaten Totengräber wie die Pilze aus dem boden schiessen.
Kommentar ansehen
24.09.2013 18:41 Uhr von Katerle
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
finde ich eine sehr gute idee
und wenn man es selbst nicht machen möchte
findet sich bestimmt jemand der sich was nebenbei verdienen möchte (kommt allemale noch weit billiger als diese überteuerten beerdigungen hierzulande)
ein parlament das auch mal an seine bürger denkt

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Österreich: Haus von Inzesttäter Josef Fritzl verkauft
Forschung: Sicherheitsdaten lassen sich erraten
Clickbait-Falle Huffingtonpost


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?