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Aufgedeckt: Deutschland lieferte Bestandteile von Giftgas an Syrien

Die Bundesrepublik hat zwischen 2002 und 2006 Bestandteile für das Nervengiftgas Sarin nach Syrien geliefert. Dies hat das Wirtschaftsministerium jetzt auf Anfrage der Linken eingeräumt. Damals sei bereits bekannt gewesen, dass Syrien Chemiewaffen herstellen wolle.

Somit seien die damaligen Bundesregierungen auch mitschuldig am jetzigen Giftgaseinsatz in Syrien, sagt Linke-Bundessprecher Florian Häber. Der gesamte Rüstungsexport müsse gestoppt werden - immerhin stehe Deutschland hierbei weltweit an dritter Stelle.

Waffen und Technologie aus der Bundesrepublik würden an autoritäre Regime weltweit geliefert, so bereits seit 2005 an Gaddafi. Alle bisherigen Regierungsfraktionen hätten dabei gemeinsame Sache gemacht. Die Linke fordert auch die Einstellung der Rekruten-Anwerbung an deutschen Schulen.


WebReporter: Stadtblatt-Pforzheim
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Syrien, Lieferung, Giftgas
Quelle: stadtblatt-pforzheim.de

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19.09.2013 06:15 Uhr von TausendUnd2
 
+21 | -0
 
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Die Überschrift ist doch bewusst falsch oO

Zitat Welt:
"Unter anderem werden die beiden Chemikalien bei der Oberflächenbehandlung von Metallen verwendet, aber auch zur Fluorierung von Trinkwasser und zur Herstellung von Zahnpasta. Bei Erdölbohrungen helfen sie, Granitschichten zu durchdringen."


[ nachträglich editiert von TausendUnd2 ]
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19.09.2013 06:19 Uhr von artemi
 
+8 | -14
 
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schäm dich deutschland, schäm dich.....
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19.09.2013 06:28 Uhr von brycer
 
+13 | -1
 
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Die Überschrift ist völlig falsch.
Deutschland hat kein fertiges Giftgas an Syrien geliefert, sondern ´nur´ Chemikalien die zur Herstellung von Giftgas verwendet werden können - aber auch zur Produktion ganz friedlicher Dinge. (Fluoride kann man als Bestandteil von Giftgas nehmen - aber auch für Zahncremes ;-P)
Gut, jetzt finden einige die Ausrede ´Syrien hat sehr eindrücklich die friedliche Nutzung der Komponenten dargelegt´ etwas dürfti und sie haben Recht.
In solch ein Land sollte überhaupt nichts geliefert werden bis es zur Ruhe gekommen ist.
Denn so ziemlich alles, außer vielleicht Babywindeln, kann man so oder so verwenden. (schlag nach bei McGyver ;-P)
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19.09.2013 06:39 Uhr von Sirigis
 
+8 | -0
 
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In der FAZ vom 18.09.2013 wird das Thema nüchterner und weniger reißerisch behandelt, als in der Quelle. Und ja, die Headline ist falsch.

Die Forderungen der linken Jugend sind zwar nett aber naiv. Sollte Deutschland keine Chemikalien und Waffen an sog. Problemstaaten liefern, tun dies eben andere, skrupellosere Hersteller-Staaten. Eine friedensstiftende Maßnahme wäre das auch nicht.

Dass weltweit eine derart riesige Waffenindustrie existiert, gibt möglicherweise Aufschluss über das wahre Wesen der Menschheit (ja, ich finde das auch gruselig).
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19.09.2013 06:48 Uhr von FrankaFra
 
+6 | -2
 
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WOW, so redaktionell-aufgestellt ist also das Stadtblatt Pforzheim.

Wer so eine Überschrift hat, sollte auch nur dort seine Thesen verbreiten.
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19.09.2013 07:18 Uhr von damagic
 
+0 | -9
 
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also sollte deutschland diese chemikalien wirklich zu waffenzwecken geliefert haben grenzt das an vorsätzlichem völkermord!

chemische waffen werden (völlig zurecht) fast weltweit geächtet, leute und länder wie z.b. der irak (jedenfalls offiziell), nur wegen des verdachtes chemiewaffen zu besitzen in kriege gestürzt...und wir verhökern das zeug lustig und ungestraft in die welt??

sollte sich das wirklich bewahrheiten kann man eigentlich nur froh sein in einem wirtschaftlich wichtigen land zu wohnen, ansonsten hätte der rest der welt einen guten grund auch bei uns einzulaufen...jeder der dafür mitverantwortlich ist sollte mit dem eigenen produkt hingerichtet werden! widerlicher abschaum...
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19.09.2013 07:22 Uhr von Sirigis
 
+2 | -0
 
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@ImmerNurIch: mein Post bezog sich in erster Linie auf die Forderung der Linken, die gesamte Waffenherstellung in Deutschland zu verbieten. Dass nicht nur Deutschland Chemikalien geliefert hat (die nicht nur für die zivile Nutzung taugen), sondern auch andere Länder, ist mir klar. Bei Waffen für autoritäre Regime dacht ich an erster Stelle an Saudi Arabien.
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19.09.2013 08:55 Uhr von perMagna
 
+2 | -0
 
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Wir haben denen wahrscheinlich Flusssäure geliefert :D
Nur blöd, dass die Tante von den Linken nicht im geringsten die Ahnung hat. Sonst wüsste sie, dass Flusssäure ungefähr soviele Anwendungsgebiete wie Wasser hat.
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19.09.2013 09:18 Uhr von Flow86
 
+1 | -1
 
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Ich glaube das würden die auch schreiben wenn wir nur Essig nach Syrien liefern würden - schließlich ist das auch ein Bestandteil um Chlorgas erzeugen zu können ...
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18.07.2014 04:39 Uhr von damagic
 
+0 | -0
 
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ihr seid ja alle soo oberschlau -.- btw, ich bins auch nicht...aber wenn ich doch weiß, dass chemikalie xy für meinetwegen zahnpasta UND chemische waffen genutzt werden kann..ja sorry leute, da muss man eben konsequent bleiben...aber de geld juckt im arsch ne -.-

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