20.09.13 09:00 Uhr
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Microsoft will die Anzahl der installierten XP-Installationen nach unten drücken

Geht es nach Microsoft, würde niemand mehr das mittlerweile 13 Jahre alte Betriebssystem Windows XP benutzen. Trotzdem läuft auf 21 Prozent der Rechner immer noch XP. Die Tendenz geht zwar nach unten, aber nicht so, wie es Microsoft gerne hätte.

Kevin Turner, Manager fürs Tagesgeschäft bei Microsoft, sagte auf einer Analystenkonferenz in Bellevue nahe Seattle: "Wir wollen die Zahl bis April auf 13 Prozent drücken". Ab 08. April 2014 wird es für die Benutzer von XP dann eng.

Dann nämlich endet der Support von Microsoft für das alternde Betriebssystem. Weder Sicherheitslöcher oder sonstige Software-Probleme werden dann noch behoben. Microsoft drängt die Benutzer daher auf Windows 8 umzusteigen. Auch für Office 2003 endet an diesem Tag der Support.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Microsoft, Windows 8, Windows XP, Microsoft Office
Quelle: www.focus.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2013 09:15 Uhr von SignZ
 
+21 | -2
 
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An sich ja keine schlechte Idee, aber für viele XP-User wird das wohl nicht klappen, da deren PCs evtl nicht mit Windows 8 zurecht kommen (zu alt/langsam/schwach).
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20.09.2013 09:21 Uhr von SystemSlave
 
+23 | -7
 
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Von XP auf 8, HaHa.
Selten so gut gelacht, mit XP hat man wenigstens von Haus aus noch das System "in der Hand"
Bei Win8 muss man erst mal eine App instalieren, damit man so was wie eine vernünftige Systemsteuerung hat. Zudem gibt es bestimmt noch ganz viele Programme die nicht Win8 kompatibel sind und meist Firmen genutzt werden. Dazu auch noch ältere PC die zu schwach für Win8 sind und dennoch voll und ganz den Benutzer bedienen können. Warum soll man sich rein fürs Surfen im Internet und für E-Mails einen neuen PC plus Teures umständliches Betriebssystem kaufen?

Selbst ohne Support behalte ich WinXP weiterhin in der VM,
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20.09.2013 09:31 Uhr von supermeier
 
+13 | -1
 
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Zum letzmöglichen termin nochmal ein Update und dann ein Abbild ziehen.

Und XP läuft und läuft......
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20.09.2013 09:43 Uhr von Sirigis
 
+9 | -7
 
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Seltsam, als ich mich heute an meinen PC setzte, ging, wie so oft in den letzten zwei Jahren, nix mehr. Mein Wunderbetriebssystem heißt Windows7. Wenn Windows8 ähnlich laienfreundlich ist, wie Windows7, steige ich auf Brieftauben um. Mein Herzbube hat immer noch XP (auf einem leistungsstarken Rechner) und der hat nie Probleme. Klar dass Microsoft ein neues Betriebssystem verhökern will, und nein, MS geht es natürlich nicht um Reibach.
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20.09.2013 10:03 Uhr von RazonT
 
+10 | -4
 
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@SystemSlave
Bei dem Namen dachte ich, dass man etwas mehr IT-Kenntnisse mitbringt (und zu IT-Kenntnisse zählt auch, sich mit Betriebssystemen auszukennen).
Windows 8 (RT mal außen vor) hat ganz ohne App genau die gleiche Systemsteuerung wie auch Windows 7.
http://constey.de/...

Es ist Schwachsinn zu behaupten nur durch eine App auf die Systemsteuerung zuzugreifen. Windows-Taste + X bringt einen zu allem was man benötigt:
http://www.tipps-tricks-kniffe.de/...

Meiner Meinung nach sogar einfacher als bei Windows 7. Desweiteren laufen die meisten Anwendungen die auf Windows 7 liefen auch auf Windows 8. Meistens ist es nur eine Abfrage im Installer der Windows 8 ausschließt, obwohl es eigentlich funktionieren würde.

[ nachträglich editiert von RazonT ]
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20.09.2013 10:33 Uhr von TK-CEM
 
+11 | -1
 
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@ RazonT: gut gekontert. Bin derselben Ansicht. Ich habe:
Windows XP SP3 auf ältere HW - läuft
Windows 7 SP1 auf 2 Jahre alte HW - läuft
Windows 8 auf 1 Jahr alte HW - läuft.
Meine Systeme werden regelmäßig gewartet - sprich Updates und Systembereinigung. Jedes System benötigt Pflege, wie jedes Auto auch Inspektionen benötigt. Wenn man natürlich erwartet, dass ein PC alles von selbst erledigen muss, sind Probleme vorprogrammiert. Und das größte Problem ist immer noch das Schicht-8-Problem - der User, der davor sitzt.

Zur News: ist wie damals bei Windows 98: wer mit XP weiter arbeiten will/muss, kann sich eine CD mit allen KBs und Updates erstellen oder erstellen lassen, dann ist eine Installation von XP auch in einigen Jahren noch völlig problemlos. Das gefällt MS natürlich nicht, aber es gibt auch heute z.B. im Maschinenbau tatsächlich PCs, auf denen SPS-Software nur unter Win98SE oder XP fehlerfrei läuft. Da kann Win7 oder 8 nicht eingesetzt werden, auch wenn das einige Klugscheißer behaupten.

So what - it´s my project only.
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20.09.2013 10:35 Uhr von El_Caron
 
+5 | -1
 
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Tut so eine Überschrift nicht schon beim Schreiben weh?
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20.09.2013 11:21 Uhr von George Taylor
 
+2 | -1
 
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@El_Caron: Nein!
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20.09.2013 12:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -2
 
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Wir hatten zum Digitalisieren von Tonbänder und Schallplatten viele alte XP-Rechner - weil das ja für das Aufnehmen reicht. Mittlerweile sind aber alle neu gekauften Audio-Interfaces nicht mehr XP-fähig. Windows 7 wird vorausgesetzt.
Wo aber ein XP-Rechner viele Stunden zum Rendern von Audiodaten braucht, ist ein Windows-8-Rechner in wenigen Minuten fertig. Wegen 64-Bit, besserer CPU-Auslastung und mehr adressierbarem Speicher. Besser sogar noch als Windows 7. Kommt immer auf die Anwendung an.

Trotzdem war XP ein dankbares und pflegeleichtes System.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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20.09.2013 13:28 Uhr von BerndLauert
 
+4 | -1
 
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ich werde nicht wechseln! XP läuft - im Gegensatz zu neueren Windowsversionen - bei mir einwandfrei. Alte Peripherie, welche ich definitiv NICHT wegen MS wechseln werde, möchte ich auch gern weiterhin nutzen. Dies ist nur mit XP möglich. Wenn es sein muss, zieh ich lieber das Netzwerkkabel, um Eindringlingen vorzubeugen, statt ein sauber- und rundlaufendes OS zu wechseln.
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20.09.2013 13:30 Uhr von deraufdersucheist
 
+6 | -1