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Mottenart kann das Sonarsystem von Fledermäusen stören, um dem Tod zu entkommen

Eine Art der Tigermotte, die in der Wüste von Arizona beheimatet ist, ist das einzige bekannte Tier, das das Sonar-System der Fledermäuse stören kann. Bei Annäherung ihres Fressfeindes produziert die Motte ein Ultraschallstörgeräusch mit einer Rate von 4.500 Klicks pro Sekunde.

Damit verwischt das Insekt die "Sehkraft" der Fledermäuse, die sich an ihren Ultraschall-Lauten orientieren und können so entkommen. Die Fledermaus weiß zwar, dass eine lebende Mahlzeit in der Nähe ist, kann aber den Standort nicht exakt bestimmen.

Aber woher weiß die Motte, wann sie ihren Störsender einschalten muss? Wenn Fledermäuse sich ihrer Beute nähern, erhöhen sie die Frequenz der Rufe, um ein detaillierteres Bild ihrer Mahlzeit zu bekommen. Diese erhöhte Frequenz nimmt die Motte sensorisch wahr und aktiviert daraufhin ihr Abwehrsystem.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Störung, Fledermaus, Motte, Sonar
Quelle: blogs.smithsonianmag.com

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23.09.2013 10:11 Uhr von Jolly.Roger
 
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Am Wochenende auf NatGeo Wild gesehen.

Eine Motte mit eingebautem Störsender.....was es nicht alles gibt.

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