21.09.13 09:20 Uhr
 10.156
 

PC Fritz nimmt Stellung zum Vorwurf, Raubkopien vertrieben zu haben

Nach der gestrigen Razzia bei der pcfritz.de onlinestore GmbH folgt heute eine erste Stellungnahme von Geschäftsführer Maik Mahlow. Bei den Datenträgern soll es sich laut Mahlow um Recovery-Datenträger handeln, welche nach Rechtsprechung des BGH weiterverkauft werden dürfen.

"Bei den von uns angebotenen Produkten handelt es sich ausschließlich um Microsoft Originalprodukte, die Datenträger sind alle mit einem fälschungssicheren Mould Code IFPI Nummer versehen", bekräftigt Pcfritz-Geschäftsführer Maik Mahlow.

Des Weiteren werden die Anwälte von PC Fritz versuchen, eine Einstweilige Verfügung gegen die erhobene Behauptung von Microsoft zu erwirken. "Wir beraten uns zur Stunde und werden zum Gegenschlag ausholen", kündigte Mahlow an.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: PC, Vorwurf, Stellung, Raubkopien, PC Fritz
Quelle: www.computerwoche.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.09.2013 09:32 Uhr von dasganze
 
+29 | -3
 
ANZEIGEN
ich bin gespannt! vielleicht sind es doch keine raubkopien und microsoft will mal wieder den verkuaf von "gebrauchtsoftware" verhindern.
Kommentar ansehen
21.09.2013 09:35 Uhr von frederichards
 
+19 | -2
 
ANZEIGEN
Microsoft hat sich noch nie um Europäisches oder Deutsches Recht bemüht, alleine das Marktrecht gilt für den Laden.
Kommentar ansehen
21.09.2013 09:51 Uhr von Werner36
 
+35 | -0
 
ANZEIGEN
nur weil es in der AGB von M$ steht, heißt das noch lange nicht, dass es auch rechtskonform ist.

gebrauchte software verkaufen ist nach wie vor legal, auch wenn die softwarefirmen das nicht gerne sehen
Kommentar ansehen
21.09.2013 10:10 Uhr von svhelden
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
"Die Datenträger sind alle mit einem fälschungssicheren Mould Code IFPI Nummer versehen" ... abgesehen davon, dass dieser Satz nicht ganz nach korrektem Deutsch klingt: Der Datenträger ist doch völlig unerheblich. Der Lizenznachweis ist das Echtzeitszertifikat mit dem Lizenzcode. Falls diese Zertifikate gefälscht oder nachgedruckt sind, handelt es sich um Raubkopien, Originaldatenträger hin oder her.

Wenn die Zertifikate hingegen echt sind, spielt der Datenträger keine große Rolle, dann könnten sie auch selbstgebrannte DVDs beilegen. Interessanterweise bezieht sich die Stellungnahme von PC-Fritz aber ausschileßlich auf die (völlig irrelevanten) Datenträger, erwähnt die Zertifikate (auf die es ankommt) aber mit keinem Wort.

[ nachträglich editiert von svhelden ]
Kommentar ansehen
21.09.2013 10:11 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
"Bei den Datenträgern soll es sich laut Mahlow um Recovery-Datenträger handeln..."

Dürfen diese Datenträger nicht nur mit der dazugehörigen Hardware weitergegeben werden, die sind doch teilweise auch auf die entsprechende Hardware angepasst, oder täusche ich mich ?
Kommentar ansehen
21.09.2013 10:22 Uhr von svhelden
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das Weitergeben der Datenträger ist zumindest in der EU rechtlich kein Problem. Wichtig ist, ob der zugehörige Lizenzaufkleber im Original weitergegeben wurde.

Ansonsten: Ja, bei manchen Herstellern sind die "Recovery-Datenträger" spezielle DVDs, die an ein ganz bestimmtes Modell gebunden sind und ein vorinstalliertes Image (inklusive der ganzen Adware) auf die Festplatte zurückkopieren - und KEINE Windows-Installations-DVDs.
Kommentar ansehen
21.09.2013 14:01 Uhr von brad41x
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
an sich ist es das übliche Prozedere:

Die deutsche Polizei lässt sich als Büttel mißbrauchen für US Interessen, macht ne Razzia und stellt hinterher fest, daß die Aktion überzogen war.

