21.09.13 14:35 Uhr
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Jobcenter verweigert Aufstocken und zwingt damit bewusst zum Ausbildungsabbruch

Zuerst hatte die junge Frau, die einen fünf-jährigen Sohn hat, erfolgreich eine Ausbildung zur staatlich geprüften Kinderpflegerin gemacht. Sie fand in diesem Beruf trotz Mangel an Erzieherinnen keinen Job. Sie machte ungelernte Tätigkeiten und war immer wieder von Hartz IV abhängig.

Um sich und ihrem Kind Perspektiven zu schaffen, entschloss sich die Frau, eine neue Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte zu machen. Da der Lohn nicht ausreichte, beantragte sie beim Jobcenter aufstockende Leistungen. Dies wird ihr verweigert, und sogar der Ausbildungsabbruch wird nahegelegt.

Das Jobcenter argumentiert, dass die Frau auch andere Möglichkeiten hätte, um Zugang zum Erwerbsleben zu bekommen. Zitat aus dem Bescheid: "(..)dass sie die (..) begonnene Ausbildung (..) abbrechen muss. Genau dieses Ergebnis ist vom Gesetzgeber aber beabsichtigt und bewusst gewollt".


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hartz IV, Beruf, Jobcenter
Quelle: www.gegen-hartz.de

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47 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2013 14:46 Uhr von shadow#
 
+56 | -17
 
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Hurra CDU...
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21.09.2013 14:53 Uhr von TheRoadrunner
 
+39 | -4
 
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Das ist schon irgendwo merkwürdig.

"Zuerst hatte die junge Frau [...] erfolgreich eine Ausbildung zur staatlich geprüften Kinderpflegerin gemacht. Sie fand in diesem Beruf trotz Mangel an Erzieherinnen keinen Job."
Da fragt man sich doch: warum?

Man könnte sich auch die umgekehrte Frage stellen, warum Azubi-Gehälter im Grunde nur bessere Aufwandsentschädigungen sind.
Werden Mindestlöhne eigentlich auch für Azubis gelten? ;)
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21.09.2013 15:02 Uhr von Bud_Bundyy
 
+7 | -37
 
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21.09.2013 15:20 Uhr von Schmollschwund
 
+24 | -7
 
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@Bud_Bundyy

Naja, sie hat einen Mangelberuf, da sollte man dann doch mal über die Vermittlungshemmnisse nachdenken.

Eine zweite Ausbildung ist nice und kein Problem, wenn man sie sich leisten kann!
--------------
Warum sollte man sich eine zweite Ausbildung leisten können müssen? Zur Erinnerung: Der Staat zieht Sozialabgaben ab, mit denen genau das Möglich sein soll: http://www.arbeitsagentur.de/...

Also, wer für einen bestimmten Zweck Geld einnimmt, besonders als Staat, hat die Pflicht dieses auch so auszugeben wie vorgegeben und nicht etwa für "Not-leidende" Konzerne auszugeben. Die sparen Steuern wo es nur geht, nehmen aber all die Leistungen gerne in Anspruch, deren Finanzierung sie sich gerne entziehen.

Des weiteren wird der Frau "HartzIV" nahe gelegt. "Beende Deine Ausbildung und dir steht das ganze Hartz IV zu". Das Jobcenter will also das Aufstocken (günstig) nicht bezahlen, und zwingt die Frau damit dazu den vollen Regelsatz (inkl. Miete) in Anspruch zu nehmen. Und man weiß ja nur zu gut was solchen Menschen nachgesagt wird: Sie seien faul. Das aber der Staat bzw. das Jobcenter aber genau das heraufbeschwört, gerade zu dazu zwingt, dass wollen viele dann scheinbar nicht sehen.
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21.09.2013 15:51 Uhr von UICC
 
+7 | -33
 
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21.09.2013 15:57 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -10
 
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@Schmollschwund
"Warum sollte man sich eine zweite Ausbildung leisten können müssen? Zur Erinnerung: Der Staat zieht Sozialabgaben ab, mit denen genau das Möglich sein soll: "

...und wieso steht auf deinem Flyer Erstausbildung?????
Fürs Zweitstudium gibt es auch zumeist kein Bafög.
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21.09.2013 16:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -1
 
