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Kryptohandys sicherer als normale Handys

Krytophandys sind im Gegensatz zu normalen Handys deutlich schwerer zu knacken. Der übliche Kommunikationsweg mit Telefonen ist seit Jahren nicht mehr sicher. Beispielsweise kann man durch ein paar Gerätschaften einen Handymast basteln, wodurch man den Datenverkehr ausspionieren könnte.

Seit zwei Jahren gibt es auch Handys, die mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung arbeiten. Auch wenn dieser Datenstrom angezapft werden sollte, ist es hoffnungslos zu versuchen, diesen zu kacken, so Antonius Klingler, Leiter des Referats für sicheres mobiles Arbeiten beim Bundesamt für Sicherheit.

Nach Aussage von Matthias Ritscher, der stellvertretende Leiter des Testlabors Mobile Sicherheit beim Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie in Darmstadt, könnte man gegen einen Geheimdienst keinen vollständigen Schutz aufbieten. Dieser besitze ganz andere Mittel.


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WebReporter: Riiitch
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Handy, Sicherheit, Datenschutz, Verschlüsselung, Kryptohandy
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2013 11:43 Uhr von Erdnuss
 
+15 | -0
 
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"diesen zu kacken" :D
Ich glaube da fehlt ein "n".

[ nachträglich editiert von Erdnuss ]
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16.09.2013 11:44 Uhr von kingoftf
 
+7 | -4
 
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könnte man gegen einen Geheimdienst keinen vollständigen Schutz aufbieten. Dieser besitze ganz andere Mittel.

Also kann man es auch gleich sein lassen....
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16.09.2013 11:48 Uhr von erw
 
+1 | -2
 
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Jedes Problem bedeutet für den Kapitalismus auch eine Marktlücke. Erst wird der Ausspähskandal publik, dann werden massig Nachrichten veröffentlicht, die ersten Hersteller nehmen sich dem Problem an... und irgendwann kriegt man Spammails, wo vermeindliche Problemlösungen angeboten werden.


Und am Ende erfährt man, dass das Problem nicht gelöst wurde, denn die Problemerzeuger haben neue Wege gefunden, das Problem am Leben zu erhalten.

Beispiel: Gold. Mit dem Aufkommen der Finanzkrise wurde Gold zunehmend zu einem "sicheren Hafen" für Sparvermögen. Schaut Euch heute mal den Goldpreis an. Und bis heute hat jeder An- und Verkauf oder jedes Pfandhaus vorne ganz groß "Ankauf von Gold aller Art und Schmuck!" stehen.

[ nachträglich editiert von erw ]
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16.09.2013 11:49 Uhr von SN_Spitfire
 
+6 | -0
 
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@kingoftf
Naja. Was bringts dir, wenn das Handygespräch verschlüsselt wird, was der Geheimdienst nicht entschlüsseln kann, aber der Telefonierer in einem abgehörten Raum steht.
Es ist ja nicht nur das Handy, sondern es gibt noch tausende andere Faktoren, um jemanden abzuhören, Daten abzugreifen etc.

Die oberste Prämisse sollte daher immer sein, dass die Nutzer und Mitarbeiter sensibilisiert werden in Bezug auf Datensicherheit.
Es heisst ja nicht ohne Grund, dass das größte Problem der Datensicherheit der Mensch ist und es auch immer sein wird.
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16.09.2013 14:34 Uhr von smogm
 
+2 | -0
 
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@Mister-L:
Jaja, die übliche "ich hab nix zu verbergen"-Nummer. Und trotzdem traut sich Heute kaum noch einer einen "Bomben-Witz" oder ähnliches am Telefon, Internet oder über sonstige Medien kund zu tun, weil man sonst bei der nächsten Auslandsreise wie ein Schwerverbrecher behandelt wird.

Außerdem geht es doch nicht nur darum dass Geheimdienste mithören. Wenn DIE das können weil DIE die Unternehmen bestimmter Produkte ZWINGEN spezielle Hintertüren in ihre Produkte einzubauen, heißt das doch nicht dass diese NUR von Geheimdiensten genutzt werden.

Da stellt sich die Frage: Wer ist hier eigentlich GUT und wer BÖSE?

[ nachträglich editiert von smogm ]
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16.09.2013 14:42 Uhr von oldtime
 
+2 | -0
 
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@Mister-L
Viele denken ich mach doch nichts verbotenes, ich hab nichts zu verbergen. Das stimmt aber doch nicht wenn man mal genauer darüber nachdenkt.

Privatleben heißt so weil es privat ist. Es geht niemanden anderen was an. Und was ist mit deinem Gesprächspartner? Vielleicht möchte der/die nicht das das Gespräch öffentlich wird.

Es würde reichen einmal ein Gespräch, in dem du etwas illegales, schlüpfriges, ekelhaftes oder sonstwie belastenes sagst und du währest erpressbar.

Klar macht das kein Geheimdienst bei mir oder dir, aber wenn du mal z.B. eine politische Meinung vertrittst die denen nicht passt, du den regierenden sonstwie lästig wirst, was ist dann?

Sobald du irgendwie in den Fokus geräts werden deine Daten mit Sicherheit nicht mehr einfach so gelöscht.

Und was ist mit Geheimdienstmitarbeitern die sich nicht an die ihr Vorschriften halten? Vielleicht legen die eigene Sammlungen an und versuchen sich ein wenig Geld dazu zu verdienen.

Wer bewacht die Bewacher? (Sag jetzt bitte nicht unsere Regierung)
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16.09.2013 19:03 Uhr von Adam_R.
 
+0 | -1
 
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@oldtime
"... aber wenn du mal z.B. eine politische Meinung vertrittst die denen nicht passt, du den regierenden sonstwie lästig wirst, was ist dann?"

Fragen wir halt mal den Gustl Mollath. Den haben sie ja auch in verbrecherischer Schurkenmanier 7 Jahre seines Lebens gestohlen.

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