Dann wird das ganze mit fadenscheinigen Argumenten gerechtfertigt.

Der Ruf des (deutschen) Unternehmens ist ruiniert.

Ende.
Kommentar ansehen
21.09.2013 14:42 Uhr von softwarelegal2013
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Wenn ich diese Stellungnahme lese, kriege ich jetzt den Lachflash.

Selten sowas dummes gelesen.

Der Verkauf von gebrauchten OEM ist generell nicht illegal und MS macht hier auch keine Welle. Allerdings ist es Fakt, dass pcfritz mit gefälschten DVD und COA gehandelt hat. Die Aktion wurde von einigen legalen Händler eingeläutet.

Ist schon schlecht, wenn man einem direkten Wettbewerber 700 gefälschte Windows 7 schickt und der diese gleich weiter an Microsoft schickt. Und ja, es wurde nur 1 Paket von 7 geöffnet, um sicherzustellen, dass es sich hier wirklich um Ware von pcfritz.de gehandelt hat.

Der Zoll hat darauf hin die 700 Windows 7 abgeholt, begutachtet und wieder an pcfritz als Annahmeverweigerung retourniert um die Ermittlungen zu schützen.

Es wurden im Vorfeld zig tausende gefälschte Versionen von pcfritz sichergestellt. Wir kennen sogar die Quelle, wie die gefälschte n COA und DVD bezogen wurden. Die wissen seit 4 Monaten, dass die mit gefälschter Ware handeln. Immerhin haben andere Händler pcfritz.de nach Testkäufen darauf aufmerksam gemacht.

Und es ist schon bemerkenswert, dass der Firmensitz in Halle ein reiner Briefkasten ist. Die Ware befand sich unter verdeckten Adressen in Berlin. Der eine oder andere kennt sicherlich den einen oder anderen Händler aus Berlin, wo bereits schon tausende Fälschungen sichergestellt wurden.

Wer jetzt immer noch denkt, ist bestimmt alles echt, der hat sie nicht alle.

Der Mahlow weiss genas genau, dass er mit gefälschter Ware gehandelt hat.
Kommentar ansehen
21.09.2013 14:46 Uhr von softwarelegal2013
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Und übrigens ist es falsch zu denken, es kommt nur auf den COA an. Wir haben bereits einige Prozesse gegen MS geführt und sowohl gewonnen, als auch verloren.

Ein COA ohne den zugehörigen Datenträger ist keine vollwertige Lizenz. Eine Aktivierung lässt sich generell vornehmen. Wer denkt, die lIzenz ist legal, weil sie aktiviert werden kann, liegt falsch. Die Aktivierung erfolgt ausschliesslich anhand eines geheimen Algorithmus.

Wer DVD oder COA gefälscht verkauft, braucht sich doch nicht wundern, wenn das LKA oder direkt die STA auf der Matte steht.

Es gibt entsprechende Sicheheitsmerkmale, die jeder Händler kennt, die vorhanden sein müssen.

Der Mahlow weiss, dass der MOULD Code vorhanden sein muss und schickt trotzdem DVD raus ohne den MOULD Code ? Naja.

Microsoft gefällt es zwar nicht, dass gebrauchte OEM gehandelt werden, aber MS beugt sich dem Urteil des BHG und des EUGH. Zwar widerwillig, aber sie beugen sich.



[ nachträglich editiert von softwarelegal2013 ]
Kommentar ansehen
21.09.2013 16:39 Uhr von softwarelegal2013
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Genau. Wir sind nicht nur Wettbewerber sondern auch die Geschädigten mit 700 gefälschten Windows 7

Zugunsten? Nein. Wer eine Windows 7 beim Fritz gekauft hat, sollte die zu Microsoft schicken. Solche Händler Haben einfach nichts im Markt verloren. So einfach ist das.

