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Warnender Professor: "Sagt der Arzt ´Sie sterben bald´, hat er meist Unrecht!"

Der Satz "Sie werden sehr bald an einer Krankheit sterben!", ist der gefürchtetste Satz beim Arzt. Doch laut Professor Christian Hesse (53) von der Universität Stuttgart liegen Ärzte mit dieser Prognose oft falsch.

Beispiel: Es werden 1.000 Menschen auf eine Krankheit getestet. Von denen ist aber nur einer tatsächlich erkrankt. "Der Test liefert nun 990 von 1.000 mal das Resultat ´nicht erkrankt´ und zehn mal ein positives Ergebnis", so der Experte.

"Nur einmal wird der Arzt also eine zutreffende Diagnose verkünden. Neunmal aber - also zu 90 Prozent - erschreckt er seine Patienten zu Unrecht", vermutet der Mathematiker, Lehrer für Statistik und Wahrscheinlichkeit.


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WebReporter: RobinHet
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Arzt, Krankheit, Professor, Unrecht
Quelle: www.bild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2013 17:19 Uhr von Der_Korrigierer
 
+16 | -0
 
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Ich vermute, dass ihm diese Brille nicht steht.
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18.09.2013 18:47 Uhr von bigpapa
 
+3 | -0
 
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Er hat ja Recht.

Texterkennungssoftware gibt als das sie eine Trefferqoute von 99,9 % haben. Das sind bei einen normalen 2000 Zeichen Text dann 2 Fehler. :)

Und dann wundert man sich das dann pro Seite 2 Tipfehler drin sind.

Edit : Jeder Mensch macht Fehler, Ärzte sind Menschen. Und wenn mir ein Arzt so eine Diagnose stellt, wechsele ich den Arzt und lass ihn OHNE Vorgeschichte noch mal versuchen.

Ich bin etwas übergewichtig, und alle sagen das mein hoher Blutdruck und die Kreislaufbeschwerden daher kommen. Nur als Kind hatte ich Untergewicht und genau die selben Probleme. Logische Schlußfolgerung. Die Ärzte gehen nach Norm vor. Und da ist eine Fehldiagnose logische Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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18.09.2013 18:51 Uhr von Jlaebbischer
 
+7 | -0
 
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Wie man den Arzt testen kann, ob er die Wahrheit sagt:

Wenn er sagt, sie sterben in 6 Monaten, einfach sagen, dass man so schnell nicht die Arztrechnung begleichen kann.

Mal schauen, ob er dann noch ein wenig mehr Zeit gibt ;)
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18.09.2013 21:26 Uhr von perMagna
 
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Also ich habe gelernt, dass man Prognosen erst gar nicht stellt und wenn es wirklich gefordert wird, man auf statistische Wahrscheinlichkeiten verweist.
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19.09.2013 14:16 Uhr von El_Caron
 
+1 | -0
 
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Blödsinn, selbstverständlich muss man Leuten sagen, wenn die Gefahr besteht, dass sie ernsthaft krank sind. Schon alleine, weil es mit der richtigen Therapie meist Überlebenswahrscheinlichkeiten oder zumindest Zustandsverbesserungen gibt.
Das Problem ist natürlich rein statistischer Natur und nciht zu vermeiden.
Es gibt einen prozentualen Fehler für fälschlicherweise erkannte Krankheiten bei Gesunde und es gibt einen für fälschlicher nicht erkannte Krankheiten bei Kranken.
Wenn die Anzahl der tatsächlich Kranken sehr klein ist, kann der prozentuale Fehler bei den gesunden die Kranken schnell übersteigen. Normalerweise macht man aber nicht sinnlos bei gesunden Menschen solche Tests. Es gibt dann irgendwelche vorherigen Indizien, die zusammen mit dem Testergebnis schonmal eine gute Basis bilden. Danach wird gewöhnlich nochmal mit einem anderen Verfahren gegengetestet.

Den gleichen statistischen Effekt gibt es übrigens bei Impfungen. Impfgegner argumentieren manchmal, dass mehr Leute an der Impfung ernsthaft erkranken als an der Krankheit. Das tritt gewöhnlich bei Standardimpfungen auf, die fast jeder hat:
Wenn 99,9% der Leute geimpft werden und es bei jedem Tausendsten zu Komplikationen kommt,während die Krankheit jeden 10. Nichtgeimpften befällt, dann haben relativ gesehen zehnmal mehr Menschen Impfschäden als die Krankheit. Würde man aber nicht impfen, dann währen 100mal mehr Menschen krank.

Ich glaube übrigens nicht, dass der Statistikprofessor hier wirklich ärztliche Diagnosen anprangern wollte. Er wird ein Beispiel genannt haben, um die Tücken der Statistik zu illustrieren und die Bildreporter haben es zum Skandal hochstilisiert.
Gewöhnlich weiß jede Fachrichtung eigentlich ganz gut, was sie macht und ein Bildler mit Statistikerstsemesterwissen bringt da sicher kein neues Licht rein.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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23.09.2013 19:44 Uhr von Rychveldir
 
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Deswegen wiederholen seriöser Ärzte solche Tests, bevor sie sagen "sie werden sterben". Das ist ein Paradoxon in der Statistik, sobald die Krankheit seltener vorkommt, als der Test falsch liegt.

http://de.wikipedia.org/...

Macht man jetzt schon aus bekannten Statistikregeln news?

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