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Mainzer Bischof Karl Lehmann: "Niemand weiß, warum es Homosexualität gibt"

Der Mainzer Bischof Karl Lehmann hat sich in einem Interview zum Thema Homosexualität geäußert und ist gewillt, hier aus pragmatischen Gründen tolerant zu sein.

"Niemand weiß, warum es Homosexualität gibt", so der katholische Geistliche und fügt hinzu: "Ich muss dann einfach eine gewisse Toleranz walten lassen, dass Menschen so sind."

Des Weiteren äußerte sich der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz zum Thema Zölibat und deute an, sich auch verheiratete Priester in Zukunft vorstellen zu können.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Homosexualität, Bischof, Karl Lehmann
Quelle: www.welt.de
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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2013 13:02 Uhr von Djerun
 
+22 | -0
 
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der klingt für einen bischof ganz vernünftig
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18.09.2013 14:37 Uhr von Dracultepes
 
+15 | -1
 
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@ hoenipoenoekel
Es ist relativ klar wieso Menschen Religion brauchen.

Manche brauchen etwas höheres um daran zu glauben. Sonst würde ihr Geist an der Tatsache zerbrechen das dinge einfach so passieren, auch schreckliche. Ein Plan klingt da logischer und ist in Stunden der Not und Trauer besser zu akzeptieren.
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18.09.2013 14:44 Uhr von tom_bola
 
+7 | -0
 
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Wieso fragt er nich einfach seinen ´Chef´?
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18.09.2013 15:21 Uhr von Montrey
 
+2 | -3
 
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Lieber Bischof Karl Lehmann schauen sie einfach mal in die Natur Homosexualität ist keine Erfindung der Menschen.
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18.09.2013 15:34 Uhr von supermeier
 
+3 | -0
 
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Jeder halbwegs intelligent weiß das, weil die Natur das so eingerichtet hat, und noch wichtiger, weil weder Erde noch Mensch von irgend einem Gott gemacht wurden.
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18.09.2013 16:10 Uhr von Missoni-n
 
+2 | -1
 
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Nun dieses Aussage kling gut, aber wenn man bedenkt, wie viele Homosexuelle es unter den hohen Geistlichen und Bischöfen gibt.
Vor kurzem kam raus, das ein Erzbischof in der Karibik Geld für Sex mit einen Jungen hatte.
Oder das im Vatikan angehende Geistliche sich als Homosexulle ihre Dienste angeboten haben.
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18.09.2013 17:54 Uhr von Luisaza
 
+4 | -0
 
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@supermeier
Die Natur hat das nicht so eingerichtet, weil die Natur kein Bewusstsein hat. Dinge passieren einfach, ohne dass irgendjemand irgendwas einrichtet.
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18.09.2013 17:55 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -0
 
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Auch das ist eine Gabe Gottes... einfach mal fragen warum er das gemacht hat. ;)
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18.09.2013 18:06 Uhr von Neroll
 
+3 | -1
 
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"Niemand weiß, warum es Homosexualität gibt" - ist doch logisch: Damit die Pfaffen auch ihren Spass haben dürfen. Frauen dürfen sie ja nicht haben.
(Oder verwechsel ich das jetzt mit Pädophilie?)
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18.09.2013 18:45 Uhr von Kanarifan
 
+2 | -2
 
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Wenn in der Schwangerschaft das Testosteron nicht ausreicht,und somit nicht ins Gehirn kommt!
Ganz einfach!
Dann wird der Mensch homosexuell!

[ nachträglich editiert von Kanarifan ]
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18.09.2013 18:46 Uhr von supermeier
 
+2 | -4
 
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"weil die Natur kein Bewusstsein hat."

Bist du dir da ganz sicher?