Also an alle Fritz Kunden, bitte die Windows 7 einsenden. Sie ist garantiert eine Fälschung. Nach 3-6 Monaten wird die Lizenz eh deaktiviert.

[ nachträglich editiert von softwarelegal2013 ]
Kommentar ansehen
21.09.2013 19:36 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Es gibt bei Microsoft Links wo man sich Versionen runterladen kann.

Bei jeder Windows Version ist ein Spezial-Aufkleber dabei. Dieser Aufkleber ist nicht mehr sauber ablösbar und klebt meist auf den PC.

Ich habe damals für die Firma einige Versionen gekauft. Ich bekam nur eine Kärtchen (ca. Scheckkartenformat) in einen kleinen Umschlag. Ich hab die selben "Kärtchen" sogar schon im Fachmarkt in den Spezialhüllen an der Wand gesehen. (Die die die Kasse aufmacht, und mir das "Kärtchen" gibt).

Logische Schlußfolgerung. Die Datenträger sind genau das was der Name sagt. DatenTRÄGER. Also "Umverpackung für Bits". Die einzige Frage ist also. "Wo sind die Lizenzcodes her".

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
Kommentar ansehen
21.09.2013 20:56 Uhr von softwarelegal2013
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Fälschungen sehen generell aus wie echte. Trotzdem sin. Es Fälschungen. Falschgeld sieht auch aus wie echtes Geld und ist trotzdem Falschgeld .
Kommentar ansehen
21.09.2013 21:45 Uhr von bigpapa
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Ich betrachte ein Betriebssystem als das was es ist.

Eine Software die ich brauche um meine Hardware zu betreiben.

Ich kaufe mir alle X-Jahre ein neuen PC, da ist dann ein OS drauf ein Aufkleber mit der Serien-Nr. ebenfalls, und bisher (da hatte ich Glück) immer "Recoverys-CD /DVD´s ".

Ich verstehe sowieso nicht, wieso man sich ein teureres OS kauft, und das auf einer lahmarschigen Hardware laufen lässt. Die Betriebssystem sind doch auf die mehr oder weniger aktuelle Technik angepasst. Und Windows 7 ohne Dual-Core und mind. 4 GB Ram ist PC-Quälerei. :)
Und so ein Teil bekomme ich je nach Händler für um die 350 Euro.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
Kommentar ansehen
22.09.2013 00:12 Uhr von Tuvok_
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
softwarelegal2013
Nanana sowas heute fix angemeldet !!! tztz im Dienste von M$ ein bisschen die Online Meinung beeinflussen ??? Ich würde doch nun zu gerne mal wissen was passiert wenn man ihre Login IP zurückverfolgt und guckt was das Reverse DNS ergibt...
Wenn sie so viel wissen: Waren die Lizenzkeys denn ONLINE aktivierbar ? Wenn sie gefälscht wären dürfte das nicht möglich sein und man wird auf Telefonische aktivierung verwiesen. IMHO der Sicherste weg eine Illegale Version zu erkennen.
Kommentar ansehen
22.09.2013 03:10 Uhr von muhukuh
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
ist es nicht eher verwunderlich das eine firma wie pcfritz über 1 mio. euro kapital in OEM keys rumliegen hat. pc fritz wird wohl nicht weniger als 10€ zahlen.
selbst wenn wir von 5€ ausgehen sind es 500.000€ die in OEM keys gebunden rumliegen.

sowas tut keine firma in dieser größe und so eine firma wird auch keine zahlungsfrist bekommen um 100.000 keys abzusetzen und kein lieferant wird sich auf ratenzahlung einlassen.

[ nachträglich editiert von muhukuh ]
Kommentar ansehen
22.09.2013 03:17 Uhr von muhukuh
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Tuvok_ laut computerbase und anderen foren mussten die keys wirklich über telefon aktiviert werden.

was aber nicht verwunderlich ist da es sich um gebrauchte keys handelt die schon einmal aktiviert wurden und somit die aktivierung über telefon idr. das normale vorgehen ist.

