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BGH-Urteil: Ehemalige sicherheitsverwahrte Sexualstraftäter bekommen Entschädigug

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Straftäter, die zu lange sicherheitsverwahrt wurden, von den Ländern entschädigt werden müssen.

Konkret wurden vier Sexualstraftätern durch das Urteil Entschädigungen zwischen 49.000 und 73.000 Euro zugesprochen, die das Land Baden-Württemberg zu zahlen hat.

Der Entschädigungsanspruch folge aus der Europäischen Menschenrechtskonvention.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Entschädigung, BGH, Sexualstraftäter
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2013 15:28 Uhr von Bokaj
 
+11 | -3
 
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Nun kann er wenigstens seine Opfer entschädigen, oder nicht?
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19.09.2013 15:35 Uhr von pjh64
 
+4 | -5
 
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@Bokaj:

In deutschland ist es nicht üblich, verschiedene Verfahren nach Lust und Laune zu vermischen.

Das Entschädigungsverfahren und das Urteilsverfahren für die Sexualstraftaten werden einzeln behandelt. Vorallem aber verstehe ich nicht, wie Geld die Leiden der Opfer lindern sollte.

Jemand der vergewaltigt wurde kann fürs Leben gezeichnet sein, wie willst du das in Geld aufrechnen? Wieviel Schaden ist entstanden, und wie hilft das Geld, ihn wieder gut zu machen? Menschen sind keine bezahlbaren Sachen.
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19.09.2013 16:06 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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@pjh64:
Schaden kann das Geld aber auch nicht. Vielleicht kann das Opfer davon eine Therapie bezahlen, um so die Tat zu verarbeiten.

Wenn den Tätern hier rechtlich Unrecht geschehen ist, dann müssen sie natürlich auch entschädigt werden.

Aber ich vermute, dass Opfer schon das Geld beanspruchen können, sofern ihnen Schadensersatz zugesprochen wurde, da der Täter jetzt etwas Geld hat.
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19.09.2013 16:09 Uhr von Phyra
 
+6 | -1
 
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das problem an der sache ist aber die, dass leute die vollkommen unschuldig im gefaengnis saßen nur einen bruchteil dieser summe erhalten, das ist ein unding!
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