23.09.13 15:12 Uhr
 181
 

Studie: Kinderarbeit - 168 Millionen Kinder werden weltweit ausgebeutet

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) geht davon aus, dass es weltweit rund 168 Millionen Kinder gibt, die beispielsweise in Bergwerken, in der Landwirtschaft oder in Fabriken arbeiten müssen. Die meisten davon gibt es in Asien.

Ein Bericht der ILO über das Jahr 2012 besagt, dass weltweit elf Prozent der fünf bis 17-Jährigen arbeiten müssen. Hinzu kommt, dass über 50 Prozent von ihnen unter sicherheits- und gesundheitsgefährdenden Bedingungen schuften.

Allerdings gibt es im Kampf gegen Kinderarbeit auch Fortschritte: Die Kinderarbeit habe sich seit dem Jahr 2000 - zu Beginn der Statistik - um rund ein Drittel reduziert, das entspricht im Vergleich zu 2012 fast 78 Millionen Kindern.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: foxed-out
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Statistik, Ausbeutung, Kinderarbeit
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

21st Century Fox will den TV-Bezahlsender Sky für 21,8 Milliarden Euro übernehmen
Abartig: Deutschland und Tschehien streiten wegen Kindersex!
Werkstattkette A.T.U entgeht der Firmenpleite - Einigung mit Vermietern

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.09.2013 15:20 Uhr von Kanga
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
wenn die alternative hungern und sterben is...dann werden die wohl weiter arbeiten gehen
Kommentar ansehen
23.09.2013 15:30 Uhr von sevenofnine1
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
bis 17 Jahre? In Deutschland ist man zumeist mit 16 mit der Schule fertig und beginnt dann zu arbeiten. Und ich rede hier nicht von Hauptschule, sondern Realschulabschluss mit anschließender Lehre.

Und dass Kinder in der Landwirtschaft bereits sehr früh mit anpacken müssen, ist völlig normal. Es kommt nur darauf an, dass man ihnen Aufgaben überlässt, die sie bewältigen können, ohne sich und andere zu gefährden.

Manch Teenager, der mit 16 bis 18 auf der Straße rumlungert, wäre besser dran, wenn er lernen würde, wie man arbeitet. Dann würde er mit 18 nicht auf die Idee kommen, dass man doch ohne Arbeit auch zurecht kommt.

Ich habe meinen Führerschein selber bezahlt, indem ich jahrelang Zeitungen ausgetragen habe. Meine Eltern haben das Geld auf ein festgelegtes Konto gepackt, an welches ich erst mit 18 dran konnte. Ergebnis: Führerschein (Klasse 1 + 3) Auto (okay... nur ein Kleinstwagen, der fast so alt war, wie ich selber, aber er fuhr!) und für einen Computer mit allem Zubehör hats auch noch gereicht. Wenn Jugendliche arbeiten, kommt es halt nur darauf an, dass sie auch was davon sehen. Und zwar Lob UND Geld.
Kommentar ansehen
23.09.2013 15:48 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die spannende Frage ist doch wie hoch in diesen Gegenden die Arbeitslosenquoten sind. Es gibt ja wohl kaum einen sinnvollen Grund weniger leistungsfähige Kinder arbeiten zu lassen wenn es auch Erwachsene gäbe, oder?
Kommentar ansehen
23.09.2013 16:03 Uhr von brycer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@sevenofnine1:
Du hast Recht, mit 17 Jahren gehen viele schon einer geregelten Arbeit (Lehre) nach und das nicht nur in DE.
Aber, selbst wenn man die ´Obergrenze´ auf 14 setzt und dann nur die Hälfte übrig bleibt, dann sind das viel zu viel.
Hier müsste ganz woanders angesetzt werden. Vor allem in Asien werden Kinder und auch viele arbeitende Erwachsene nur als ´Menschenmaterial´ gesehen, bei dem ein gewisser Verschleiß eingeplant ist und akzeptiert wird.
Was brauchts da Arbeitsschutz? Der kostet nur Geld und das will man nicht investieren. Die Produkte sollen ja möglichst billig sein, damit man sie überall verkaufen kann. :-(
Ja, schuld sind auch wir. Jeder von uns will alles möglichst billig haben. Beim Einkauf denkt niemand daran wie dieser Billigpreis zustande kommt. Jeder meckert z.B. über KIK & Co, aber trotzdem haben genau diese Billiganbieter riesige Umsätze.
Aber man kann auch bei Markenartikeln nie wissen wie die Waren hergestellt werden. Die höheren Preise sind zum Großteil nur höhere Gewinnmargen. :-(

@Kanga:
Das stimmt leider auch. Das schlimme daran ist, dass die Eltern oft keine Arbeit haben, weil viel billiger arbeitende Kinder das machen.
Ist so ähnlich wie bei uns die moderne Sklaverei, die Leiharbeit. Wieso soll ein Arbeitgeber groß Stammpersonal aufbauen. Leiharbeiter rechnen sich auch und man kann sie viel leichter ´abbauen´ wenn es mal ein paar Monate nicht so gut läuft. :-(
Kommentar ansehen
27.09.2013 17:15 Uhr von sevenofnine1
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Leiharbeit würde sich dann ganz schnell erledigen, wenn auch Leiharbeiter das gleiche Gehalt für die gleiche Arbeit bekommen, wie Festangestellte. Dann würden sich die Leiharbeiter nämlich nicht mehr rentieren und die Firmen würden wieder fest anstellen. Gäbe es auch ruckzuck einen ganzen Schwung Arbeitnehmer mehr. Aber die lieben Manager hätten ein wenig weniger und könnten sich den diamantbesetzten Swimmingpool nicht mehr leisten. Und DAS geht ja nun gar nicht. Es könnten ja Gedanken aufkommen, dass Manager leben sollen, wie der normale Plebs.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Windows 10 Update kann Internetzugang verhindern
Adolf Hitler war ein einfühlsamer Mann
Baden-Württemberg: Teenie-Party gerät mit ungebetenen Gästen außer Kontrolle


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?