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Strompreis seit 2008 nur für Privathaushalte gestiegen - Industrie zahlt kaum drauf

Derzeit bezahlen deutsche Haushalte durchschnittlich für ihren Strom 27 Cent pro Kilowattstunde. Das sind 35 Prozent mehr als noch im Jahr 2008. Laut einem Bericht des "Spiegel" sind allerdings nur die Privathaushalte von diesen Preiserhöhungen betroffen.

Firmen zahlen mit einem aktuellen Preis von 10,1 Cent pro Kilowattstunde einen nahezu gleichen Preis wie 2008. Ein Grund dafür ist unter anderem, dass die Industrie ihre Stromverträge mit den Anbietern selbst aushandeln kann.

"Die Strompreis-Schere zwischen Industrie und Verbrauchern geht immer weiter auseinander", so Bärbel Höhn von den Grünen gegenüber dem Nachrichtenmagazin.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Industrie, Anstieg, Strompreis, Privathaushalt
Quelle: www.n24.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2013 06:08 Uhr von Borgir
 
+20 | -1
 
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Das muss endlich aufhören. Ich finde es ist eine Katastrophe, dass der Bürger für die billigen Konditionen der Industrie bluten darf. Klar, die Preise werden umgelegt auf den Endverbraucher wenn die Strompreise für die Industrie steigen, aber dann kann der Bürger selbst entscheiden was er kauft. Zurzeit muss er dafür zahlen, dass die Industrie kaum zahlt.
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16.09.2013 07:10 Uhr von Draco Nobilis
 
+12 | -0
 
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Die Schweiz hat übrigens günstigere Strompreise für Privatkunden als DE, und zwar DEUTLICHST^^
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16.09.2013 08:22 Uhr von Hafturlaub
 
+7 | -2
 
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@Borgir

Der Gedanke ist ja unsere Industrie auf dem Weltmarkt nicht durch hohe Strompreise zu benachteiligen. Es nutzt ja nichts wenn die Firmen aufrund der hohen Energiekosten abwandern oder pleite gehen. Dann zahlt der Endverbraucher die EEG-Umlage und die Netztkosten trotzdem, aber die Arbeitsplätze und Steuereinnahmen sind weg. Man kann nur versuchen eine Regeung zu schaffen, welche Auswüchse (z.B. Umlagebefreiung für Golfplätze) vermeidet.
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16.09.2013 08:24 Uhr von Hafturlaub
 
+6 | -0
 
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Die Schweiz hat einen unschlagbaren geografischen Vorteil. Die erzeugen >50% ihrer Energie mit billiger Wasserkraft. Gleiches gilt für Norwegen.

[ nachträglich editiert von Hafturlaub ]
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16.09.2013 08:55 Uhr von STN
 
+9 | -1
 
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2004 habe ich 24€ bezahlt..... jetzt verbrauche ich nur noch knapp 60% des Stroms den ich 2004 verbraucht habe, bezahle aber 80€ pro Monat
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16.09.2013 09:19 Uhr von Omega-Red
 
+6 | -0
 
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Die richtig Großen Verbraucher dürfen sich sogar an der Strombörse ihren Strom einkaufen. Für die haben sich die Strompreise in den letzten paar Jahren sogar halbiert.

@hafturlaub
Die EU prüft gerade ob es überhaupt legal ist was Deutschland da treibt. Wie gesagt die Preise an der Börse haben sich eigentlich halbiert und da ist die Ausnahme großer Unternehmen von der EEG eigentlich ein unfairer Vorteil. Noch dazu werden mehr "Unternehmen" davon ausgenommen als man denkt.

[ nachträglich editiert von Omega-Red ]
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16.09.2013 11:26 Uhr von The Roadrunner
 
+4 | -0
 
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Roaming in der EU wird abgeschafft und was glaubt ihr, was wir innerhalb des Stromnetzes und innerhalb Deutschlands veranstalten?! Exakt das selbe<!>

Dies und andere Umlagen verteuern bei uns den Strom dermassen. An der Leipziger Stromboerse kostet der Strom ein Bruchteil dessen, was wir am Ende bezahlen muessen. Die Differenz hauen sich die Konzerne in die eigene Tasche.
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16.09.2013 12:17 Uhr von 16669
 
+1 | -9
 
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Was soll das Gejammer in Deutschland?!

Erst schreien alle nach "grünem" Strom und der Abschaffung unserer AKWs, aber bezahlen will die "Energiewende" niemand!

Wenn der Deutsche BIO will, dann muss er BIO bezahlen, und zwar teuer, denn billig war gestern.
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16.09.2013 12:18 Uhr von waulmurf
 
+1 | -0
 
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Manche tun fast so als ob "die Industrie" von Aliens in einem Paralleluniversum betrieben würde, und die Kosten für die Produktionsfaktoren nur dieses Paralleluniversum betreffen würde.

Leider hat das nichts mit der Wirklichkeit zu tun, wo die Produktionskosten sich zumindest bei einem gesunden Unternehmen in den Endpreise wiederfinden. Wo denn auch sonst? Und die Endpreise bezahlt nun wiederum der Endverbraucher.
Es ist sicherlich erstrebenswert, dass die Kosten möglichst genau von jenen *Endverbrauchern* getragen werden, für die etwas produziert wird. Aber man sollte sich von der Illusion lösen, dass "die Industrie" die eigentliche Rechnung zahlt.

Und die Strompreissteigerungen liegen vor allem an der gesetzlich fixierten Einspeisevergütung für die erneuerbaren Energien, die durch die ständig nach oben drehende EEG-Umlage gedeckt wird.
Und das sind nicht nur böse "Konzerne", die sich da was "in die Taschen stecken", sondern jeder, der ins Netz einspeist, also auch jede kleine einspeisende Kommune mit Solaranlagen und Windrädern. In der Summe kommt da eben einiges heraus, vor allem wenn dann Solarstrom in Zeiten anfällt und eingespeist wird, in denen der gar nicht in der Menge gebraucht wird, aber mit einem gesetzlich fixierten Preis vergütet werden *muss*.

[ nachträglich editiert von waulmurf ]
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16.09.2013 12:49 Uhr von Loehm
 
+1 | -0
 
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Ich werde mich auf jeden Fall mal an diese News erinnern, wenn Unternehmen XY die Preiserhöhung mal wieder mit gestiegenen Energiekosten begründet...
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16.09.2013 13:20 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -2
 
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16669 es sind doch die AKWs die uns das Geld kosten!!! Erst nachdenken dann schreiben!
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16.09.2013 13:31 Uhr von 16669
 
+1 | -1
 
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@LucasXXL
Hallo Du kleiner arroganter Pinsel. Wenn Du gerne auf dieser Ebene mit mir kommunizieren möchtest, dann lerne erstmal richtig zu lesen!

Wo habe ich geschrieben, dass die AKWs kein Geld kosten?

Erst lesen, dann nachdenken und sinnvolle Kommentare zum Thema schreiben!
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16.09.2013 14:24 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -1
 
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16669 ach ist ber jetzt eingeschnappt, der kleine Nils *lach*

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