[ nachträglich editiert von muhukuh ]
Kommentar ansehen
22.09.2013 03:18 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@tuvok_

Der Key muss nicht gefälscht sein. Somit ist er online Aktivierbar.

Ich habe hier 4legale keys ohne coa liegen, mit der richtigen aufmachung würde das doch keiner merken wenn ich den Aufkleber Nachdrucke.
Kommentar ansehen
22.09.2013 08:07 Uhr von Seravan
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zum Thema AGB. Bei MS ist die AGB während der Installition zu Lesen und nicht vor der Installation im Booklet, somit eh unwirksam. Unser prof. in Medienrecht meinte: Eine AGB muss vor einer möglichen Verwendung des Mediums zu ersehen sein!!
Kommentar ansehen
22.09.2013 11:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Man hat noch nie erlebt, dass Microsoft auf kleine Privatkunden eingeschlagen hätte. Auch hat man sich nie dafür interessiert, wenn Freunde und Familienmitglieder eine Software auf mehrere PCs installiert haben.

Was mich hier aber wundert ist, warum man so etwas nicht zuerst am Schreibtisch in einem Anwaltsbüro klärt.
Das ist doch nicht wie in einem Handwerks-Büro, wo man Angst haben muss, dass da mal jemand 50 Aktenordner über Schwarzarbeit schreddert.
Kommentar ansehen
22.09.2013 21:48 Uhr von tafkad
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@softwarelegal2013

Du laberst etwas von Fakt.. Also das Du Fakten bzw. beweise welche Du hier veröffentlichen kannst oder ist das mal wieder nur hohle Wortmalerei?
Kommentar ansehen
23.09.2013 16:07 Uhr von softwarelegal2013
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Tuvok_
Falsch. Es gibt genug Lizenzen, die sich unbegrenzt online aktivieren lassen. Müssen nur entsprechend nachgedruckt werden. Nein, ich bin kein MS Mitarbeiter, sondern ein Geschädigter. Uns hat die Firma 700 gefälschte Lizenzen verkauft. Hier läuft derzeit auch ein entsprechendes Klageverfahren gegen den Fritzen.

@muhukuh
Nein. Gefälschte COA und DVD bekommst Du für 3-4 Dollar.

@Dracultepes
Falsch. Begreift das niemand ? Nur weil die Lizenzen online oder telefonisch aktivierter sind, sind die COA noch lange nicht echt. Sieger hierzu mein Beitrag.

@tafkad
http://www.youtube.com/...
Kommentar ansehen
23.09.2013 16:08 Uhr von softwarelegal2013
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@Bibabuzzelmann

Nein, Recovery sind auf keine Hardware zugeschnitten. Können also auf jeden PC installiert werden.
Kommentar ansehen
23.09.2013 16:41 Uhr von tafkad
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@softwarelegal2013

Ja und wo sind nun die Fakten? Bisher sehe ich immer noch Behauptungen. Ich sehe da nirgends etwas das PC Fritz schuldig ist, sondern die Meinung von "Rechtsanwälten" welche sich auf die Aussage von MS berufen.
Kommentar ansehen
24.09.2013 01:13 Uhr von TrustN0_1
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ softwarelegal2013
Ist aber sehr klug über eine laufende Ermittlung zu berichten. Zumal man sich auch als Geschädigter ausgibt. Der Schuss kann nach hinten losgehen. Fakten werden im Gericht geklärt, nicht in einem Forum. Außer man will Öffentlichkeitsarbeit leisten. Ihre Anschuldigungen sollten sie nicht als Fakten ausgeben. Dafür haben wir ein Gericht.
Kommentar ansehen
24.09.2013 08:56 Uhr von tafkad
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@softwarelegal2013

Im übrigen, wie wenig Ahnung Sie bzgl. Recovery haben, haben Sie ja auch bewiesen. Es gibt mehr als genug Recoverys welche auf die Hardware zugeschnitten sind. Teilweise erhält man nicht mal mehr den Datenträger da das Recovery sich auf der Festplatte befindet.

Refresh |<-- <-   1-25/26   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?