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China: Jugendlicher in Haft, weil er angeblich Gerüchte im Web verbreitete

Ein 16-jähriger Jugendlicher aus dem Bezirk Zhangjiachuan sitzt im Gefängnis, weil er angeblich eine Falschmeldung im Internet verbreitet habe. Was war passiert? Am 12. September wurde in diesem Bezirk ein Mann mit schweren Verletzungen am Kopf auf dem Fußweg liegend gefunden. Dies geschah direkt neben einer Karaokebar.

Er verstarb wenig später. Nach offizieller Darstellung handelte es sich um einen Unfall. Doch der Jugendliche verbreitete über Weibo, einer Online-Plattform, eine andere Darstellung. Demnach habe es sich um eine Schlägerei gehandelt, die Polizei sei dem Opfer nicht zu Hilfe gekommen.

Die Polizisten hätten umstehende Passanten geschlagen und getreten sowie die Angehörigen des Verletzten verhaftet. Die Rechtsvertreterin der Karaokebar sei außerdem die Vizepräsidentin des lokalen Volksgerichts. Die chinesischen Behörden stützen sich bei der Verhaftung des 16-Jährigen auf neue Gesetze.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Haft, Jugendlicher, Falschmeldung
Quelle: derstandard.at

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