19.09.13 10:30 Uhr
 5.514
 

NeoShield: Neue Waffe soll die Menschheit vor einem Meteoriten-Einschlag retten

Heranrasende Asteroiden sind wohl eine der größten Gefahren für unseren Mutterplaneten und umso wichtiger ist die Arbeit des Europäischen NEOShield Konsortiums.

Dieses plant nämlich kleine Miniraumschiffe in unmittelbarer Nähe zur Erde zu positionieren und mit einer neuen Gas-Waffe des Fraunhofer Instituts zu bestücken.

Diese sollen dann Gas-Stöße in die Richtung eines heranrasenden Asteroiden schießen, um ihn verlangsamen und der Erde mehr Zeit zu geben, sich aus seiner Schussbahn zu entfernen.


WebReporter: BartoszRozycki
Rubrik:   Wissenschaft / Astronomie & Raumfahrt
Schlagworte: Waffe, Asteroid, Menschheit, Einschlag
Quelle: www.trendsderzukunft.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.09.2013 10:59 Uhr von jpanse
 
+5 | -7
 
ANZEIGEN
Immer dieser Spielkram...
Macht mal was richtig....

http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
19.09.2013 11:02 Uhr von schildzilla
 
+5 | -9
 
ANZEIGEN
Die können auch gleich noch Botschafter in die Raumschiffe setzen, die mit den Steinbrocken über eine Umkehr verhandeln...

Wieso eigentlich verlangsamen?
Dann können sie die mit ihrem Gas ja gleich umlenken!
Komische Pläne die die da haben...
Kommentar ansehen
19.09.2013 11:05 Uhr von Semper_FiOO9
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
gelöscht gelöscht

[ nachträglich editiert von Semper_FiOO9 ]
Kommentar ansehen
19.09.2013 11:15 Uhr von kikyou2
 
+6 | -7
 
ANZEIGEN
"ja ne ist klar xD

wie soll die Erde sich aus seiner Schussbahn denn entfernen?xD"

@ Semper_FiOO9

Ist ja wohl nicht dein Ernst oder?
Kommentar ansehen
19.09.2013 11:16 Uhr von Mecando
 
+20 | -2
 
ANZEIGEN
"Wieso eigentlich verlangsamen?
Dann können sie die mit ihrem Gas ja gleich umlenken!
Komische Pläne die die da haben..."
So ein ´Fels´, der die Erde sehr ´beeinträchtigen´ kann hat in seiner Fortbewegung auch sehr viel Energie.
Diesen umzulenken erfordert ebenfalls einiges an Energie.

Wenn man diesen ´Fels´ aber ausreichend früh nur minimal verlangsamt, kann dies ausreichen damit die Erde sich auf ihrer Umlaufbahn aus der Bahn des Asteroiden bewegt.

Also durchaus eine sinnvolle und sogar umsetzbare Idee, vorausgesetzt man erkennt den ´Fels´ früh genug. Und genau diese Erkennung ist die eigentliche Schwierigkeit.

@Semper_FiOO9
Du wirst es kaum glauben, aber die Erde ist keine Scheibe, sie ist nicht der Mittelpunkt dieses Universums und das Scheißding bewegt sich fast von alleine. Zumindest ohne menschliches Zutun. :D

[ nachträglich editiert von Mecando ]
Kommentar ansehen
19.09.2013 11:19 Uhr von Ms.Ria
 
+3 | -7
 
ANZEIGEN
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen dass wir in der Lage sein werden einen Killer-Meteoriten zu stoppen, zerstören, abzuwenden, whatever, der mit einer gewaltigen Urkraft aus dem All auf uns geschossen kommt. Das ist alles nur Theorie, die noch nie an einem richtigen und wirklichem Ernstfall erprobt wurde.

Wer sind wir schon? Eine bisher kurze Episode auf dem Planet Erde. *Gott* gewinnt immer! :)
Kommentar ansehen
19.09.2013 11:31 Uhr von tom_bola
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Gas-Stöße?

Das steht in der Quelle schon genauso schwachsinnig, obwohl es im Video richtig dargestellt wird.
Das Miniraumschiff (Kinetic Impactor) soll mittels Gasstößen auf bis zu 10km/s beschleunigt werden und auf dem Asteroiden einschlagen um seine Bahn zu ändern.

http://www.neoshield.net/...