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Als Rechtsanwaltsfachangestellte bekommt sie erst recht keine Anstellung.
Unsere ARGE drückt gerade jedem eine Ausbildung zur Kinderpflegerin oder Altenpflegerin aufs Auge, weil dort die besten Chancen sind.
Man muss die ARGE vorher fragen, ob man einen Job annehmen darf, bei dem man schon VORHER weiss, dass das Geld auf viele Jahre (Ausbildung) NIE reicht.
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21.09.2013 16:03 Uhr von Schmollschwund
 
+11 | -7
 
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@UICC

Ja hallo soll das Jobcenter jetzt jedem so lange unter die Arme greifen bis er sich selbst verwirklicht hat?
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Sorry, aber da geht es nicht um Spaß oder Lust und Laune. In dem Fall geht es darum, dass sich diese Frau mit ihrem Kind eine gesicherte Zukunft aufbauen will (Basis, daraus kann man was machen, ab da wird sie alles weitere selbst bewältigen müssen). Genau für solche Fälle zahlt man in diesem Land Sozialabgaben, eben damit Menschen genau dabei geholfen wird. Damit sie eben in Zukunft nicht mehr vom Staat abhängig sein müssen. Scheinbar ist es manchen Zeitgenossen lieber sie setzt sich hin und macht das was das JC von ihr will: Brech Deine Ausbildung ab und Du bekommst die volle Unterstützung" Echt, manchen Kommentatoren hier muss man das Geld einsparen regelrecht aufdrücken. Denn; Was ist günstiger:

Ausbildung abbrechen um sich und ihrem Kind (vielleicht auch dessen Kindern) eine gesicherte Zukunft im ALG2 zu "bieten". Sprich: Voller Regelsatz steht ihr dann zu bzw. Niedriglohnsektor bleibt übrig-Aufstocken muss sie ja dann trotzdem noch oder wieder und immer wieder. Oder:

Das Aufstocken bezahlen (mit SiCHERHEIT geringer als komplettes Hartz IV), ihr Unterstützung zu bieten, damit sie und ihr Kind eine Zukunft mit selbst verdientem Geld haben können.
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21.09.2013 16:05 Uhr von Schmollschwund
 
+8 | -5
 
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@Bud_Bundyy

...und wieso steht auf deinem Flyer Erstausbildung?????
Fürs Zweitstudium gibt es auch zumeist kein Bafög.
--------------------
War ja klar. Mal kurz das Deckblatt gelesen, schon ist die Wahrheit klar..... Les mal weiter, dann kriegst Du das bestimmt selbst raus.

Vom Studium hat hier keiner gesprochen und darum geht es hier auch nicht. Oder bist Du sauer weil Du Dir das falsche Studium ausgesucht hast und nun sauer bist, dass "Die" was bekommen soll?
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21.09.2013 16:22 Uhr von chaotiker1
 
+25 | -1
 
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Ich war vor ein paar Jahren in der gleichen Situation. Einen Handwerksberuf erlernt, in dem ich 25 Jahre vorher nach der Ausbildung keinen Job bekam, weil ich aufgrund eines Augenfehlers keinen Fürhrerschein bekam (Stellte sich knapp ein Jahr vor Ende der Ausbildung heraus). Dann einige Jahre in Hilfsjobs durchgewurschtelt,da ich mittlerweile eine Familie zu ernähren hatte, bis vor 10 Jahren die Arbeitslosigkeit kam. Nach diversen erfolglosen Bemühungen ins Berufsleben zurück zu finden und einigen Jahren Arbeitslosigkeit wollte ich einen Neustart mit einer neuen Ausbildung machen.. Doch das A.-amt argumentierte, dass das nicht ginge, denn man wisse ja nicht, ob dieser Beruf nach der Ausbildung gefragt sei und man könne ja nicht auf Staaatskosten "auf Halde ausbilden" (O-Ton). Statt dessen wurde ich gezwungen völlig sinnfreie Bewerbungstrainings und Bildungsbausteine zu absolvieren. Diese kosteten sicher mehr, als mein Aufstocken, hatten Klippschulniveau und die sogenannten "Zeugnisse" dieser Bildungsträger waren für das berufliche Weiterkommen das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt waren. Oder etwa ABM´s, die mir auferlegt wurden kosteten ein Vermögen. So wurde ich in eine Massnahme gesteckt, die das Ziel hatte, innerhalb eines Jahres eine Bibliothek, aus erbettelten und gespendeten Büchern, in extra angemieteten Räumen aufzubauen. Drei Monate nach der Massnahme wurde alles kostenpflichtig entsorgt. Und DAS ist dann sinnvoll???
Da wären die Kosten für eine Aufstockung für ca. drei Jahre und einer Chance auf einen Neuanfang sicher sinnvoller gewesen. Ich bin zwar wieder berufstätig, aber arbeite zw. 220 und 250 Stunden im Sicherheitsgewerbe um mit einem Hungerlohn gerade über die Runden zu kommen. Tolles Arbeitsamt, bzw. Jobcenter!
Ich wünsche der jungen Frau viel Glück.

