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Dresden: Drohnenabsturz vor Angela Merkel könnte für Piraten ein teures Nachspiel haben

Am vergangenen Sonntag stürzte bei einem Wahlkampfauftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Dresden eine Kameradrohne direkt vor der Kanzlerin ab. Initiiert wurde die Aktion von den Piraten (ShortNews berichtete).

Doch der Drohnenflug könnte für den Drohnenpiloten Kay K. nun ein teures Nachspiel haben. Nach einem Sprecher der Landesdirektion Dresden handelt es sich bei dem Drohnenflug um den "Einsatz eines unbemannten Fluggerätes", was eine Genehmigung bedurft hätte.

Vor Menschenansammlungen ist der Einsatz von Drohnen aber generell untersagt. Dem 33-jährigen Diplom-Informatiker, der in der Dresdner Piraten-Szene unter dem Namen "DrRush" bekannt ist, droht nun ein Bußgeld in Höhe von 10.000 Euro.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Angela Merkel, Absturz, Pirat, Bußgeld, Drohne
Quelle: www.bild.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2013 08:56 Uhr von Kanga
 
+12 | -14
 
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und wenn er keine versicherung dafür hat...kanns auch noch mal teuer werden..
weil die ist pflicht
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18.09.2013 08:58 Uhr von jens3001
 
+39 | -31
 
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da spende ich freiwillig um ihm zu helfen das zu bezahlen.
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18.09.2013 09:01 Uhr von Kamimaze
 
+18 | -11
 
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Das ist meine 1524. SN-News und die erste, bei der ich über jemanden schreibe, den ich persönlich kenne, ist ein Ex-Kollege von mir... ;)

War gestern selber überrascht... ;)
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18.09.2013 09:02 Uhr von Norman-86
 
+27 | -11
 
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Hätte lieber Treffen sollen das hätte sich gelohnt..

Leichte Schläge auf den Hinterkopf fördern ja das Denkvermögen, mit der Drohne hätte man gut nach geholfen :)
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18.09.2013 09:02 Uhr von Darkness2013
 
+4 | -8
 
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Schönblöd gelaufen, aber mal ehrlich er hätte sich lieber in die Kameras Hacken sollen, so macht es auch die Regierung.
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18.09.2013 09:03 Uhr von Delios
 
+18 | -3
 
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Man könnte fast meinen das Nachspiel ist gewollt.
Laut den ersten Berichten, wurde der Mann von der Polizei gezwungen den Quadrocopter genau dort (in der Nähe des Rednerpultes) landen zu lassen.
Wenn das abseits der Menschenansammlung passiert wäre, würde es vermutlich nichtmal diese Nachrichten zu dem Thema geben.
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18.09.2013 09:04 Uhr von Suffkopp
 
+5 | -14
 
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Seit wann versichern Unternehmen die Blödheit mancher?
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18.09.2013 09:17 Uhr von schildzilla
 
+14 | -4
 
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Sperren Merkels Bankenlobbyisten ihm etwa die Konten?
Bekommt die Regierung nun auch je Kopf 10000,- Euro Strafe für das selbe Vergehen?

Willkommen Gerechtigkeit!?!?

[ nachträglich editiert von schildzilla ]
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18.09.2013 09:23 Uhr von Suffkopp
 
+7 | -12
 
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Wo hat denn die Regierung irgendwo Drohnen vor Menschenansammlungen eingesetzt?
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18.09.2013 10:06 Uhr von ph-neutral
 
+14 | -3
 
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Das ist wieder typisch. Frau Merkel läßt die Kleinen fertig machen!
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18.09.2013 10:09 Uhr von Thomas-27
 
+16 | -3
 
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War ja klar! Werden Bürger durch Bundestrojaner oder durch die NSA überwacht, ist das alles nicht so schlimm. Wenn dann aber mal ein Politiker überwacht wird, wird der Hammer ausgepackt!
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18.09.2013 10:19 Uhr von turmfalke
 