Die Evolution folgt einem Muster, nichts geschieht ohne Grund, wobei das Endziel wohl weit außerhalb der Möglichkeiten unseres Verstandes liegen dürfte.
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18.09.2013 18:53 Uhr von Marple67
 
+3 | -1
 
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Was 2 erwachsene Menschen einvernehmlich in ihren eigenen 4 Wänden machen, geht niemand anderem etwas an. Auch nicht Staat und Kirche - PUNKT
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18.09.2013 19:46 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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Es gibt eine Theorie, nach der die Natur durch die Homosexualität das Verhältnis von Frauen und Männern im Gleichgewicht hält.
Offenbar weiss die Natur über das Verhältnis Bescheid.
zeit-online:
Nach Kriegen steigt diese Überproduktion, das zeigt zumindest die deutsche Geburtenstatistik: Nach dem Ersten Weltkrieg wurden plötzlich 108 Jungen pro 100 Mädchen geboren, der Überschuss ging dann bis 1939 langsam wieder zurück, um 1946 wieder auf 108 zu steigen. Erst 1960 lag die Zahl wieder unter 106. Derselbe Effekt ist auch in den Statistiken Großbritanniens , Belgiens, Irlands und Frankreichs zu beobachten.
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18.09.2013 21:23 Uhr von Tanzbaer77
 
+1 | -5
 
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18.09.2013 15:21 Uhr von Montrey
Lieber Bischof Karl Lehmann schauen sie einfach mal in die Natur Homosexualität ist keine Erfindung der Menschen.

Haha, doch, so ist es. Heterosexualität und Homosexualität ist eine reine Erfindung der Menschen. Ein Tier käme nie auf die Idee, sich zu spezialisieren.
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19.09.2013 09:32 Uhr von TomHao
 
+1 | -0
 
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Genau aus dem selben Grund, weshalb es Religion gibt... Menschen fühlen sich eben zu etwas hingezogen, wodurch sie sich besser fühlen... Denn es verurteilt ja auch keiner jemanden, der an eine Pseudo-Wesen wie Gott glaubt...
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19.09.2013 10:36 Uhr von mayan999
 
+0 | -3
 
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osho( ein indischer philosoph u. guru) hat es mal perfekt auf den punkt gebracht, als er die 4 entwicklungsstufen der menschlichen sexualität erklärte:

