15.09.13 14:44 Uhr
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Mühlheim: Brutaler Überfall am Bahnhof und keiner half

Im Mühlheimer Hauptbahnhof ereignete sich am Montagabend ein Überfall, bei dem eine Frau mit dem Messer verletzt wurde. Die Täter entrissen ihr die Handtasche, die Ohrringe und versuchten auch den Ring vom Finger zu stehlen.

Besonders erschreckend: Der Bahnhof war voller Leute und keiner wollte helfen oder gar einschreiten.

Laut Angaben der Polizei könnte das daran gelegen haben, dass während der Tat der Zug einfuhr und deshalb die Hilfeschreie der Frau nicht zu hören waren. Die Frau stand tagelang unter Schock.


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WebReporter: fernsehkritik
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Überfall, Bahnhof, Mühlheim
Quelle: www.derwesten.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2013 14:47 Uhr von Winneh
 
+29 | -3
 
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Wohl eher weil jeder der Deutschland Zivilcourage zeigt, am Ende der Gelackmeierte ist.

Traurige sache
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15.09.2013 14:47 Uhr von fernsehkritik
 
+8 | -3
 
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Eine alte Regel besagt: Wenn Du Hilfe brauchst, schreie nicht "Hilfe", sondern "Feuer", dann reagieren die Leute eher, weil sie selbst in Gefahr geraten könnten und an dem Beispiel sieht man mal wieder, dass Zivilcourage längst noch kein Selbstverständlichkeit ist. Die meisten haben wohl auch Angst, selbst verletzt zu werden und wie man sich in Situationen wie diesen richtig verhält, zeigt unter anderem auch dieser Clip:

http://www.youtube.com/...

Mehr dazu hier:

http://www.youtube.com/...


[ nachträglich editiert von fernsehkritik ]
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15.09.2013 14:47 Uhr von micha_ef
 
+11 | -1
 
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Auch ohne einfahrenden Zug nimmt die "Ich sehe nichts"-Mentalität immer mehr zu, erschreckend.
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15.09.2013 14:55 Uhr von Borgir
 
+22 | -3
 
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Ich denke, dass die Leute eher Angst um´s eigene Leben oder aber Angst um die eigene Akten hatten. Wer einschreitet und dabei so dumm ist einen Täter zu verletzen wird ja härter bestraft als der Täter selbst.
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15.09.2013 14:59 Uhr von ZzaiH
 
+21 | -1
 
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die ich-seh-weg-mentalität nimmt auch daher zu, da körperverletzung/totschlag nur mit bewährungsstrafen versehen werden und man bei den heutigen überfällen immer mehr davon ausgehen muss, das die täter nicht nur schlagen, sondern auch bewaffnet sind und sowas wird ganz schnell ganz gefährlich UND als nothelfender kriegt man meist noch ne zivilklage vom täter (!) an den hals, weil man ihn unter umständen verletzt hat ganz zu schweigen vom eventuellen prozess wegen unverhältnisser mittel (oder wie auch immer die juristen das betiteln), die hofft mit einer x-fachen strafe gegenüber dem eigentlichen täter ausfällt.
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15.09.2013 15:04 Uhr von Pixwiz
 
+14 | -1
 
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"Nach Angaben der Überfallenen sollen die drei Räuber augenscheinlich nicht aus Deutschland stammen."

Und jetzt raus mit der berühmten Keule...

Man sieht doch viel zu oft, was dabei herauskommt, wenn man anderen hilft.
Gut gemeint und angebracht und hinterher mit Knast bestraft...
Wundert mich nicht, das das Thema Zivilcourage völlig unter den Tisch fällt.
Und selbst wenn, dürften normale Bürger nicht unbedingt die adäquaten Mittel in der Tasche haben, um die Chancengleicheit zu wahren. Wer sagt denn, das der Angreifer nach dem Messer nicht noch ne Knarre rauszaubert?
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15.09.2013 15:28 Uhr von micha_ef
 
+4 | -4
 
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Da ist viel Wahres dran, als Helfer kann man sicherlich im Nachhinein dumm dastehen. Aber als generelle Begründung für das ständige und sich weiter verbreitende Wegsehen kann das nicht gelten. Beispiel: Schwimmbad mit Aussenbereich (Strömungskanal)...Junge überschätzt seine Kräfte und treibt mit der Strömung. Obwohl das Wasser nur ca. 1 Meter tief ist, bekommt er kein Bein auf den Boden und kann sich nicht halten. Mindestens 10 Leute stehen drumherum und treten, obwohl er sich rufend bemerkbar machte, zur Seite und lassen in weitertreiben. Ich bin vom Rand aus per Kopfsprung in das recht flache Wasser gesprungen, um ihm zu helfen. Welche Begründung gibt es dafür? In meinen Augen keine!
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15.09.2013 15:44 Uhr von architeutes
 
