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Sie mussten Nazis sein: Ausstellung in Berlin zeigt umgepolte Nazi-Frauen

Die grausamen Taten der Nazis aus dem zweiten Weltkrieg sind bis heute nicht vergessen. In der Berliner Reichsmütterschule in der Weddinger Schulstraße zwang man hunderte Frauen an die Nazi-Ideologie zu glauben, ob sie wollten oder nicht.

Das Mitte Museum widmet sich nun diesen Gräueltaten in einer Ausstellung, die seit dem 19. September gezeigt wird.

Neben den umgepolten Nazi-Frauen wird auf die Vorgehensweise der Nazis eingegangen. "Es ist eine kleine Gratwanderung für uns, denn wir stellen hier die Täterrolle vor", erklärt Kurator Hartmut Henicke.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Frau, Berlin, Ausstellung, Nazi, Ideologie
Quelle: www.tagesspiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2013 21:15 Uhr von sevenofnine1
 
+31 | -8
 
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Klar. Wenn man die Wahl hat zwischen Leben und erschossen werden oder KZ wählt man natürlich als Gutmensch freiwillig das KZ oder das Erschießungskommando.
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22.09.2013 21:46 Uhr von kingoftf
 
+13 | -6
 
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Für die „normalen“ Mütter aus der Umgebung war die Teilnahme an den Kursen freiwillig, sie hatten sogar einen regen Zulauf, insbesondere in Kriegszeiten. Unter anderem wurden Rezepte für den von Mangelwirtschaft und streng rationierten Lebensmitteln geprägten Alltag gezeigt. „Es ging teils um solch simple Fragen: Wie mache ich den Sauerampfer, der am Bahndamm wächst, schmackhaft“, sagt Kurator Henicke. Eigentlich aber sei es natürlich um viel mehr gegangen: „Es ging darum, im Krieg das Hinterland im Griff zu behalten.“



Vor dem Posten einer News wenigstens EINMAL die Quelle lesen, werter Crushial

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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22.09.2013 23:43 Uhr von Joeiiii
 
+7 | -4
 
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>>Das Mitte Museum widmet sich nun diesen Gräueltaten in einer Ausstellung, die seit dem 19. September gezeigt wird.<<

Was für Gräueltaten das nun gewesen sein sollen, erschließt sich mir auch nach dem Lesen der Quelle noch nicht. Die Deportierung und Tötung von Juden, Behinderten, Andersdenkenden, usw... das waren Gräueltaten.
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23.09.2013 03:06 Uhr von visnoctis
 
+8 | -2
 
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man kann jmd nicht zwingen, an etwas zu glauben, entweder er läßt sich überzeugen oder tut nur so
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23.09.2013 03:06 Uhr von visnoctis
 
+3 | -4
 
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man kann jmd nicht zwingen, an etwas zu glauben, entweder er läßt sich überzeugen oder tut nur so
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23.09.2013 03:06 Uhr von visnoctis
 
+3 | -4
 
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man kann jmd nicht zwingen, an etwas zu glauben, entweder er läßt sich überzeugen oder tut nur so
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23.09.2013 07:11 Uhr von Fabrizio
 
+3 | -9
 
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Abzuleugnen, Verkleinern und Relativieren.

So funktioniert Vergangenheitsbewältigung bei den Rechten. "Man konnte ja nicht anders" und "sonst wäre man erschossen worden" kann nicht darüber hinwegtäuschen, das sich bei Völkermord und ethnischen Säuberungen nicht genügend Helfer gefunden hätten, die hurra-rufend mitgemacht haben.
Am Ende kommt man dann zum völlig hirnverbrannten Schluss, das die Opfer selbst schuld an ihrem Schicksal waren.
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23.09.2013 10:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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Damals gab es kein Fernsehen, kaum einer hatte Radio und Internet gab es nicht. Die Leute glaubten das, was man ihnen sagte. Es gab keine Möglichkeit sich Informationen zu holen. Und die wenigen die Radio hatten, bekamen auch nichts anderes zu hören.
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