[ nachträglich editiert von tom_bola ]
Kommentar ansehen
19.09.2013 11:50 Uhr von schrottnews_ad_hoc
 
+13 | -3
 
ANZEIGEN
Wäre es nicht besser eine Willkommenskultur der Toleranz gegenüber Meteoriten zu entwickeln und an einem runden Tisch im interstellaren Dialog eine biplanetare Lösung zum friedlichen, nachhaltigen Einschlag gemeinsam zu erarbeiten? Man muss doch nicht immer mit Waffengewalt vorgehen.
Die Rohstoffe aus denen Meteoriten bestehen stellen schliesslich eine ge- und erwünschte Bereicherung der planetaren Rohstoffzusammensetzung dar. Nicht zu vergessen dass die friedliche Integration eines oder mehrer Meteoriten in die Erdoberfläche verkrustete und eingefahrene Strukturen aufbricht und so neue Synergieeffekte zum tragen kommen die dem Wohle aller dienen.
Ausserdem wäre das Überbevölkerungsproblem gelöst.
Und zum Schluss: KEIN METEORIT IST ILLEGAL! EINSCHLAGSRECHT FÜR ALLE!
Kommentar ansehen
19.09.2013 11:58 Uhr von angelthevampyr
 
+1 | -12
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
19.09.2013 12:09 Uhr von ouster
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
>> Heranrasende Asteroiden sind wohl eine der
>> größten Gefahren für unseren Mutterplaneten

Quark! Im Schnitt ein größerer Einschlag alle 250 Mio Jahre. Ausbrüche von Supervulkanen kommen deutlich häufiger vor... Schirmt doch die mal ab!

Außerdem für die Menschheit nicht relevant, da sich die dank durchgeknallter Despoten ohnehin innerhalb der nächsten 2000 Jahre auslöschen wird.


@angelthevampyr
Es geht nicht darum, den Asteroiden abzubremsen, sondern ihn genügend weit abzulenken. Das ist eine ganz andere Zielsetzung.

Der Erde gefährlich werden auch Objekte, die kleiner als 1 km sind. Kommt nur auf die Gesamtenergie an. Also Masse und Geschwindigkeit, aber das weisst du sicher...

[ nachträglich editiert von ouster ]
Kommentar ansehen
19.09.2013 12:17 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
Alternativ könnte man auch große Merkel Bilder ausklappen lassen.. dann würde jeder Komet oder Meteor freiwillig einen großen Bogen um die Erde machen ? :)
Kommentar ansehen
19.09.2013 12:27 Uhr von labertaeschchen
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
:D :D :D
Kommentar ansehen
19.09.2013 12:30 Uhr von Maxheim
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Es könnte eines Tages die Nachricht kommen, am 32, Jaguar, fünf Minuten vor Viertel vor Zwölf ist Weltuntergang, weil so ein Brocken auf die Erde krachen wird. Das wäre unumstößlich, denn dieses Daten wurden von 99,9 % aller Astronomen bestätigt. Dann wäre tatsächlich Feierabend. Man sollte sich dessen mal bewusst werden. Das wäre dann kein Hollywood mehr, sondern Realität.
Kommentar ansehen
19.09.2013 12:50 Uhr von Mecando
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
@angelthevampyr
Du bist keine Leuchte in Physik, oder? ;)

Wir formulieren dein falsches Beispiel mal für dich um:
Du und dein Freund, ihr befindet euch im luftleeren Raum.
Dein Freund ist 1mio km von dir entfernt und wirft einen Stein.
Dieser bewegt sich nun mit nahezu konstanter Geschwindigkeit auf dich zu. Du rennst immer im Kreis, auch mit einer nahezu konstanten oder zumindest berechenbarer Geschwindigkeit. Dir wird klar, wenn ihr (Du und der Stein) nichts ändert wird es schmerzhaft für dich. Du (denk daran, du bist die Erde) kannst nichts an deiner eigenen Geschwindigkeit machen. Auch der Stein kann, will und wird nichts an seiner Geschwindigkeit ändern.
Nun fängst du an winzig kleine Sandkörner (stv. für die Raumschiffe, deren Gas oder whatever) dem Stein entgegen zu schmeißen. Diese Sandkörner treffen den Stein, entweder frontal (verlangsamen) oder in einem best. Winkel (ablenken). Wir nehmen mal frontal an. Jedes Sandkorn verlangsamt den Stein nun um einen Faktor von 0,000000000000000000000001. Nicht viel, quasi nichts. Aber eben nicht ganz nichts!
Eine gewisse Anzahl an Sandkörnen sorgt nun für eine geringe, aber dennoch ausreichende Verlangsamung (oder eben Ablenkung) des Steines, damit du dich nur um einen halben Meter auf deiner eigenen Kreis(lauf)bahn weiter bewegen kannst, weil du ein paar Minuten gewonnen hast. Diese minimale Verlangsamung des Steines auf eine Gewisse Entfernung macht sehr viel aus.