[ nachträglich editiert von chaotiker1 ]
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21.09.2013 16:30 Uhr von antiSith
 
+13 | -1
 
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gesuchter beruf? das ich nicht lache...

Kinderpfleger stellt keiner ein... es werden ERZIEHER gesucht nicht Kinderpfleger oder Sozialassistenten

die Einrichtungen wollen nurnoch

18 Jährige Erzieher die am liebsten für lau arbeiten und dann noch 20 jahre berufserfahrung
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21.09.2013 16:37 Uhr von 2MAD4U
 
+1 | -16
 
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21.09.2013 16:58 Uhr von puremind
 
+5 | -16
 
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21.09.2013 17:03 Uhr von Schmollschwund
 
+9 | -4
 
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@puremind_

Mutmaßungen hin oder her. Ich kann Deine "Vorstellungen" nicht nachvollziehen. Die Frau hat Unterstützung von der KANZLEI. Ich glaube kaum, dass die bereit wäre "Spirenzchen" mitzumachen.
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21.09.2013 17:23 Uhr von Gorxas
 
+7 | -11
 
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Das Jobcenter hat richtig reagiert. Warum? Weil man der Frau helfen wollte, sich erstmal ein Fundament aufzubauen.

Denn eines ist allgemein bekannt: eine Ausbildung ist NICHT mit ALG II aufstockfähig!!! Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.

Die Frau ist (leider) selbst schuld: es ist eine zweite Ausbildung. Für die zweite Ausbildung gibt es noch nicht einmal BaFöG und auch Wohngeld ist nicht möglich. Sie kann es sich nicht leisten eine weitere Ausbildung anzufangen. Sie hat ein Kind zu ernähren und muss sich leider erstmal nur darauf besinnen.

Warum soll jetzt das Jobcenter schuld daran sein, wenn die Gesetzeslage keine andere Möglichkeiten bietet? Ich hoffe wirklich, dass irgendwann eine zweite Ausbildung auch förderfähig anerkannt wird. Bisher ist es eine schreckliche Realität, dass man eine zweite Ausbildung nur machen kann, wenn man im Vorfeld schon genug Asche hat.
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21.09.2013 17:40 Uhr von artefaktum
 
+10 | -2
 
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@Gorxas

"Warum soll jetzt das Jobcenter schuld daran sein, wenn die Gesetzeslage keine andere Möglichkeiten bietet?"

Man kann ja auch durchaus die Gesetzgebung kritisieren.
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21.09.2013 17:51 Uhr von Atius_Tirawa
 
+12 | -0
 
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Lieber schickt die ARGE die Frau dann bestimmt zu einem erneuten Bewerbungstraining... dann klappt das auch mit dem Arbeitsplatz.... na wers glaubt.
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21.09.2013 18:16 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -5
 
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@ Schmollschwund
"Ich kann Deine "Vorstellungen" nicht nachvollziehen."
Ich aus Erfahrung mit manchen Bewerbern schon.

" Die Frau hat Unterstützung von der KANZLEI."
Wie wäre es, wenn die KANZLEI ihr dann auch so viel zahlt, dass sie davon leben kann? Hoppla, soviel Unterstützung dann wohl doch nicht...

