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Trotz guter Getreideernte hohe Kosten - Großbäckereien übernehmen Deutschland

Bei der aktuell guten Getreideernte und niedrigen Getreidepreisen werden dennoch die Brötchen nicht billiger. Energie- und Transportkosten würden dies ausgleichen, so die Präsidentin des Verbandes der Deutschen Großbäckereien, Ulrike Detmers.

Außerdem möchte Detmers Vorurteilen, wie frühes Aufstehen und das anstrengende körperliche Arbeiten, was inzwischen durch Maschinen abgelöst wurde, entgegenwirken.

Die Großbäckereien übernehmen insgesamt die Backbranche immer mehr. Die Zahl der Unternehmen sank innerhalb der letzten 13 Jahre um 6.000 auf 13.800.


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WebReporter: Riiitch
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Preis, Übernahme, Ernte, Bäckerei
Quelle: www.faz.net

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2013 18:10 Uhr von Borgir
 
+18 | -1
 
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Und? Die Verkäuferinnen in den "Bäckereien" (wenn man sie noch so nennen kann) werden extrem schlecht behandelt, schlecht bezahlt und unter druck gesetzt....
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17.09.2013 18:59 Uhr von blaupunkt123
 
+8 | -0
 
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Ja das ist logisch, dass er das sagt, dass man da auch nicht mehr aufstehen muss.

Die wenigstens echten Bäckereien backen noch frisch, sondern nutzen auch nur noch Rohlinge
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17.09.2013 20:57 Uhr von brycer
 
+3 | -0
 
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Wenn man dann mal die Zahlen nimmt wie viele der Bäckereien noch wirklich ihre Ware auch noch von Grund auf selber machen, dann wird die Zahl verschwindend gering.
Die allermeisten beziehen doch fast nur tief gefrorene Teiglinge von irgendwelche Großlieferanten. Alleine schon die Vielfalt, die der Kunde verlangt, macht doch das Selberbacken schier unmöglich. ´Selberaufbacken´ ist angesagt. ;-)
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17.09.2013 21:19 Uhr von grosserbaer2
 
+1 | -3
 
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Ihr wollt nicht wissen was in den Teiglingen alles drin ist.
ca. 60% der Teiglinge sind gerade noch innerhalb der Grenze der Zutatenliste.
Es ist Sägemehl zu einem gewissen Anteil din und andere leckere Sachen.
Wir untersuchen Lebensmittel und uns wird immer wieder schlecht dabei.
Aber es biobt auch kleine Bäcker die mit solchen Mitteln kämpfen sonst könnten sie nicht überleben.
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17.09.2013 22:53 Uhr von ms1889
 
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nuja...großbäcker haben eh sehr schlechte qualität.
ich hab sogar schon steine/haare in brot von großbäckern gefunden.
ausserdem ist die macht von großunternehemn eh als asozial anzusehen, da ihr bestreben ebend nicht ist den endverbraucher zufrieden zu stellen, da sie vielfach monopolartig in regionen arbeiten und der endverbraucher sogar manchmal nicht drumrum kommt bei den broßbäckern zu kaufen.

besonders ist da bäko zu nenen, deren "mischungen" 99% der "handwerksbäcker" benutzen. da sind sogar stoffe drin, die brot extra schnell vergammeln lassen. damit man häufiger kaufen muß.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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17.09.2013 23:33 Uhr von newschecker85
 
+1 | -0
 
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Ich kauf lieber die Brötchen bei uns im Dorf, die schmecken zumindest. Und das Gute: sie sind noch nach einer halben Woche noch weich.

Vergleich: Discounter-Brötchen (hier im Osten): halten nur bestenfalls 2 Tage, und naja, man kann die mal zur Not essen. Das gleiche gilt auch für die Bäckereien, die an den Discountern ihren Laden haben.

Wessi-Brötchen: die halten noch nicht mal 24 stunden, da sind die schon knüppelhart, obwohl da reichen schon n paar stunden. hab erfahren, das die westdeutschen Bäckereien mehr auf Chemie setzen.

Fazit: ich bleib bei den Brötchen vom Dorfbäcker, der hat auch Sonntags offen. Die nehm ich auch immer wenn ich grille
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18.09.2013 03:56 Uhr von Petabyte-SSD
 
+0 | -0
 
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@ Mister-L
Sägemehl?
Wir hatten mal einen Pferdemetzger, da hat man Sägemehl in den Würstchen gefunden, wie sich bald herausstellte, hatte der Metzger ein Schaukelpferd geschlachtet.
Die Brötchen von GLOBUS finde ich sehr gut, das 10-er Pack nur 99 Cent, und die sind am nächsten Tag auch noch weich.
Hat jemand eine Ahnung wie die das machen? Chemiedrecks?
Naja, am Übelsten sind die Brezen von Netto, total trocken und kein Aroma und am Teuersten von allen Discountern.