Jetzt lassen wir dich und deinen Freund mal wieder bei Seite und finden den Weg zu Erde und dem fliegenden Steinchen:
Die Erde bewegt sich mit nicht ganz 30km pro Sekunde auf ihrer Kreisbahn. (Liebe Physiker, ich hab gerundet. :p) Ihr Durchmesser ist 12.700 km, also Radius 6.350km. (Jaja, schon wieder gerundet.) Wen wir das Steinchen auf eine ausreichende Entfernung insgesamt nur 10 Minuten später sein Ziel (Uns) erreichen lassen, dann sind wir schon 18.000km weiter gewandert. Und unser, nehmen wir mal 1km dicker Felsenfreund trifft und nicht mehr zentral sondern fliegt rund 11.000 an uns vorbei. Ein paar Minuten sind auf eine ausreichende Entfernung durchaus möglich, selbst wenn wir nur Sandkörner nutzen.

Für alle Physiker: Ja es ist stark vereinfacht, aber ich will nur verdeutlichen, dass auch ein Fliegenschiss hilft, vorausgesetzt ich habe Zeit...
Die (Früh-)Erkennung eines bedrohlichen Flugkörpers ist weit schwieriger...
Kommentar ansehen
19.09.2013 13:26 Uhr von angelthevampyr
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
ums mal zu erklären, ich habe nicht die quelle gelesen oder gar das vid gesehen, noch habe ich die Kommentare hier vorher gelesen. ich ging nur auf das ein was im text stand, mit etwas gas das ding abzubremsen um so mehr zeit zu bekommen. von ablenken stand da nix. und klar können auch kleinere eine Gefahr für zb ein land sein, aber nicht für die ganze erde. und nehmen wir mal an das ding bewegt sich mit 35tkm/h und hat einen Durchmesser von ca 5km und besteht zum Großteil aus eisen und Gestein. da bringt so ein kleines Impact geschoss recht wenig, auch auf einer Distanz von 50 Millionen km. und nebenbei, da stand die Satelliten sollen sich in der nähe der erde befinden, was ist wenn man erst wenige Wochen vorher das ding sieht? dann wars das mit den mehreren Millionen km für die Ablenkung.
Kommentar ansehen
19.09.2013 13:35 Uhr von Gorli
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@ Mecando: Vielen Dank, es gibt doch noch welche die im Schulphysikunterricht nicht nur Linealkatapultexperimente gemacht haben.

Dazu hinzuzufügen ist eigentlich nur noch, dass das es noch die möglichkeit gibt, genügend Impuls auf den Stein auszuwirken. Nehmen wir an du bist eine Ameise bewaffnet mit winzigen Staubkörnern und landest auf dem fliegenden Stein. Dann kannst du ein Staubkorn senkrecht zur Flugrichtung wegwerfen, sodass du etwas Impuls auf den Stein auswirkst. Wirfst du das Staubkorn mit der Doppelten Kraft weg, verdoppelt sich auch der Impuls den der Asteroid zur Seite hat.

Man hat daher auch überlegt ebendiese Impulsgeber auf dem Asterioid zu befestigen, die das Material des Asteroiden senkrecht zur Flugbahn wegschleudern. Das sind aber alles genau wie diese Raumschiffe von Fraunhofer nur rein hypothetische Konzepte.
Kommentar ansehen
19.09.2013 13:41 Uhr von Mecando
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
"...was ist wenn man erst wenige Wochen vorher das ding sieht?"
Wies gesagt, das ist das größere Problem. Einen Felsen mit derartigen Mini-Raumschiffen aufzuhalten ist da vergleichsweise simpel.