+9 | -3
 
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Was rechtfertigt die hohe Strafe? Es wurde niemand verletzt oder ist anderweitig zu Schaden gekommen. Schade eigentlich verdient hätten es alle die da auf der Bühne rumstanden, für ihre endlos Lügen mit der Drohne und jetzt noch mit dem G36 Sturmgewehr der Bundeswehr. Das sind alles Steuergelder die da verbraten werden und Soldaten die in Sinnlose Kriegseinsätze geschickt werden sind nicht in der Lage sich zu verteidigen weil die scheiß Knarre nicht trifft. Diese Bande verteidigt das auch noch und deshalb wäre mal ein kleiner Denkanstoss nicht verkehrt! Aber dazu müsste man nicht der Waffenlobby nahe stehen und denken können.
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18.09.2013 11:01 Uhr von BoltThrower321
 
+7 | -4
 
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@Schlottentroll

10:32...na keine Arbeit?

@topic

Was ein Dreck, ernsthaft, bei uns im Centro (Einkaufcenter) fliegen die Dinger immer rum um den Kunden das zu demonstrieren...es handelt sich um Spielzeug. Niemand ist zu Schaden gekommen.

Was kommt als nächstes? RC Autos als "potenzielle Kampf Cyborgs"? Oder noch schlimmer, diese 50 Pfennig Styropor Flieger vom Kiosk...nun auch in Wirklichkeit Kamikaze Drohnen???


Die Piraten haben einen sich einen Scherz erlaubt...nichts weiter.
Wären unsere Politiker mal etwas erwachsener und intelligenter, so würden die es schlicht mit Humor nehmen.

Doch in einer Diktatur gibt es sowas ja nicht.
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18.09.2013 11:03 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -3
 
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Finde die Sache durchaus berechtigt.
Kenne es aber aus meiner Firma, welche Visualisierungsaufnahmen aus der Luft mit Hilfe einer Flugdrohne durchführen.
Da musst jedes Mal die Flugsicherheit konsultieren und die müssen dir die Genehmigung zum Flug erteilen. Je nachdem, wo diese aufnahme stattfindet, musst dann auch noch das Militär kontaktieren usw.
Teilweise echt krass und das nur, weil mit deiner Drohne in 20m Höhe fliegst und Bodenaufnahmen durchführst...
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18.09.2013 11:57 Uhr von Andreas-Kiel
 
+0 | -2
 
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@La_Brodor:

OK, aber warum wurde er dann von der Polizei gezwungen, diese Notlandung direkt dort zu machen, anstatt in Ruhe in einen sicheren Bereich zu fliegen und dort zu landen?
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18.09.2013 13:01 Uhr von Kamimaze
 
+0 | -5
 
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@La_Brador

> "Mit der Analyse der oft unsinnigen Entscheidungen von Polizeiführungen bin ich überfordert"

... oder unsinnigen Gesetzten.

Z.B. ist auch das "Unnütze Hin- und Herfahren innerhalb geschlosener Ortschaften" verboten:

--> http://www.express.de/...
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18.09.2013 13:11 Uhr von Maxheim
 
+3 | -2
 
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Es droht ihm kein Bußgeld von 10 000 Euro, sondern eins bis zu 10 000 Euro. Ich denke, die Bußgeldbehörde wird da auf dem Teppich bleiben, sonst würde dieser Unsinn noch mehr Wellen schlagen.
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18.09.2013 13:27 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -3
 
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Wie gut dass einige hier den Sachverhalt nichtmal ansatzweise verstanden haben

Er hat um zu provozieren diese Drohne im öffentlichen Luftraum (nicht im privaten Luftraum eines Einakufszentrums) über einer Menschenmenge fliegen lassen.

Dafür ist ihm von Seiten der Luftsicherheit ein Verfahren angehängt worden welches im schlimmsten Fall ein Bußgeld von 10.000 € bedeuten kann.

Dass die Polizei am Rande der Kundgebung wollte dass er das Ding landet und er es dann kurz vor Merkel landen lässt kann niemand beeinflussen
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18.09.2013 15:09 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -4
 
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Man darf einen Quadrocopter grundsätzlich überall starten.

Eine Erlaubnis ist nur erforderlich wenn man in kontrolliertem Luftraum ist. In unkontrolliertem Luftraum darf man fliegen wie man lustig ist.

Natürlich gibt es auch temporäre Bereiche in den man nicht fliegen darf. Ich gehe davon aus, das hier einer eingerichtet war.

http://www.mikrokopter.de/...