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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18.09.2013 06:05 Uhr von Schlauschnacker
 
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Teig anrühren (4 min), ruhen lassen (30 min), in Form bringen (2 min), ruhen lassen (40 min), backen (60 min) - fertig!
Wer einmal sein Brot selber gebacken hat, wird sich nie wieder diese Fertigscheiße aus dem Supermarkt oder einer (Auf) Backstube holen. Der Aufwand ist gering, Vorkenntnisse nicht nötig.
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18.09.2013 06:38 Uhr von brycer
 
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@Schlauschnacker:

Ergibt insgesamt 136 Minuten oder 2 Stunden 16 Minuten.
Das ist für die meisten viel zu viel. Das Brot beim Bäcker oder Supermarkt holen dauert nur ein paar Minuten und lässt sich gut erledigen, wenn man gerade unterwegs ist.
Da viele berufstätig sind und nach der Arbeit wirklich keine Lust haben noch viel in der Küche zu handtieren, wählen sie die schnellere Variante.
Das Familienbild von früher - Mann arbeitet, Frau macht den Haushalt - ist selten, sogar sehr selten, geworden. Heutzutage sind es viel mehr alleinerziehende Mütter bzw. Väter oder es müssen beide Vollzeit arbeiten um die Familie zu versorgen. Da bleibt dann nicht mehr so viel Zeit fürs Kochen oder Backen.
Je nach ´Brotverbrauch´ will man nicht jeden oder jeden zweiten Tag/Abend in der Küche verbringen. Auch Eltern brauchen ihre Auszeit. ;-)
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18.09.2013 07:16 Uhr von ar1234
 
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Also dass man inzwischen das 4 Fache für ein Brötchen zahlen muss, wie vor 20 Jahren (Heute sinds über 20 Cent, nach der Wende warens noch 10 Pfennig), obwohl die Brötchen nur noch aus der Fabrik kommen, ist eigentlich schon OBERDREIST.

Die Brötchen zum Selbstaufbacken im Supermarkt oder im eigenen Backofen sind auch nix anderes als die von Bäcker heutzutage. Pb Bäcker, Supermarkt oder Endverbraucher, alle kriegen se die selben Rohlinge, die dann nur noch mal eben aufgebacken werden. Deshalb schmecken Brötchen überall absolut gleich und sehen auch gleich aus (und sind im Gegensatz zu den alten DDR Brötchen nix als Luft, und die gabs sogar für 5 DDR-Pfennig).

Die (Auf-)Bäckereien, wie es sie heute gibt, sind überflüssig. Die anderen Fabrikwaren kaufen wir doch auch im Supermarkt. Warum also nicht auch die Brötchen? Kommen eh alle aus den selben Fabriken! Selber backen tun nur noch die wenigsten.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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18.09.2013 07:29 Uhr von ar1234
 
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@ La_Brador: Wenn man ein gewisses Pensum im Beruf erreicht hat und nach Hause kommt, hat man nicht die Zeit oder das Geld für sowas. Was nützen einen die tollesten Dinge, wenn man sie aufgrund der vielen Arbeit, die man dafür aufwenden muss, nicht genießen kann. Wobei, mir solls egal sein.

Wenn jemand meint, eine 70 Stunden Woche in einem scheiß Job führen zu müssen oder nach seiner 40 Stunden Woche zuhause nochmal 15 Stunden für Bio- und Heimproduktion draufpacken zu müssen. bloß um jeden Tag eine Stunde und am Sonntag auch mal 2 Stunden was von den tollen Dingen zu haben. Ich für meinen Teil mach 40 Stunden Woche und bin zufrieden, dass ich an (nach) einem Arbeitstag über 5 Stunden was von meinen Mittelklassedingen hab und am Wochenende sogar 2 mal so viel.

Man sollte arbeiten um zu leben und nicht leben um zu arbeiten.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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18.09.2013 07:47 Uhr von ar1234
 
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Ja, ich war (wie viele ehemalige DDR-Bürger) schon von Zeiten von der Wende an in (mehreren) richtigen Bäckern und habe dies so lange mitgemacht, bis die Brötchen 20-25 Pfennige kosteten. Die Qualität fiel kontinuierlich, während die Preise stiegen. Daher ging ich eben auch nicht mehr hin. Versuche, das wieder aufleben zu lassen (Stück Kuchen oder Käsebrötchen oder sowas für die Arbeit) scheiterten grundsätzlich an der (im Vergleich zu damals) fast durchweg schlechten bis beschissenen Qualität, die zu immer dreisteren Preisen feilgeboten wird. Und wenn man mal wegen Eile und blöden Standort was in einem zufälligen Bäcker essen muss, merkt man immer wieder, dass fast alles aus der selben Fabrik kommt und nur die Aufbackkünste variieren.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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18.09.2013 13:59 Uhr von Schlauschnacker
 
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@ brycer
Ich muss auch arbeiten und erledige das nebenbei. Während das Brot ruht, und hier kommt es nicht auf die Minute länger an, kann man auch andere Arbeiten im Haushalt oder Garten erledigen oder hier bei Shortnews posten. Hat der Backofen eine Uhr mit Timer, braucht man auch während der Backzeit nicht dabei sein. Alles eine Sache der Planung.
Wer Wert auf gesunde und schmackhafte Ernährung legt, nimmt diesen geringen zeitlichen Aufwand gerne in Kauf.
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21.09.2013 12:35 Uhr von mcdar
 
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Die Gefahr, dass im Teig etwas landet was nicht hineingehört wird unüberschaubarer und die Verbreitung leichter. Heutzutage wissen nicht mal die Becker, was in dem Fertigteig alles so drin ist. Die Vielfalt wird genormt. Wettbewerb wird verkauft. Reichtum wird, wie auf vielen Gebieten, vom Prinzip her kommunistisch/diktatorisch zentralisiert, und plötzlich hat nur ein Privater das Sagen.

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23.09.2013 07:56 Uhr von ot1702
 
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leider gibt es bei mir keine richtigen Bäcker mehr. Deshalb back ich schon seit gut 2 Jahren selber Brot. Ein Sauerteig ist schnell gemacht und mehr als einige Gewürze, Salz, Wasser und Roggenmehl (man kann auch mit Weizen mischen) braucht es nicht. Wenn ich meine Zutaten zusammenaddiere und noch die Stromkosten + meine Freizeit dazurechne lohnt es sich finanziel nicht, Aber der Duft und der Geschmack machen alles wieder weg.

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