18.09.13 18:20 Uhr
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Niederlande: Asylermittlungen bringen afghanische Todeslisten ans Tageslicht

Die niederländische Polizei hat Ermittlungen wegen einem afghanischen Flüchtling durchgeführt. Dabei entdeckte man Todeslisten mit den Namen von mehr als 5.000 afghanischen Bürgern, die während des kommunistischen Regimes in den späten 1970ern gefoltert und getötet wurden.

Die Ermittlungen liefen wegen Amanullah O., der 2012 in den Niederlanden starb. Ihm wurde politisches Asyl verwehrt, weil er in die Tötungen involviert war. Zurückschicken konnte man ihn jedoch nicht, da sein Leben in Afghanistan in Gefahr gewesen wäre.

Die Todeslisten wurden auf der Webseite der Staatsanwaltschaft veröffentlicht und an das Rote Kreuz weitergereicht, damit die Angehörigen der Opfer endlich herausfinden, was mit den Menschen passiert ist. Die Angehörigen leben seit Jahrzehnten in Unsicherheit über das Schicksal der Verschollenen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Niederlande, Todesliste, Kommunismus, Tageslicht
Quelle: www.dutchnews.nl

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18.09.2013 22:16 Uhr von Atheistos
 
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Ich lebe auf dem falschen Planeten. Ein Mörder kann nicht zurückgeschickt werden, da ihm evtl. Ungemach im Heimatland droht.

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