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Studie: Steigende Suizidraten offenbar ausgelöst durch Finanzkrise

Ein Forscher-Team von der University of Hong Kong hat aus 54 Ländern Daten über Suizidraten gesammelt. Im "British Medical Journal" berichten die Forscher nun, dass die Selbstmordrate nach der Finanzkrise im Jahr 2008 deutlich gestiegen sei.

Im Jahr 2009 töteten sich etwa 4.900 mehr Mensch selbst, als man als wahrscheinlich im Vergleich zum Zeitraum 2000 bis 2007 berechnet hatte. Die Studie weist darauf hin, dass es einen statistischen Zusammenhang zwischen den Suizidraten und der Arbeitslosigkeit in den Ländern gab.

Ähnliche statistische Muster hat es auch schon in der Vergangenheit gegeben: Während der Finanzkrise im Jahr 1997 in Südkorea, Japan und Hong Kong beispielsweise begangen Schätzungen zufolge über 10.000 Menschen Selbstmord.


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WebReporter: foxed-out
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Selbstmord, Finanzkrise, Anstieg, Rate
Quelle: www.spiegel.de

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19.09.2013 14:13 Uhr von mcdar
 
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