"mit etwas gas das ding abzubremsen um so mehr zeit zu bekommen."
Und genau das ist möglich, wie in meinem vorherigen Text beschrieben. Man muss ihn nicht ablenken, man kann ihn auch minimal verlangsamen.
Kommentar ansehen
19.09.2013 14:10 Uhr von jupiter_0815
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Da haben sie doch schon was zum üben.

Zb.: Asteroid Apophis

http://www.scinexx.de/...

[ nachträglich editiert von jupiter_0815 ]
Kommentar ansehen
19.09.2013 14:20 Uhr von Mecando
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@jupiter_0815
Durchmesser der Erde und Geschwindigkeit lassen sich in weniger als 2 Minuten googlen. Der Rest ist, auch wenn es bei mir schon etwas her ist, einfaches Schul- bzw. Allgemeinwissen.

Der Absatz bezüglich der Kreisbahn usw. erschließt sich mir in seiner Sinnhaftigkeit bezüglich der von mir getätigten Aussagen nicht ganz. Bzw. ich verstehe die Relevanz zum angesprochenen Thema nicht.

Edit:
Da Jupiter_0815 seinen kompletten Post abgeändert hat, hier nochmal selbiger in Zusammenfassung:
Jupiter_0815 stellte die von mir aufgeführten Werte in frage und meinte man müsse Stunden danach googlen.
Zudem meinte er, Asteroiden bewegen sich in Kreisbahnen und würden uns wenn nicht jetzt, dann evtl. in ein paar Jahren treffen.

Letzteres ist sicher korrekt, aber die Relevanz erschließt sich mir nicht. :)

[ nachträglich editiert von Mecando ]
Kommentar ansehen
19.09.2013 14:38 Uhr von mcdar
 
+0 | -6
 
ANZEIGEN
hä was!? "der Erde mehr Zeit zu geben, sich aus seiner Schussbahn zu entfernen."??? wird dann die Erde versetzt oder was? haha! Klar Gas, was denn sonst, die zwischenplanetaren Magnetfelder werden die Wolken "bestimmt" in die richtige Richtung leiten...ironie.
Kommentar ansehen
19.09.2013 14:49 Uhr von Mecando
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
"wird dann die Erde versetzt oder was?"
*facepalm*
Ja, stell dir vor: In der Zeit zwischen meinem letzten Post und deinem geistigen Erguss, nennen wir es auch mal ´Post´, wurde die Erde doch glatt mal eben um 32.400 km versetzt. Der Wert ist natürlich nur grob gerundet. Für dich kleinen Einstein noch: Der Punkt in der Zahl ist ein Tausendertrennzeichen. ;)
Kommentar ansehen
19.09.2013 15:08 Uhr von mcdar
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@ Mecando ha, vorausgsesetzt, so ein Asteroid bewegt sich nicht synchron zu unserem Planetensystem. Na, welche Dynamik ist denn dafür verantwortlich und wo hören die Wechselwirkungen auf? Gut veranschaulicht: http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
Kommentar ansehen
19.09.2013 15:17 Uhr von Mecando
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das von dir Beschriebene hat ebenfalls nichts mit der in dieser News geschilderten Möglichkeit der Asteroidenabwehr zu tun. Und das Video... lol, ist disqualifiziert sich selber. ;)
Kommentar ansehen
19.09.2013 15:24 Uhr von mcdar
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
@Mecando Klar doch, nur du kannst es dir leider nicht vorstellen. Hättest es lieber von NASA unterschrieben, das Video, klar, gibt es auch, mit derselben Info, aber lange nicht so detailliert, ganz billig gemacht. Kam auch mal hier auf SN, habe es nicht gespeichert, da es so armselig gemacht wurde. Nochmal, wenn der Asteroid ausgebremst wird, dann verändert sich unter Umständen seine Bahn zu Erde gar nicht, er kommt nur später an.

[ nachträglich editiert von mcdar ]
Kommentar ansehen
19.09.2013 15:31 Uhr von Mecando
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
"Nochmal, wenn der Asteroid ausgebremst wird, dann verändert sich unter Umständen seine Bahn zu Erde gar nicht, er kommt nur später an."
Richtig. Das ist ja Sinn und Zweck der Übung.
Das Ding kommt später an, aber unsere Erde wird nicht langsamer. Die bewegt sich weiter und wenn der kleine Stein spät genug ankommt, sind wir schon ein paar 1.000 km weiter.

Refresh |<-- <-   1-25/34   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2014 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht