18.09.13 11:06 Uhr
 9.765
 

Die Linke: Kandidatin fordert Mindestlohn, zahlt ihren Mitarbeiter aber keinen

Die Bundestagskandidatin Kerstin Kassner von der Linken fordert seit längerem zusammen mit ihrer Partei einen flächendeckenden Mindestlohn in Höhe von zehn Euro pro Stunde.

Auf "Abgeordnetenwatch.de" sagt sie dagegen öffentlich aus, dass sie ihren eigenen Mitarbeitern dagegen nur acht Euro pro Stunde zahlt. Ihre Einnahmen seien zu gering, um den von der Linken geforderten Mindestlohn zu bezahlen.

Auch nach diesen Vorwürfen verteidigt Kassner die Pläne der Linken. Der flächendeckende Mindestlohn sei ihrer Meinung nach möglich, wenn man den Mehrwertsteuersatz senken würde.


WebReporter: wwewrestling
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Mitarbeiter, Die Linke, Mindestlohn
Quelle: www.ostsee-zeitung.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

60 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.09.2013 11:06 Uhr von wwewrestling
 
+74 | -28
 
ANZEIGEN
Gegen eine Steuersenkung würde ich gar nichts sagen, aber diese Frau ist doch mehr als dämlich.
Sie fordert 10€, zahlt 8€ und argumentiert damit, dass sie zu wenig Einnahmen hat um 10€ zu zahlen. Gleichzeitig meint sie aber, dass durch die Senkung der MwSt die Löhne steigen würden.
Hat diese Frau in der Schule nicht aufgepasst? Die komplette MwSt zahlt der Verbraucher.
Darum gibt es auch den Vorsteuerabzug ;-)

Unwählbar diese Partei! Da wählt man lieber Kleinparteien wie die Partei der Vernunft
Kommentar ansehen
18.09.2013 11:19 Uhr von labertaeschchen
 
+56 | -26
 
ANZEIGEN
die junge frau kommt ja aus der DDR und da war es völlig normal, dass die politiker von allen anderen etwas forderten, was sie selber nicht leisten wollten....
Kommentar ansehen
18.09.2013 11:20 Uhr von SamSniper
 
+22 | -6
 
ANZEIGEN
in MeckPomm ist der Niedriglohn bei 5,39 Euro
Kommentar ansehen
18.09.2013 11:20 Uhr von Seth68
 
+38 | -32
 
ANZEIGEN
Wein saufen und Wasser predigen...
Die Linken vertreten halt immer noch den "real existierenden Sozialismus"...
Kommentar ansehen
18.09.2013 11:33 Uhr von BastB
 
+33 | -39
 
ANZEIGEN
So sind doch alle Linken!
Kommentar ansehen
18.09.2013 11:35 Uhr von Thomas-27
 
+13 | -18
 
ANZEIGEN
Wenn ein einzelnes Unternehmen die Löhne erhöht und andere Firmen weiterhin Mini-Löhne zahlen, wird das eine Unternehmen nicht mehr konkurrenzfähig sein. Das funktioniert also nicht so einfach.

Trotzdem sind die Linken unwählbar!
Kommentar ansehen
18.09.2013 11:37 Uhr von paulbraun
 
+34 | -4
 
ANZEIGEN
Wasser predigen und Wein saufen! Das können unsere Politiker doch alle sehr gut, egal welcher Coleuer...
Kommentar ansehen
18.09.2013 11:42 Uhr von quade34
 
+18 | -9
 
ANZEIGEN
Wenn die Umsatzsteuer wegfiele, zahlten die Verbraucher weniger und die Forderung nach höherem Lohn ist nicht nötig. Nur müssten dann aber andere Steuern die Mindereinnahmen des Staates ausgleichen. Wer bezahlt dann das? Genau wie höhere Löhne natürlich wieder der Verbraucher. Also ist das Gequatsche dieser Linken überflüssig.
Kommentar ansehen
18.09.2013 12:13 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+17 | -4
 
ANZEIGEN
@wwewrestling

Sie will bestimmt die Mehrwertsteuer senken damit sich 8 € Stundenlohn wie 10 € Stundenlohn anfühlen.

