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Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung gegen Karl-Heinz Rummenigge

Das Amtsgericht Landshut hat laut dem "Focus" gegen Karl-Heinz Rummenigge einen Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung erlassen. Ihm wird vorgeworfen, zwei geschenkte Rolex-Uhren aus dem Wüstenstaat Katar bei der Einreise nach Deutschland nicht beim Zoll angemeldet zu haben.

Der Wert der Uhren wird mit etwa 100.000 Euro angegeben. Bei der Einreise wollte Rummenigge den Flughafen durch den grünen Ausgang verlassen und die 19 Prozent Einfuhr-Umsatzsteuer für die Uhren nicht entrichten.

Eigentlich wollte das Hauptzollamt in Augsburg Rummenigge dafür zu 150 Tagessätzen zu 300.000 Euro verurteilen. Rummenigges Anwälte konnten jedoch eine mildere Strafe aushandeln. Sollte Rummenigge den Strafbefehl akzeptieren und dieser über 90 Tagessätzen liegen, wäre er vorbestraft.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuerhinterziehung, Karl-Heinz Rummenigge, Strafbefehl
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2013 13:08 Uhr von Borgir
 
+13 | -20
 
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Nicht beim Zoll angemeldet kann jedem mal passieren. Also da jetzt so ein Fass aufzumachen ist ein wenig übertrieben.
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22.09.2013 13:14 Uhr von delicious
 
+14 | -3
 
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Uhren im Wert von etwa 100.000 Euro ...
..alles klar borgir
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22.09.2013 13:19 Uhr von Montrey
 
+6 | -3
 
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Was sind denn das für Uhren ? Sind die komplett aus diamant oder was ?
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22.09.2013 13:19 Uhr von dashandwerk
 
+18 | -1
 
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Für mich ist die Frage eher, wer schenkt Rummenigge mal eben 2 Uhren und wofür?

Ob da wohl jemand seine Meinung verkauft hat zur WM 2022?

Aus der Quelle:

Im Jahr 2022 wird die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar ausgetragen. Rummenigge war im Februar als Präsident der europäischen Club-Vereinigung ECA nach Katar gereist und hatte dabei die Khalifa-Arena in der Hauptstadt Doha besichtigt. Die Uhren hatte er unmittelbar vor seinem Abflug zurück nach München erhalten.
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22.09.2013 13:21 Uhr von Darkness2013
 
+5 | -10
 
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Ich vertshe es nicht was ist daran so schlimm er hat die geschenkt bekommen jetzt soll er bestraft werden weil er ein Geschenk angenommen hat, ich verstehe es ja wenn jemand das andauernd macht aber bei sowas ne ne ne.
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22.09.2013 13:32 Uhr von artefaktum
 
+6 | -2
 
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@Darkness2013

"Ich vertshe es nicht was ist daran so schlimm er hat die geschenkt bekommen jetzt soll er bestraft werden weil er ein Geschenk angenommen hat, (...)"

Nein. Nicht weil er ein Geschenk angenommen hat, sondern weil er es bei der Einreise nicht deklariert hat.

P.S.: "Eigentlich wollte das Hauptzollamt in Augsburg Rummenigge dafür zu 150 Tagessätzen à 300.000 Euro verurteilen."

Er ist natürlich nicht zu 150 Tagessätzen à 300.000 Euro verurteilt worden (das wären 45.000.000) sondern insgesamt 300.000 Euro.
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22.09.2013 18:31 Uhr von derNameIstProgramm
 
+4 | -2
 
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Ich denke das passt alles. Rummenigge hat die Uhren geschenkt bekommen weil er die sammelt und diese nicht beim Zoll angemeldet. Ob mit voller Absicht, durch Vergessen, oder aber durch Unkenntnis (geschenkte Uhren versteuern) ist an dieser Stelle egal. Er hat sie nicht verzollt, muss sie also verzollen, die entsprechende Strafe zahlen und bei Beträgen über 10.000€ ist das ganze strafrechtlich relevant. Daher der Strafbefehl und die entsprechende Strafe.

