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Immer mehr Eltern klagen gegen Schulen und Lehrer

In Deutschland hat sich eine Tendenz ergeben, wonach immer mehr Eltern Richter statt Lehrer über die Zeugnisse und Befähigungen ihrer Kinder entscheiden lassen.

"Vor allem Eltern von Grundschulkindern neigen dazu, einen Anwalt aufzusuchen", so Hans-Peter Etter, Leiter der Rechtsabteilung des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands (BLLV).

Die Eltern klagen ihre Kinder dann quasi aufs Gymnasium, Realschulen oder Hauptschulen kämen für sie überhaupt nicht in Frage.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Klage, Eltern, Lehrer, Gymnasium
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2013 12:59 Uhr von Pils28
 
+18 | -2
 
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An sich auch verständlich, wenn man sich die Reallohnentwicklung von nicht-Akademikern anguckt. Vor Allem im Dienstleistungsgewerbe verdammt man gerade eine ganze Arbeitnehmerschicht zur Armut, wenn man nicht langsam etwas gegen Dumpinglöhne unternimmt.
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18.09.2013 13:52 Uhr von Rechtschreiber
 
+6 | -2
 
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Man merkt, woher die Kinder ihre "weltfremde" Einstellung haben. Anstatt ihr Kind zu unterstützen geht man vor den Kader und klagt "sein Recht" ein. Schon traurig, wenn die Eltern mehr Geld für Anwälte als für einen Nachhilfelehrer haben.
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18.09.2013 14:22 Uhr von Brotfoto
 
+5 | -1
 
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Also ich weiß ja nicht ob das alles so sinnvoll ist sein Kind auf ein Gymnasium zu klagen.
Hätten sich doch die Eltern vorher mal mit dem Nachwuchs hingesetzt und gelernt.

Heute wird es sich zu einfach gemacht.

Die Schule soll dies die Schule soll das.
Mein Kind hat so viele Hausaufgaben, mein Kind brauch auch Freizeit . Dann zweimal die Woche zum Geigenunterricht. Zweimal die Woche Fußball. Und so weiter.
Aber welche wichtigen Grundvoraussetzungen die Kinder brauchen um auf Gymnasium zu gehen, das vergessen viele Eltern.
Das Kind MUß SELBSTSTÄNDIG seine Aufgaben machen. Wenn es das nämlich nicht kann und die Eltern jeden Tag mit der Rute die Kinder zum Lernen zwingen mögen. Dann ist das Kind auf dem Gymnasium leider nicht gut aufgehoben.
Also mein Appell an alle Eltern: Versucht nicht eure Wünsche oder Hoffnungen auf dem Rücken eurer Kinder zu verwirklichen.

Und an unsere Politiker: Unternehmt endlich was damit auch Menschen mit anderen Abschlüssen außer das Abitur einen anständig bezahlten Job ausüben dürfen.

Wie heißt es doch so schön NICHT ALLE KÖNNEN HÄUPTLINGE WERDEN. Aber die anderen sind genau so wichtig für unsere Gesellschaft.

Was wären wir ohne die Leute z.B. die alles sauber machen. In unserem eigenen Müll ersticken.
Ohne die fleißigen Bauarbeiter ?? In Erdlöchern würden wir hocken.
Ich kann die Liste ewig so weiter führen.
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18.09.2013 14:51 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -3
 
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Das System das Lehrer entscheiden welche Schulstufe das Kind besucht ist eh Bullshit.

Lasst die Kinder doch auf Gy. Es gibt klare Regeln nach denen man versetzt wird. Entweder es wird geschafft oder nicht.

Das Problem ist, das man sich künstlich eine Elite erhalten will, die es so nicht gibt. Man braucht auf dem Gymnasium kein Schnitt von 1. Nach dem Zeugnis kräht kein Hahn mehr nach dem Abitur. Und wenn man kein Arzt werden will braucht man auch dort keinen 1 Schnitt. Nagut manche brauchen ihn für ihr Ego was besonderes zu sein.
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18.09.2013 14:54 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -1
 
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Es gibt aber auch ´andere´ fälle wo die Schule es nicht gebacken kriegt die im Lehrplan vorgesehenen Stunden zu halten weil z.B. der Rektor auch Unterricht hält aber immer wieder Stunden ausfallen weil dies oder jennes ist.

Krankheitsbedingte Ausfälle und deren unfähige Vertretungen sind auch so ein Fall. Da kann ich regelmäßig _sooo_ einen Hals kriegen.
Meine Tochter hat jetzt 2 Nachmittagsstunden ´Luft´ um ggf. ausgefallene Rektor-Stunden in der Zeit nachzuholen sollte was ausgefallen sein. Wenn nix ausgefallen ist darf sie also in der Schule rumsitzen. Ist ja wie regelmäßiges Nachsitzen. Halte ich nicht für Sinnvoll.

Sowas kenne ich aus meine Schulzeit nicht. Da waren noch genügend _qualifizierte_ Lehrer für eine Vertretung da.
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18.09.2013 17:18 Uhr von Missoni-n
 
+2 | -1
 
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Nun das ganze Schulsystem ist doch ein schmarn, weil es nur aufs auswendig lernen aus ist und man nicht beigebracht wird, wo man das Wissen noch anwenden kann. Jedes Fach wird für sich alleine beigebracht.
Man ist gut, wenn man alles wissen oben reingeschüttet bekommt und nun unten wieder alles raus kommt, ob aber eine Verarbeitung statt gefunden hat, das interessiert keinen.
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18.09.2013 19:56 Uhr von Phyra
 
+1 | -0
 
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das schulsystem in deutschland basiert auf elitenfoerderung, mag man nun gut oder schlecht finden, ist fuer so einen fall aber egal. wenn mehr als 30% aller schueler auf gymnasien gehen hat das schulsystem versagt.
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18.09.2013 21:30 Uhr von