Also zahlt sie dann gefühlte 10 € :D
Kommentar ansehen
18.09.2013 12:29 Uhr von Rollenspieler
 
+5 | -16
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
18.09.2013 13:00 Uhr von Omega-Red
 
+14 | -4
 
ANZEIGEN
Hmm. Weiss zwar nicht was sie für ein Business am Laufen hat aber wieso sollte sie vor einer Gesetzlichen Regelung schon darauf eingehen? Immerhin bedeutet das Wettbewerbsnachteile so lange nicht alle an so etwas gebunden sind. Darum begrüßt ein Großteil der Arbeitgeber auch den Mindestlohn. Die sagen "Wir würden unseren Leuten gerne mehr zahlen aber nicht so lange die Konkurrenz mit Dumpinglöhnen Wettbewerbsvorteile hat."

[ nachträglich editiert von Omega-Red ]
Kommentar ansehen
18.09.2013 13:03 Uhr von Suffkopp
 
+5 | -6
 
ANZEIGEN
@hoenipoenoekel - manche wollen aber auch nicht solche wählen wie die hier aus der News.
Kommentar ansehen
18.09.2013 13:04 Uhr von w0rkaholic
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
@wwewrestling

[...]Hat diese Frau in der Schule nicht aufgepasst? Die komplette MwSt zahlt der Verbraucher.
Darum gibt es auch den Vorsteuerabzug ;-)[...]

Richtig und doch irgendwie falsch:

Sagen wir ich kaufe etwas als Unternehme für 100,- EUR netto, also 119,- EUR brutto ein (Wareneingang) und verkaufe es nun für 200,- EUR netto bzw. 238,- EUR brutto

Macht einen Nettogewinn in Höhe von 100,- EUR

Vorsteuerabzug in diesem Fall 19,- EUR (gerechnet auf die 100,- EUR Einkaufspreis)

Die abzuführende MwSt. beim Verkauf beträgt 38,- EUR (gerechnet auf die 200,- EUR netto)

Der unternehmerische Rohgewinn beträgt demnach (vor Abzug weiterer Kosten) 100,- EUR (Netto-VK minus Netto EK)

bei 15% MwSt. sind es wieder 100,- EUR NettoEk und man würde als Unternehmer, sofern möglich natürlich wieder 239,- EUR brutto VK verlangen. Der Privatmann zahlt also das gleiche, aber in diesem Fall wäre es ein Netto-VK von 207,83 EUR (238,- EUR geteilt durch 1,15 wegen 15% MwSt. statt geteilt durch 1,19 bei 19% MwSt.)

Demnach hat der Unternehmer bei Senkung der MwSt. um 4 Prozentpunkte einen Mehrgewinn von 7,83% bei gleichbleibenden Bruttoverkaufspreisen. Der Privatmann bekommt hat nichts davon, er zahlt weiterhin 238,- EUR für sein Produkt.

Natürlich steht es den Unternehmen frei, den Verkaufspreis zu senken, dies passiert in der Regel aber nicht, oder hat jemand gemerkt, dass die Hotels billiger wurden, seit dem dort nur noch 7% statt wie früher 19% MwSt. fällig sind?
Kommentar ansehen
18.09.2013 13:20 Uhr von WO4y9mgwZ
 
+8 | -19
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
18.09.2013 13:21 Uhr von oldtime
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
@wwewrestling
Das mit den kleinen Parteien wählen hört sich gut an, aber die Partei der Vernunft? Wenn man das Wahlprogramm liest hat man irgendwie das Gefühl das sie schleunigst ihren Namen ändern sollen. http://www.parteidervernunft.de/...
Eigentlich wollen den Staat abschaffen und hoffen das sich alles von alleine regelt.

