17.09.13 12:47 Uhr
 1.540
 

Strafzölle: EU macht Glühwein-Becher auf dem Weihnachtsmarkt teurer

Das Pfand auf die begehrten Glühweinbecher wird in diesem Jahr teurer und wohl von zwei auf 2,50 Euro steigen. Der Grund dafür ist, dass Keramik aus China mit einem Anti-Dumping-Strafzoll von 18,5 Prozent belegt wird, der noch zusätzlich zu den zwölf Prozent Zollgebühr für die Einfuhr zu entrichten ist.

Die Strafzölle gibt es seit dem 16. Mai, sie können sich auf über 30 Prozent belaufen und sollen europäische Firmen gegen Billiganbieter aus Fernost schützen (Stichwort Solarbranche).

Allerdings gebe es in Deutschland gar keine großen Keramikanbieter, erklärt ein Tassenlieferant für Dortmund. Die Glühweinstandbetreiber haben an den Tassen selbst keinerlei Verdienst.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Pfand, Keramik, Glühwein, Strafzoll
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trump lädt umstrittenen philippinischen Staatschef ins Weiße Haus ein
Niederlande: Einwandererpartei "Denk" propagiert Integrationsverweigerung
Nordkorea: Kim Jong Un simuliert die Zerstörung von Südkoreas Hauptstadt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.09.2013 12:50 Uhr von jens3001
 
+27 | -1
 
ANZEIGEN
Ja klar, Deutschland hat auch gar keine Keramik-manufaktueren.
Kommentar ansehen
17.09.2013 12:51 Uhr von Azureon
 
+9 | -2
 
ANZEIGEN
Es lebe die freie Marktwirtschaft.
Kommentar ansehen
17.09.2013 12:56 Uhr von brycer
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
@Jens3001:
Das vielleicht schon. Aber zu befürchten ist, dass die Becher aus China trotz Strafzöllen noch billiger sind. ;-)
Kommentar ansehen
17.09.2013 12:59 Uhr von Jlaebbischer
 
+16 | -0
 
ANZEIGEN
Du kannst die freie Marktwirtschaft nicht mit einer Wirtschaft vergleichen, die generell alle unterbietet, um die wirtschaftliche Macht zu ergreifen.

Und eben das tun die Chinesen. Alle unterbieten, ob die Firmen
dann noch Gewinn machen, oder nicht. Notfalls werden dann statt Mitarbeitern Arbeitssklaven eingestellt.
Kommentar ansehen
17.09.2013 13:01 Uhr von Thallian
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@jens3001
Etwas ähnliches wollte ich auch gerade schreiben - das ist schon eine etwas dünne Ausrede. Es gibt wahrscheinlich trotz Strafzöllen keine, die mit den chinesischen Preisen mithalten kann, das mag durchaus sein, aber nur, weil der Zwischenhändler sich scheinbar eine goldene Nase verdienen will, denn unter 2 Euro pro Tasse kann sicher auch ein deutsches Unternehmen produzieren.
Ein paar davon gibt es durchaus noch, auch wenn gerade in der mir bekannten Porzellanregion in Oberfranken viel insolvent gegangen ist in den letzten Jahren (Hutschenreuther, Arzberg, Rosenthal produziert auch nicht mehr dort, etc.) und ich bin mir relativ sicher, dass die durchaus in großer Stückzahl produzieren können.
Kommentar ansehen
17.09.2013 13:08 Uhr von Jlaebbischer
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Viele bieten aber Gläser/ tassen an, welche gerne von Sammlern mitgenommen werden. Und das ist meist auch so bezweckt. Dann brauchen die nämlich nicht für die nächsten Kunden gespült werden, wozu auf Weihnachtsmärkten ja oft kein Platz oder keine Zeit ist.
Kommentar ansehen
17.09.2013 13:12 Uhr von Darkness2013
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Was bringen denn die Strafzölle, nichts.
Wenn man mal überlegt was ein Normaler Bürger im Monat verdient fällt auf das man sich nur das günstigste leisten kann und das waren meist die Chinesen die alles mögliche günstig herstellen und wenn durch einen Strafzoll die preise hochgehen überlegt man sich 10 mal ob mans kauft oder besser bleiben lässt wenns nicht gerade lebenswichtig ist.
Kommentar ansehen
17.09.2013 13:25 Uhr von quade34
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Die subventionierten oder bevormundeten Staatsbetriebe werden in solchen Staaten immer der normalen Industrie überlegen sein. Das war schon bei der DDR so. Teuer im Inland, aber an Quelle und Neckermann zu Ramschpreisen verhökerte Ware. Das der Wechselkurs damals nur 1:5 war, obwohl das Handelspreisgefälle bei bis zu 1:20 lag, half den DDR Oberen nur beim eigenem Luxus. Das Volk hat damals alles doppelt bis zehnfach bezahlt. Offiziell wurde den Menschen eingeredet der Kurs stehe bei 1:1. Da fragte man sich doch, warum ein einfaches Oberhemd ab 70 Ostmark kostet.
Kommentar ansehen
17.09.2013 14:15 Uhr von Pixwiz
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
das heisst nicht mehr weihnachtsmarkt, das ist jetzt ein jahresendfest oder winterfest. ...grummel. wär ja noch schöner.
Kommentar ansehen
17.09.2013 14:23 Uhr von BoltThrower321
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Pfff....Qualität kommt aus Deutschland, aber auch aus China und Japan.