Ansonsten geile Aktion. Und sehr leichtsinnig von der Polizei, aber was erwartet man auch von denen.
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18.09.2013 15:28 Uhr von Botlike
 
+1 | -1
 
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wieso kriegt "Kanga" denn so viele Minus? Er hat doch Recht, wer ein Fluggerät (und sei es nur RC) bewegt, braucht eine Haftpflichtversicherung. Fragt doch mal die Modellflieger.

Und das mit den Menschenmengen lässt sich so pauschal nicht sagen, ein Bundesgesetz darüber gibt es nicht, das ist nur kommunal geregelt soweit ich weiß. Ist aber halt ziemlich dumm, da gerade ein Quadrocopter beim Ausfall eines Rotors sofort wie ein Stein runterfällt.
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18.09.2013 15:31 Uhr von Botlike
 
+3 | -2
 
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@Spitfire: Die Luftfahrtbehörde muss nur zustimmen, wenn man in überwachtem Luftraum (nahe Flughafen, Kaserne etc.) starten will ODER wenn das Fluggerät über 5 kg wiegt (so ein kleiner Quadro hier wiegt vielleicht 1,5 kg). Du brauchst lediglich die Erlaubnis vom Eigentümer des Grundstücks, auf dem du starten und landen willst, doch das ist rein zivilrechtlich.
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18.09.2013 15:58 Uhr von bigpapa
 
+4 | -1
 
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Ich flieg selbst ne Drohne.

Die Rechtslage ist völlig klar und auch logisch.

Er ist über eine Menschenmenge geflogen.

Für die die ein bisschen rechnen können. Gewicht der Drohne ca. 1000 g. Geschätzte Flughöhe 5 m mindestens.

Wenn dir das Ding aus dieser (sehr human) geschätzten Höhe auf den Kopf fällt, dann denkt ihr darüber anders.

@tsunami13 Du irrst dich gewaltig. Das das Politiker (oder angehende) sind, ist irrelevant. Es geht um klare Gesetze an die sich auch Politiker halten müssen.

Das er eine Versicherung haben muss, hat mit den Strafbestand selbst NIX zu tun. Die Versicherung ist dafür da, um Unfälle zu regeln, von man seine Sorgfaltspflicht erfüllt hat. Was bedeutet, du fliegst auf ein Modellplatz neben dein Vereinskollegen, verlierst die Kontrolle und die Drohne haut in ein parkendes Auto.

Davon abgesehen brauch er außerhalb des Modellflughafen eine Aufstiegsgenehmigung. Und muss den Aufstieg anmelden. Die Genehmigung hätte er NIE bekommen.

Gruß

BIGPAPA

ps.: Aufstiegsgenehmigung deshalb weil er wohl kaum ein Privatflug nachweisen kann.

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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18.09.2013 16:06 Uhr von bigpapa
 
+3 | -0
 
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@Dracultepes

Les mal deine Links und verstehe sie bevor du so ein Unsinn schreibst.

Ich verweise mal auf folgendes :
Zitat : Welche Flugvorbereitungen sollte ich treffen, um meiner Sorgfaltspflicht nachzukommen?

Dort ließ mal Abschnitt 2. Der Allein reicht völlig aus, für die Knolle. :)

Davon abgesehen denke ich , das die ein Schauprozess machen, sonst wird es bei den nächsten Veranstaltungen von Hobbydrohnefliegern nur so wimmeln. Und dann mach ich mir als Zuschauer wirklich sorgen.

Gruß

BIGPAPA
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19.09.2013 09:14 Uhr von Mr.Krabbe
 
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hatte besser so eine Drohne nehmen sollen

Check out this video from @TheFPShow hes got a Quadrotor with a Machine Gun! http://www.youtube.com/...
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19.09.2013 10:27 Uhr von Zerberus76
 
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Einsatz eines unbemannten Fluggerätes.. wohl eher Spielzeug - das darf man ohne Genehmigung fliegen lassen...
Ich bezweifle auch das die Luftsicherheit hier zuständig ist...da das Objekt viel zu niedrig war...somit war es auch nicht im Flugraum, es sei denn es befindet sich in unmittelbarer Nähe ein Flughafen.


[ nachträglich editiert von Zerberus76 ]

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