"Der auto-sexuelle Mensch vermeidet die Sexualität. Er will seine Sexualität in sich verschließen. Er ist eine Art Knauser. Und solche Menschen leiden unter Verstopfung. Das ist heute eine wohlbekannte psychologische Tatsache, und es gibt keine medizinische Methode, um ihnen zu helfen, um ihre Verstopfung loszuwerden; denn ihre Verstopfung hat keine Ursache im Körper, ihre Verstopfung hat ihre Ursache in der Psyche.
Ihr dürft nicht vergessen, dass sich das Sexualzentrum in der Psyche befindet, nicht in den Genitalien. Und merkwürdigerweise - dies nebenbei - liegen Sexualzentrum und Ernährungszentrum sehr dicht beieinander, sehr, sehr dicht. Darum ißt ein Mensch, der seine Sexualität blockiert, immer zuviel. Die Energie des Sexualzentrums fängt an, auf das nächste Zentrum überzufließen, nämlich das der Ernährung. Er wird eßsüchtig. Er sieht das Essen mit den Augen eines Liebenden.
Die zweite Phase ist Homosexualität. Das ist ein bisschen besser, als auto-sexuell - also auf sich selbst beschränkt - zu sein; jetzt nimmst du wenigstens mit deinem eigenen Geschlecht Kontakt auf. Aber es ist immer noch eine Schranke da - obwohl die Grenzen weiter gesteckt sind, Mann zu Mann, Frau zu Frau.
Die dritte Phase ist heterosexuell - die sexuelle Reife, wo du deine Weiblichkeit oder deine Männlichkeit, wo du deine eigene Klasse transzendierst und zum Gegenpol gehst. Und weil die Spannung zwischen Gegensätzen groß ist, entfaltet sich die Liebe zu höherer Blüte.
Zwischen zwei Homosexuellen existiert Liebe - aber ihr fehlt die Spannung. Nicht ohne Grund werden Homosexuelle im Englischen "gay people" genannt - "lustige Leute"; denn es gibt keine Spannungen, und damit keinen "wirksamen" Streit. Sie lächeln immerzu, sehen immer fröhlich aus. Die Fröhlichkeit ist flach.
Die Heterosexuellen leben den Konflikt - und die Liebe. Sie lachen tief, sie weinen tief, sie kämpfen tief, sie fühlen tief füreinander. Alles ist tief - aufgrund der Spannung. Man nennt sie "Intimfeinde". Die Intimität ist tief, die Feindschaft ist ebenfalls tief.
Die vierte Phase ist asexuell - dann, wenn du genug hast und alles kennst, was der Sex zu bieten hat, sein Elend, seinen Genuß, seine Kämpfe, seine Freundschaft, und allmählich die Routine daran siehst, das immer gleiche, sich drehende Rad. Um dieser Langeweile abzuhelfen, diesem sich drehenden, ewig gleichen Rad, magst du die Partner wechseln; das verleiht dir noch ein wenig Energie für ein paar weitere Tage, aber danach kehrt die Langeweile zurück.
Sobald dich der Sex absolut langweilt, ist die vierte Stufe danach asexuell. Zum ersten Mal bist du völlig frei. Die erste Stufe war ganz auf dich selbst beschränkt. Die zweite Stufe war auf deine eigene Kategorie beschränkt - Mann zu Mann, Frau zu Frau. Die dritte war besser, war aber immer noch beschränkt - Mann zu Frau: die gleiche Spezies.
Die vierte Stufe ist völlig frei von Sex: Du hast ihn kennengelernt, du hast ihn verstanden. Seine Arbeit ist getan. Er lastet nicht mehr auf dir, nicht mehr als Begierde, nicht mehr als Spannung. Du fühlst dich leicht, und zum ersten Mal kannst du es genießen, allein zu sein.
Für mich ist das das wahre Zölibat - ein Zölibat nicht aus Selbstdisziplin. Nur durch die Erfahrung aller Stufen kommst du zum wahren Zölibat, und das wahre Zölibat will richtig verstanden sein: Es ist nicht anti-sexuell, sondern nur a-sexuell. Es enthält keine Feindschaft, keine Anti-Haltungen. Auf der vierten Stufe kannst du Sex als Spass haben, als rein biologisches Spiel.
Es ist also nicht so, dass du dann vom Sex ablassen musst; du kannst natürlich Sex haben. Du kannst ihn entweder lassen oder haben. Aber er hat die ganze alte Wichtigkeit, die ganze alte Zwangsherrschaft, all die alten Kämpfe, Eifersüchte verloren - all das ist weg. Wenn er wegfällt, fällt er weg; wenn er bleibt, dann nur als unverfängliche Freundschaft, ohne Haken und Ösen, ohne Auflagen."


[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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19.09.2013 11:03 Uhr von GroundHound
 
+1 | -0
 
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@Dracultepes: Die Logik verstehe ich nicht.
Mich würde eher wahnsinnig machen, wenn ich wüsste, dass da ein Wesen ist, dass alles steuert. ich würde nur noch denken: Warum, warum, warum macht der das so? Warum lässt er mich leiden? Und würde natürlich zu keiner vernünftigen Antwort kommen.
Ich finde, es viel leichter zu akzeptieren, dass schreckliche Dinge einfach das Ergebnis von Ursache und Wirkung sind.
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19.09.2013 11:12 Uhr von HabIsch
 
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Die Kirche hat mit seiner trieb-feindlichen Moral über die Jahrhunderte Mann und Frau mit Mißtrauen, Haß und Eifersucht umstellt.
Sexualität ist umfangen im Netz von Projektionen, Angst und Verstellung.

Aus dieser psychischen Verelendung heraus sind die Abarten entstanden.

Grüße nach Mainz.
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03.10.2013 14:57 Uhr von mayan999
 
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@groundhound
"Ich finde, es viel leichter zu akzeptieren, dass schreckliche Dinge einfach das Ergebnis von Ursache und Wirkung sind."
genau. deshalb ist auch alles was du denkst, fühlst und tust einfach nur das ergebnis von ursache und wirkung. du merkst schon worauf ich abziele: es gibt keine schuld, keinen schuldigen, sondern nur die handlung, den gedanken, das gefühl usw. wenn man dies erkennt ist es wirklich einfach schlimme dinge zu akzeptieren.

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