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Abgeordneter Höfinghoff fordert: Piratenpartei müsse endlich klar links werden

Oliver Höfinghoff ist im Berliner Senat Fraktionschef der Piratenpartei. Obwohl die Piraten "alles gemacht haben, was sie konnten", reichte es nicht für den Bundestagseinzug. Der Abgeordnete schlägt als Weg aus der Krise vor, dass die Partei sich endlich dazu bekennt, klar links zu sein.

Dem Vorstand um Bernd Schlömer und Katharina Nocun gibt er keine Schuld, allerdings sei versäumt worden, sich zu dem existierenden linken Programm eindeutig zu bekennen. Die LINKE sei beladen mit "historischem Ballast". Die Piratenpartei könnte unbelastet ihre Position einnehmen.

Höfinghoff betont, dass die Piraten im Senat schon gut mit der LINKE zusammenarbeiten. Allerdings sei das eine Partei "ohne Laptops". Die zu wählen könnte deren junges Klientel genauso in Frage stellen, wie manche Grüne, die bereits von vielen Mitgliedern als zu bürgerlich wahrgenommen würde.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Programm, Piratenpartei, Linkspartei, Abgeordneter
Quelle: www.berliner-zeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2013 16:45 Uhr von no_trespassing
 
+8 | -4
 
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Das Protestpotential liegt eher rechts als links. Solange die Piraten behaupteten, klar "vorne" zu sein, hat jeder hinein interpretiert, den Piraten gehe es um das Volksinteresse. Dann gaben sich die Piraten ein Profil. Und heute wollen viele von Volksentscheiden nichts mehr wissen, wenn diese der Piraten-Programmatik zuwider läuft.

Die Piraten haben als einzige eine Unvereinbarkeitserklärung mit der AfD beschlossen, das hat nicht mal die CDU. Was hat das mit Demokratie zu tun?
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23.09.2013 17:23 Uhr von Gnarf456
 
+5 | -10
 
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Ich würde die Piraten wählen, wenn sie nicht so weit Links wären und sich eher mal wieder auf ihre Kernthemen besinnen würden. So ging meine Stimme an die CDU. Schade!
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23.09.2013 18:10 Uhr von Ah.Ess
 
+2 | -3
 
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Ja, sehr gute Idee. Noch eine linke Splitterpartei mehr! Macht ihr gut, hoffentlich zieht bald keiner mehr von euch in den Bundestag ein.
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23.09.2013 18:25 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -2
 
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Ich denke die Piraten verlieren noch mehr Stimmen wenn sie das machen.

Zu den Anfängen der Piraten habe ich die Partei auch gewählt. Sie hat meine Interessen in Bezug auf IT und Datenschutz vertreten und hat von sich aus klar gesagt dass sie sich nur für dieses Thema zuständig fühlen. Kein anderes.

Dann kam das restliche Wahlprogramm dazu und ab diesem Moment waren sie für mich nicht mehr wählbar. Wenn man nun die restlichen Wähler besser darüber aufklärt wird man sicherlich noch einige Stimmen verlieren, aber vielleicht auch welche von der Linken abziehen.

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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23.09.2013 19:29 Uhr von Baststar
 
+0 | -2
 
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Es bräuchte zwei Parteien. Einmal die, die nur für Datenschutz und den IT-Bereich zuständig ist, und dann eine, die für Bürgerrechte und Bürgermeinungen einsteht, Bürgerbeteiligung (mit Hilfe der IT).

Die jetztige Piratenpartei macht halt grad beides

[ nachträglich editiert von Baststar ]
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23.09.2013 20:56 Uhr von XFlipX
 
+1 | -6
 
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Auf welch ideologischer Irrfahrt Höfinghoff sich befindet ->>

http://www.zukunftskinder.org/...

...irgendwas zwischen linksextremer Antifa und nicht ganz klar in der Birne...wobei das eigentlich diesbezgl. zusammengehört...tja und sowas ist im Berliner Senat vertreten.

XFlipX

Ps.: Bei den Piraten mischen die U-Boote der linksextremen Antifa mit um die pol. Ausrichtung der Partei.

[ nachträglich editiert von XFlipX ]

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