Nur der billige Dreck, den verhökern die Chinesen halt und machen die Märkte kaputt. Wer aber eine hochwertige chinesen Tasse haben möchte, muss auch da hinten tiefer in die Tasche greifen.
Kommentar ansehen
17.09.2013 14:24 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
pixwiz - bis jetzt heißt das aber nur bei den Kreuzberger Grünen-Diktatoren so. Nicht einmal die DDR hatte den Mut diese Bezeichnung zu ändern. Es gab zwar schon die Schokoladenhohlkörperjahresendfigur ( Weihnachtsmann) und ähnliche Sprachkorrekturen, aber soweit wie die Sonnenblumenkönige gingen sie doch nicht.
Kommentar ansehen
17.09.2013 14:31 Uhr von Pixwiz
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
;) wollte damit ja auch nur auf die unsinningkeit insgesamt und den eu-schwachsinn im besondern hinweisen. weils langsam echt nicht mehr zu fassen ist. wir machen uns hier gedanken über den 22. 9. - können aber an den chaoten der eu so rein gar nix ändern, und die standen noch nicht mal zur wahl, sondern werden uns vorgesetzt - wie so manche "kopfschüttel"-vorschrift.
wenn die binnenmärkte noch funktionieren würden, unternehmen und arbeiter an einem geldfluss beteiligt wären, der duch konsum auch qualität fördert, wären solche strafzölle gar nicht notwendig.
denn dann bliebe billige qualität billig und gute qualität auch für otto normalverbraucher nach wie vor bezahlbar.
Kommentar ansehen
17.09.2013 20:40 Uhr von brycer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@labertaeschchen:
Für zwei Gruppen wird die Sache teurer:
1. Die Glühweinstandbetreiber:
Sie haben höhere Investitionskosten, da sie es ja sind die die Becher kaufen und bezahlen müssen. Bei mehreren hundert Bechern die so ein einigermaßen gut laufender Stand vorrätig halten muss fällt das schon auf. ;-)
2. Diejenigen, die sich diese ´hübschen´ (ja, über Geschmack lässt sich streiten ;-P) Becher dann mit nach Hause nehmen und zu ihrer Trophäensammlung in den Schrank stellen müssen jetzt für ihre Trophäe 25% mehr hinlegen.
Sie sind auch mit der Grund warum die Glühweinstandbetreiber so viele Becher vorrätig halten müssen. ;-)

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Forum für Vollverschleierung, Kritik an "Anne Will"-Sendung
Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?