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Ärzte-Bereitschaftsdienst in Deutschland ist enttäuschend

Der Bereitschaftsdienst in Deutschland ist teilweise nur mit unerfahrenen Psychotherapeuten besetzt. Dabei fühlen sich die Bereitschaftsärzte nicht kompetent für diesen Beruf. Bei den Ärzten ist der Bereitschaftsdienst nicht gern gesehen.

Oftmals suchen sich die Ärzte ihre Arbeitsstelle daran aus, wo sie am wenigsten in dem Bereitschaftsdienst arbeiten müssen.

Deutschland versucht zur Zeit mehr Anreize für den Bereitschaftsdienst zu finden.


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WebReporter: Alekstase
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Arzt, Dienst, Bereitschaft
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2013 19:38 Uhr von Flugrost
 
+16 | -3
 
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Macht ja auch Spass, mit einem Blinddarmdurchbruch zum Psychotherapeuthen zu gehen...
Man man, Deutschland schafft sich echt ab!
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15.09.2013 19:55 Uhr von tobsen2009
 
+13 | -2
 
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ohhh ja, kann ich unterstreichen, erst recht wenn man nachts Schmerzen hat und der "Arzt" dann erstmal fragend die Schultern zuckt und auf den Hausarzt am nächsten Morgen verweist oder aber stundenlang im Buch nach einer Lösung oder Medikation sucht.

Deshalb bei unklaren schweren Schmerzzuständen oder der gleichen lieber direkt in die Notaufnahme fahren, auch wenn dort die Gefahr besteht, dass man auf Grund sehr sehr geringer Deutschkenntnisse nicht wirklich verstanden wird und an so manch inkompeteten Assistenzarzt gelangt.
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15.09.2013 21:04 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -6
 
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BastB oh man die Bereitschaftsdienste sind doch fürs Krankenhaus oder glaubst du das die die ganze Nacht im Krankenhaus verbringen. :-)

Die Ärzte wollen keine Bereitschaft mehr da sie kaum mehr als normal verdihnen. Das liegt halt an den Krankenkassen die zahlen einfach zu wenig. Würde man alle Krankenkassen privatisieren gäbe es solche Probleme nicht mehr. Das würde auch jder die gleiche Behandlung beim Arzt bekommen!
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16.09.2013 01:07 Uhr von Falap6
 
+1 | -1
 
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@BastB

Es gibt auch in jeder größeren Stadt eine Zahnklinik, deshalb verstehe ich diese Unterscheidung nicht.

"Wenn ein Notfall vorliegt, sollte man sofort ins Krankenhaus fahren oder den Rettungsdienst alarmieren."
Das Problem ist nur, zu erkennen, ob ein tatsächlicher Notfall vorliegt oder nicht. Wenn alle mit einem vermeintlichen "Notfall" in die Notaufnahme fahren, dann kommen die gar nicht mehr klar, ist jetzt ja schon grenzwertig und mit stundenlangem Warten verbunden. Dafür ist ja der Beruf des Allgemeinmediziners da, dass er die nicht so schlimmen Sachen aussortiert, die nun mal einen Großteil der "Notfälle" ausmachen.

Das große Problem ist nur, dass nicht alle niedergelassenen Ärzte bereit sind für 18 € nachts zu Leuten zu fahren, wenn ein Schlüsseldienst dafür 200 bekommt.

@Lucas XXL
Es geht hier wohl um den Bereitschaftsdienst der Hausärzte...
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16.09.2013 06:30 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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Mehr Anreiz wäre vor allen Dingen mehr Geld. Nicht nur für Psychotherapeuten sondern vor allem für Ärzte (und auch pflegerische Fachkräfte, OP usw) im Krankenhaus. Bereitschaftsdienste bedeuten Nachtarbeit, 24 Stunden arbeitsbereit sein, in großen Häusern meist arbeiten von morgens bis zu nächsten morgen durchgehend (kenn ich selbst so). Auch mehr Personal wäre schön, dass man weniger Dienste machen muss (10-12 im Monat ist einfach zu viel)+


@BastB
Im Krankenhaus ist dann auch der Bereitschaftsdienst da, also doch nicht ganz so überflüssig.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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16.09.2013 09:05 Uhr von perMagna
 
+2 | -0
 
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"Mehr Anreiz wäre vor allen Dingen mehr Geld."

Sehe ich genauso. Aber bevor man insbesondere die Pflegekräfte ordentlich bezahlt und den Beruf somit trotz der sehr harten Arbeit attraktiv macht, wird lieber lamentiert und diskutiert. Hauptsache es ist genug Geld für die Aktenschieber da.
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16.09.2013 10:38 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -0
 
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"Es geht hier wohl um den Bereitschaftsdienst der Hausärzte..."

Wieso hab ich nie gebraucht, dann fahre ich einfach zum Krankenhaus.
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16.09.2013 14:24 Uhr von ms1889
 
+1 | -0
 
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nuja, dank gesundheitsreform... verdienen ärzte nicht mehr genug.
das daraus sowas resultiert ist normal.
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16.09.2013 15:49 Uhr von Falap6
 
+1 | -1
 
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"Wieso hab ich nie gebraucht, dann fahre ich einfach zum Krankenhaus."

Einer der Nachteile, dass wir ein Gesundheitssystem haben, in dem man für nichts irgendwas zahlen muss. Die Leute gehen für jeden Scheiß in die Notaufnahme.
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16.09.2013 20:48 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -0
 
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Falap6 wieso für jeden Scheiß? Ich gehe im Notfall zu Notaufnahmen, warum denn sonst???
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16.09.2013 23:44 Uhr von Falap6
 
+1 | -0
 
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@LucasXXL

Nun, ich habe damit nicht speziell dich gemeint, es ist ein generelles Problem, ich weiß nicht, mit was für Fällen du in die Notaufnahme gehst, weder in die eine noch in die andere Richtung.

Unser System mit mit niedergelassenen Ärzten, die auch nachts Bereitschaftsdienst haben, sieht vor, dass man (außer natürlich bei eindeutigen und sehr dringenden Fällen) zu erst den ruft und dieser dann bei Bedarf einen ins KH einweist.

Ein sehr gutes Beispiel sind die Bauchschmerzen. In den meisten Fällen sind sie harmlos, gelegentlich steckt auch mal was ernstes dahinter, wie zB eine Blinddarmentzündung. Würden alle Menschen mit Bauchschmerzen in die Klinik gehen, stellt das ein großes Problem dar, denn diese hat einfach nicht die Man Power, wie zB in den USA, da ist es vorgesehen, dass man auch wegen einfacher PRobleme ins Krankenhaus gehen kann (Dort ist aber eh alles anders, so gibt es zB keine Notärzte die mit dem Auto ausrücken usw.)

Die Leute gehen mit den verrücktesten Dingen in die Notaufnahme von Krankenhäusern, was einfach total nervig ist, Geld kostet und die Gefahr birgt, das Patienten mit ernsten Erkrankungen untergehen. Notaufnahme ist dabei nicht mit dem Ärztlichen Notdienst zu verwechseln, der in größeren Städten in dafür eigenen Einrichtungen organisiert wird.
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17.09.2013 12:39 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
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6x das Wort "Bereitschaftsdienst" in so einem kurzen Text. Respekt. So kriegt man seine Zeilen auch gefüllt.
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18.09.2013 00:29 Uhr von mort76
 
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Falap,
du mußt berücksichtigen, daß nicht jeder in oder in der Nähe einer größeren Stadt lebt.
Hier auf dem Land gibts auch noch ein paar Leute...

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