Für mich als Bayern-Anhänger ist damit die Sache erledigt, und für jeden anderen sollte es das gleiche sein. Nachdem ja hier sehr gerne Sozialneid auftritt, gleich die Frage vorweg: Der kleine Mann, der bestimmt bald erwähnt wird, woher hat dieser die 10.000€ die er am Zoll vorbeibringt? Ich sehe mich als kleinen Mann, habe aber keine 10.000€ im Geldbeutel oder im Koffer wenn ich reise...
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23.09.2013 00:12 Uhr von derNameIstProgramm
 
+2 | -1
 
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@mcmoerphy
"Du bist nichts weiter als ein kleiner blinder Bayernfan."

Mag sein, aber Argumente von deiner Seite aus wären bei solchen Behauptungen wirklich nicht schlecht. Gerne auch mit Bezug zum Thema dieser News.

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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23.09.2013 08:54 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -0
 
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Es kann uns doch keiner erzählen das Herr Rummenigge es vergessen hat Waren im Wert von 100.000 beim Zoll anzumelden oder das er keine kenntnis davon hatte. Der feine Herr fliegt so oft - der weiß es - oder er ist doof wie Bohnenstroh. Und außerdem - wie sagt der Zoll am Flughafen immer: es steht überall auf Schildern. Kann Rummenigge auch nicht lesen?
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23.09.2013 14:16 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -0
 
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@Mister-L
"Interessant finde ich das der gute als Präsident der ECA mal so eben Geschenke für sich persönlich im Wert von 100.000 Euro annimmt und es keinem sagen will."

Interessant finde ich, dass du Informationen hast die sonst in noch keinem Artikel erwähnt wurden. Ja, Rummenigge hat es nicht verzollt und wird daher bestraft. Aber woher hast du die Information, dass er es nicht seinem Arbeitgeber bzw. der ECA mitgeteilt hat?
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28.09.2013 11:05 Uhr von Enny
 
+0 | -0
 
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Noch so ein überhebliches Bayernsch...n dem man in die Schranken weisen musste.
Eine Geldstrafe ist noch viel zu wenig. 5 Jahre wegsperren, und alle sind zufrieden.
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16.10.2013 21:59 Uhr von Karlchenfan
 
+0 | -0
 
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Grundsätzlich sind Waren aus dem Ausland anzumelden beim Zoll.Eine Erleichterung ergibt sich durch die Regelung der sog.Reisefreimengen,die aber eine Wertobergrenze haben.
Bei nicht EU wie in diesem Fall sind das,glaub ich 430.-€
Sprich,wenn Rummelfliege seiner Holden ein lekker Düftchen mitgebracht hätte,welches dann schon High Class gewesen wär,wärs wohl noch ok gewesen,aber Rolexe fallen bei ´nem Stückkurs von einigen tausend Steinen da so gar nicht unter (ich bezweifel mal die 100.000 € Wert,welche Modelle sollten das sein?).
Da der Gute aber schon seit zig Jahren in der Weltgeschichte herrumdüst,mit mehreren Auslandsbesuchen im Jahr,sollte man davon ausgehen,das er genau wusste,was er so darf und was nicht.
Außerdem sind ihm die Wecker kurz vor Abflug übergeben worden,ich weiß nicht,wie lange fliegt man auf der Strecke-5-6 Stunden?Das dann die Dinger im Reich des Vergessens versunken sein sollen?Ich zweifle.
Wenn der Zoll und das zuständige Gericht sich ganz biestig anstellen,werten sie seine Reise als Geschäftsreise eines Geschäftsmannes,der sich also im gewerblichen Reiseverkehr bewegt,dann wär wohl auch die Freimengen Grenze dahin.Da ist der Strafbefehl von 300.000€ durchaus drin.Und wenn das Roseebäckchen sich auch noch im privaten Besitz einer Rolex sonnen kann,was bei seinen finanziellen Möglichkeiten ja ohne weiteres drin sein sollte,dann sieht man (bösartig betrachtet ) die Uhren als gewerbliche Ware.Dann gibt es die grobe Kelle ganz zurecht.
Haben die grünen Männchen also alles richtig gemacht.
Prominenz darf nicht vor Strafe schützen.Unkenntnis schützt ja auch nicht und die kann man ihm garantiert nicht zubilligen.

Das hat absolut nix mit Neidgesellschaft zu tun sondern mit Gleichheit vor dem Gesetz,auch wenn ich oftmals glaube das doch Einige etwas gleicher zu sein scheinen.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]

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