@Omega-Red
Das nennt man mit gutem Beispiel voran gehen. Man kann nicht etwas fordern und sich nicht selber dran halten. Das ist unglaubwürdig. Und ja man hat dadurch Nachteile wenn man sich an seine Prinzipien hält während alle anderen machen was sie wollen.
Kommentar ansehen
18.09.2013 13:35 Uhr von DieNachdenkliche
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
Natürlich sind solche Meldungen hässlich, aber der Skandal geht noch deutlich weiter: Denn die LINKE stockt den Beschäftigten auch ihre Rentenicht auf 1.050 Euro auf, wie sie als Mindestrente im Wahlkampf fordert. Und die LINKE erstattet den Beschäftigten auch nicht die Medikamentenzuzahlung im Krankheitsfall. Und warum nicht? Weil die gesamten Rahmenbedingungen nicht stimmen. Weder zahlen Gutverdiener für eine entsprechend gegenfinanzierte Solidarrente ein, noch wurden die Besserverdiener aus ihrer Privatkrankenkasse in die solidarische Bürgerversicherung geholt, womit dann die wegfallenden Zuzahlungen ebenfalls gegenfinanziert wären.

Und zum Thema Mindestlohn: Wer ein einzelnes (!) Unternehmen zur Zahlung von höheren Löhnen zwingt, riskiert natürlich den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit dieses einzelnen Unternehmens. Wenn aber auch alle (!) Konkurrenten gesetzlich zu diesen höheren Mindestlöhnen gezwungen werden, dann herrscht Wettbewerbsgleichheit - und es können sich diejenigen Betriebe durchsetzen, die die besten Produkte/Service anbieten. Und zwar OHNE einen Vorteil daraus zu ziehen, die eigenen Beschäftigten auszubeuten.

Ich finde es ja auch nicht korrekt, dass es Stundenlöhne unter 10 Euro gibt. Zum Teil kann ich es aber (leider) nachvollziehen, wenn rundherum sämtliche Rahmenbedingungen nicht dazupassen.
Kommentar ansehen
18.09.2013 13:49 Uhr von Rechtschreiber
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
Sie würde ja gerne mehr bezahlen, aber es gibt halt noch keinen Mindestlohn und so kann sie ja gar nicht anders, als nur 8 Euro zu bezahlen.
Kommentar ansehen
18.09.2013 13:56 Uhr von GroundHound
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
Frau Kassner kämpft mit ihrem Kleinunternehmen um die Existenz.
Man kann getrost davon ausgehen, dass sie selber weniger Geld zum Leben hat, als ihre Angestellten.
Moralisch gesehen ist das vollkommen in Ordnung. Allerdings ist Fakt, dass es ihren Betrieb bei 10 Euro Mindestlohn nicht mehr geben würde, weil er unrentabel ist. Die Gäste würden sich dann auf andere Pensionen verteilen, deren Mitarbeiter dann mehr Geld in den Taschen hätten. So soll es eigentlich sein.
Aber als Kleinunternehmer hängt man an seinem Geschäft.
Hier schlagen sicherlich zwei Herzen in einer Brust bei Frau Kassner.


[ nachträglich editiert von GroundHound ]
Kommentar ansehen
18.09.2013 14:09 Uhr von sevenofnine1
 
+2 | -8
 
ANZEIGEN
Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher. Ist halt die Gefahr des Sozialismus.

An den Minusklicker... mich würde mal interessieren, ob du überhaupt den Hauch einer Ahnung hast, von was ich gesprochen habe, oder ob dein Minus aus einer Unkenntnis von Literatur und Geschichte heraus kam.

[ nachträglich editiert von sevenofnine1 ]
Kommentar ansehen
18.09.2013 14:31 Uhr von Thimphu2003
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Ach immer diese Kinkerlitzchen.
Als ob das woanders anders wäre.
Wichtiger sind ganz ander Themen:

Unter Seehofers Erpressung wird Merkel die Maut einführen. Das kostet uns Geld !