@ gorxas
"Man kann ja auch durchaus die Gesetzgebung kritisieren."
Kann man. Man sollte (an Stelle der Frau) aber nicht erwarten, dass wegen einem die Gesetzeslage geändert wird - schon gar nicht so schnell, dass man noch was davon hat.
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21.09.2013 18:41 Uhr von Paul511
 
+3 | -2
 
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Ihr Dürft ja Morgen alle wieder mal wählen gehen, mal sehen ob dann Montag das Leben ein bisschen erträglicher wird oder ob Ihr Ihn Montag weiter für Blöd erklärt werdet.
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21.09.2013 19:07 Uhr von Paul511
 
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@mcmoerphy

"in Dortmund hat die SPD"

Die Veräter an der Arbeiterklasse?

Es ist Rille wer und den Strick dreht.
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21.09.2013 19:22 Uhr von bigpapa
 
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Na ja.


Ich sehe das so. Aufstockung ist für das Amt immerhin "preiswerter" als die ganze Summe zu zahlen.

Also frag ich mich mal, wieso die sich so anstellen. ?

Was gewisse Frage hier angeht. Die Frau ist "geprüften Kinderpflegerin" und NICHT Erzieherin. Die kann ein behinderten Kind helfen im Leben (beim Waschen etc) , aber ob sie die Fähigkeit hat es zu erziehen mag dahingestellt sein.

Gruß

BIGPAPA
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21.09.2013 19:30 Uhr von puremind
 
+2 | -2
 
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@Schmollschwund: Die Kanzlei gibt auch die Garantie auf Übernahme und weiß zu 100% das die junge Frau sich nach der erneuten Ausbildung nicht doch noch anders entscheidet? Und wenn sie die unterstützung der Kanzlei hat könnte die doch einfach nur das Ausbildungsgeld erhöhen?
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21.09.2013 19:57 Uhr von ohnevitaminB
 
+5 | -3
 
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Vor einigen Jahren zwang mich mein damaliger Taxi-Boss genauso wie 15 andere Kollegen zur Schwarzarbeit. Die anderen hatten dies ein 3/4 Jahr bereits getan. Da er mir noch paar Tausender schuldig blieb, zeigte ich ihn an. Vom Amt bekam ich keine, wie vorher versprochene Umschulung, wenn ich denen helfe. Nach zwei Jahren erfuhr ich, dass das Amt einigen der Schwarzarbeitern aber Umschulungen und damals noch mögliche Ich-AG förderungen zahlte! Ich selbst bekam vom Amt nur Arschtritte, dafür, dass ich denen bzw. dem Staat über 500.000 € an Strafen und Rückzahlungen bescherte!
Als ich dann durch nachweislich 64 Anrufe bei einer Vermittlungsfirma in Bezug auf einen bestimmten Job Interesse zeigte und auch von 110 Mitbewerbern genommen wurde, verlor ich diesen auch schnell wieder, da ich durch die darauffolgende Taxi-Geschichte keinen Dispo mehr hatte und Mitte des Monats anfing und zum nächsten ersten natürlich nur den halben Lohn auch nur bekam. Ich hätte damals ein geringes Darlehen vom Jobcenter benötigt!
Allerdings stellte sich meine Fallmanagerin quer und ich konnte mir somit die Aufrechterhaltung dieses Jobs nicht weiter leisten.
Nach Verlust dieser Stelle meldete sie sich eine Woche später und bot mir eine sensationelle neue Arbeitsmöglichkeit an! Eine 1€-Stelle für 6 Monate! Da es Herbst war nahm ich diese bis zum Frühjahr an! Was die für den Träger dieser Maßnahme eingebracht hat, bei 70 weiteren Jobbern, kann man sich denken. Fast jeden Tag war der Teamleiter und Vorgesetzte meiner Vermittlerin dort anwesend, so das von allen schon vermutet wurde, das der etwas abbekommt, das er schön für Nachschub sorgt!
Später erfuhr ich, das dieser Typ einem anderen Jobber 2000€ an Darlehen gab, von denen 500€ geschenkt wurden, damit dieser Arbeitslose bei einer 50km entfernten Polsterfirma anfangen konnte, bei der er sich nie beworben hatte und nicht mal wusst, wo die Fa. überhaupt war. Ich knöpfte mir den Teamleiter vor und stellte ihn zur Rede. er sagte mir, dass das Amt Rechenschaft ablegen muss, wofür Darlehen gewährt würden! Das nächste Mal bekäme ich auch meine Chance, hieß es aus seinem Munde. Der Arbeitslose hatte zwar schön sein Auto reparieren können, aber den Job hat er nie angetreten! Ich habe trotz mehrerer gutbezahlter Jobangebote kein Darlehen bzw. Einstiegsgeld bekommen, aber jeden Monat mit drei Kids das scheiss H4 auf dem Konto, obwohl ich arbeiten will und auch schon längst könnte! Nur wenn man den Lohn erst zum 10-15ten bekommt und auch eine alte Kiste mit über 300000km hat, könnte diese finanzielle Hilfe (auch gerne Rückzahlbar) enorm helfen.
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21.09.2013 21:02 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -4
 