+11 | -0
 
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Sollange hier bewaffnete Schlägerbanden beinahe unbehelligt durch die Städte ziehen können wird sich nichts ändern.
Wenn sie das Opfer schon mit den Messer verletzen (nicht zu begreifen) dürfte ein Helfer mit Schlimmeren rechnen.
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15.09.2013 15:48 Uhr von micha_ef
 
+8 | -0
 
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Genug Leute schaffen es bei solchen Situationen nicht einmal, das Handy ans Ohr zu nehmen, um die Polizei zu informieren. Ich will nicht verallgemeinern, aber reichlich Menschen finden für alles eine Begründung, warum nicht geholfen werden konnte, in welcher Form auch immer.
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15.09.2013 15:57 Uhr von Pixwiz
 
+6 | -0
 
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@micha_ef:

das stimmt allerdings und ist mehr als verwunderlich, da doch so gut wie jeder so ein ding hat. und nennt ich zynisch, aber wenn man den kopf nicht mehr vom display hochbekommt, dann kriegt man halt auch nicht mit, was um einen herum passiert.

insgesamt finde ich es aber viel schlimmer, das es solche zustände überhaupt gibt! das ist eine (aus)wirkung, deren ursache nicht bekämpft wird.
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15.09.2013 16:02 Uhr von neinOMG
 
+1 | -2
 
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Ich würde meiner Frau immer CS-Gas oder einen Schlagstock einpacken.
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15.09.2013 16:19 Uhr von Pixwiz
 
+4 | -0
 
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@neinOMG:
dann musst du aber auch sicherstellen, dass sie es so einsetzen kann, dass sie nicht selber opfer der mittelchen wird. wenn das so ein typ in die finger bekommt wird er sicher nicht wesntlich zögern, es einzusetzen - und damit wäre genau das gegenteil erreicht - deine frau einer zusätzlichen gefahr und verletzungsrisiko ausgesetzt.
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15.09.2013 17:03 Uhr von langweiler48
 
+3 | -0
 
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Gegenueber Verbrechern wie diese hier haette ich auch Respekt. Einige Helfer liesen ihr eigenes Leben. Ich moechte nicht die Frage stellen Ist mir das wert zu helfen? Ich kann aber immer noch zum Handy greifen und mich so auffaellig benehmen, dass auch Umstehende meinem Tun nacheifern, dass die Verbrecher fluechten.

Leider gibt es Leute, die einem in Not geratenen Menschen nicht helfen, wie oben geschildert. Denen wuerde ich, sollte eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung nachzuweisen waere, eine saftige Geldstrafe verhaengen, dass ihnen die krankhafte Gafferei fuer immer vergehen wuerde.
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15.09.2013 18:22 Uhr von jpanse
 
+1 | -2
 
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Verantwortungsdiffusion

Jemand anderes wird schon was machen...
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15.09.2013 20:48 Uhr von Runenkraft
 
+2 | -1
 
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Ja so ist sie, unsere hochgelobte, freie und sichere Gesellschaft.
Keiner achtet auf den anderen, es wird teilweise bewusst weggeschaut. Hauptsache, die eigene Haut ist sicher.
Und wenn dann mal einer hilft, wird er auch halb totgeprügelt und liegen gelassen.

Ein Hoch auf diese Gesellschaft. *Ironie aus*
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16.09.2013 00:10 Uhr von ElChefo
 
+3 | -0
 
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...das Zynische ist ja, das man zwar eine Nummer angibt, unter der sich Zeugen melden sollen, aber die Beschreibung, die vielleicht dazu führen könnte, das sich eventuelle Zeugen an etwas erinnern, aus "Scham", "Anti-Rassismus", "Selbstzensur" oder "politischer Korrektheit" derart zensiert wird, das so gut wie überhaupt nichts mehr daraus ableitbar ist.

"augenscheinlich nicht aus Deutschland" kann man auch so mutmaßen. Daraus aber irgendwas machen geht halt nicht. Und wenn, dann wedelt gleich wieder die fiese Keule.

...und da beschwert man sich über Racial Profiling. Guter Witz.

Frage: Wohin führt das?
Immer striktere Gesetze entwaffnen lediglich den Bürger, der bereit ist, sie zu befolgen. Währenddessen wird der Teil des Staatsapparats reduziert, dem das Gewaltmonopol anstatt allgemeiner Wehrhaftigkeit gegeben ist. Am Ende steht der Bürger alleine da. Zeit, über diese eine gewisse Grundrecht aus dem Grundgesetz nachzudenken. Abhilfe scheint ja gerade nicht anders möglich, als eben sich selbst zu helfen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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