So wie nach der Erpressung zur Herdprämie, die niemand in Deutschland wirklich wollte außer die erzkonservativen Bayern im Oberallgäu.

So wie jetzt... bei der Maut.

"Auslämder sollen zahlen.
Und weil das rechtlich nicht geht, wird die Maut für alle kommen.
Und bestimmt nicht kostenneutral.
Denn solch einen Aufwand zu betreiben, nur um von Ausländern Gelder zu bekommen, ist die Investition gar nicht wert.

Also werden ALLE zahlen müssen.

Freut euch schon auf die Maut !
Kommentar ansehen
18.09.2013 14:41 Uhr von GroundHound
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
@sevenofnine1: ich bin der zweite Minusklicker. Warum?
Weil es wohl richtig ist, dass es im Sozialismus manche Tiere gibt, die gleicher sind.
Aber die Differenzen sind viel geringer, als im Kapitalismus. Die Schere klafft bei weitem nicht so dramatisch auseinander.
Kommentar ansehen
18.09.2013 15:19 Uhr von DEvB
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
@DieNachdenkliche

Du hast durchaus recht... nur leider vergessen viele wieder, dass Deutschland nicht nur im natioanlen Wettbewerb steht. Das bedeutet um Wettbewerbsgleicheit zu gewährleisten müssten alle Länder den gleichen Mindestlohn einführen. Deswegen macht der Ansatz der CDU (obwohl ich oft nicht deren Meinung bin und auch nicht wählen werde) volkswirtschaftlich Sinn, nämlich dass es Branchenspezifische Mindestlöhne gibt. Die können z.B. bei Pflegern und Verkäufern höher sein als bei Industrien in denen es nicht so auf den Standort ankommt. Das klingt natürlich erstmal ungerecht. Leider wird ein Mindestlohn von 10 Euro aber verherende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Außerdem werden die Preise deutlich steigen, womit man sich wieder weniger leisten kann. Dann greift der Verbraucher lieber wieder auf billigere ausländische Produkte zurück und wieder gehen Arbeitsplätze flöten.

So traurig es ist aber in einer globalisierten Wirtschaft sind so hohe nationale Mindestlöhne leider kein Vorteil für die arbeitende Bevölkerung und wirken erstmal kontraproduktiv.

Selbstverständlich sind Stundenlöhne im niedrigen einstelligen Bereich auch sittenwidrig, weswegen in dem Bereich unbedingt was geschehen muss. Ich glaube aber nicht, dass ein pauschaler Mindestlohn in zweistelliger Höhe irgendetwas vebessert.
Kommentar ansehen
18.09.2013 15:26 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
"Ihre Einnahmen seien zu gering, um den von der Linken geforderten Mindestlohn zu bezahlen. "

Klar kann man trotzdem diesen Lohn zahlen, dann muss man die Arbeitsstunden der Mitarbeiter kürzen so das eine Stundenzahl im Monat dem Gehalt entsprechend 10€ pro Stunde rauskommen und den Rest der Arbeit muss sie dann selbst machen. Das funktioniert aber nur wenn der Gerechtigkeitssinn über die Gier/Faulheit siegt.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
Kommentar ansehen
18.09.2013 15:34 Uhr von Falap6
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@wwewrestling
Deine Argumentation ergibt überhaupt keinen Sinn.
der Verbraucher zahlt einen Preis für ein Produkt, den zahlt er auch wenn die Mehrwertsteuer sinkt, dann bleibt mehr für den Verkäufer übrig. Oder Der Preis sinkt, bei gleichen Nettoeinnahmen/Gewinn für den Verkäufer, dann wird aber auch mehr gekauft, denn es ist ja billiger.
Kommentar ansehen
18.09.2013 15:36 Uhr von DEvB
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@CoffeMaker
Warst du schonmal selbstständig und hattest Verantwortung für Mitarbeiter?

Refresh |<-- <-   1-25/60   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2014 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht