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Wegen Streit ums Geld: Anwalt von Beate Zschäpe wirft vorerst das Handtuch

Am heutigen Dienstag fand der 35. Verhandlungstag im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe statt. Doch die musste dabei zum ersten Mal auf ihren Verteidiger Wolfgang Stahl verzichten.

Denn der schmeißt, zumindest vorerst, das Handtuch. Schuld daran ist ein Streit um sein Honorar.

Er wollte für seine Arbeit im Vorverfahren vom Gericht 77.000 Euro haben, bekam aber lediglich 5.000 Euro zugesprochen. Weiterhin gibt Verteidiger Stahl an, jeden Monat rund 5.000 bis 6.000 Euro an Fixkosten zu haben.


WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geld, Streit, Anwalt, Verhandlung, Beate Zschäpe
Quelle: www.bild.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2013 19:50 Uhr von polyphem
 
+2 | -10
 
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77 000 Eur? Für was denn? Diese Anwälte bekommen mal wieder den Hals nicht voll. Zschäpe ist sowieso schuldig, da ist jeder Anwalt überflüssig.
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17.09.2013 20:24 Uhr von desinalco
 
+2 | -3
 
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ich habe absolutes verständnis für das verhalten von dem anwalt.
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17.09.2013 23:25 Uhr von ElChefo
 
+8 | -1
 
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polyphem

Natürlich ist sie erst dann schuldig, wenn der Richter dies am Ende der Sitzung feststellt. Jede andere Sicht der Dinge ist indiskutabel.

...und für was? Wenn sich der geneigte BILD-Leser mal aufrafft und andere Medien bemüht, kriegt er auch darauf Antworten.

"Dem Senat machte Stahl eine detaillierte Rechnung auf: Fixkosten monatlich für die Kanzlei in Höhe von 5000 bis 6000 Euro; 770 Arbeitsstunden allein im knapp einjährigen Ermittlungsverfahren vom 20. November 2011 an mit einem Satz von 100 Euro - was an der unteren Grenze der Vergütung für anwaltliche Arbeitsstunden liegen dürfte. Das ergibt rund 77.000 Euro."

http://www.spiegel.de/...


Schlotte

Angemessen ist das, was die geltende Rechtsordnung zulässt und nicht das, was du für angemessen hälst.

...und was ihr nachgewiesen werden kann oder auch nicht, wird ebenfalls das Gericht im laufenden Prozess feststellen. Trotzdem wird auch dann erst am Ende dieses Verfahrens eine Schuld festgestellt oder eben ausgeschlossen. Ganz egal, was du hier anbringst, behauptest oder hinterfragst, sie hat dieselben Rechte aus allen einschlägigen Gesetzen wie jeder andere Mensch auch. Inklusive der Unschuldsvermutung.

Abgesehen davon, schauen wir mal genauer auf deine "Argumentation" und beleuchten damit mal dich selbst:

"und dort abwechselnd die Beine breit machte"

-> Verleumdung

"damit ihre beiden Nazifreunde eine sicher Rückzugsinsel hatten."

-> Quelle? Nachweis? Bis dahin: Unterstellung.

"die hat doch noch nie im Leben einen Arbeitsplatz aus der Nähe gesehen!"

-> Erwerbslosigkeit als Nachweis für strafbares Handeln?!

"Als Jugendliche lag sie als Stützenempfängerin der Gemeinschaft auf der Tasche."

-> Quelle? Nachweis? Bis dahin: Üble Nachrede. Und überhaupt: Das Dasein als Empfänger von Sozialleistungen weist... was genau eigentlich nach?!

Schon traurig. Wenn es um die "Richtigen" geht, ist auch jedes "Argument" recht und jeder Funken Rechtstaatlichkeit geht aus dem Fenster. Gott sei Dank sind es nicht Internethelden wie du, die Recht sprechen.

...und da fragt man sich heutzutage, wie es "damals" "soweit kommen konnte". Hier sieht man mal wieder das perfekte Beispiel.

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