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Mich beschleicht immer ein komisches Gefühl. Geprüfte Kinderpflegerin und jetzt möchte sie was anderes lernen, anstatt sich von der Kinderpflegerin zu Erzieherin weiterbilden zu lassen?

Ich kann das die Arge schon verstehen. Wenn sie aufstocken, dann müssen sie wohl für die nächsten 3 Jahre aufstocken.

Und außerdem ist doch - soviel ich weiß - eine 2. Ausbildung weder nach dem SGB II, noch als Berufsausbildungsbeihilfe aufstockbar.

Wo kämen wir auch hin wenn man 2+ Ausbildungen auf Staatskosten machen könnte?
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21.09.2013 22:38 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -2
 
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@TheRoadrunner

" Die Frau hat Unterstützung von der KANZLEI."
Wie wäre es, wenn die KANZLEI ihr dann auch so viel zahlt, dass sie davon leben kann? Hoppla, soviel Unterstützung dann wohl doch nicht...
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Wie wäre es wenn Du erst einmal Dein Hirn einschaltest und Dir Gedanken darüber machst, warum man überhaupt Sozialabgaben bezahlen muss. Uupss, ja genau deswegen. Eben, damit die Kanzlei wirtschaften kann. Oder was meinst du? Warum sonst "stockt" der Staat auf. Oh, ja richtig. Keine Arbeit ist besser als gar keine. Und genau deswegen hat der Staat das mit dem "Aufstocken" erfunden, weil, ja weil eben damit Menschen ihren Arbeitsplatz behalten können und nicht komplett vom Staat abhängig sind. Kleine Rechnung gefällig? Nun, ganz einfach: z.B. 400,00 Euro zu zahlen sind für den Staat immer noch billiger, als die komplette Regelleistung+Miete. Deswegen stockt er auf. Nun die Masterfrage: Warum tut er das bei der Frau nicht. Nein, Du musst nicht antworten, aufgrund Deiner unqualifizierten Meinung davor will ich das gar nicht wissen, ich sag es Dir: weil der Staat will, das Menschen wie dieses Frau im Niedriglohnsektor arbeiten. Nur so sind gute Arbeitsmarktzahlen möglich. Williges, unter Druck zu setzendes Personal (willste nicht wie ich will, dann meld ich Dich dem Jobcenter, dann darfste mal sehen wie Du ohne (mit bedeutend weniger Geld) klar kommst. Zur Erinnerung: Morgen wird gewählt. Drei Mal darfst Du raten, wie hoch die Chancen zur Wiederwahl wären, wenn wir eine Arbeitslosenquote von 10 % hätten.

PS:_
"Ich kann Deine "Vorstellungen" nicht nachvollziehen."
Ich aus Erfahrung mit manchen Bewerbern schon.
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Ach so, deswegen fällt es dann umso leichter zu pauschalisieren? Du meinst also, wenn einer, oder ein paar wenige so sind, dann bemächtigt es Dich dazu eine Aussage über alle zu tätigen? Dann versuche Dir mal vorzustellen, warum diese Frau eine neue Ausbildung anfängt bzw. von einer Kanzlei als Azubi genommen wird. Weil sie Deinen Erfahrungen entspricht?

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]

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