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Fingerabdruck-Sensor bei Apples iPhone 5S kann anscheinend geknackt werden

Apples Vorstellung des iPhone 5S hat, wie jedes Jahr, hohe Wellen in der Technikwelt geschlagen (ShortNews berichtete). Besondere Aufmerksamkeit hat dabei der Fingerabdruck-Sensor im Homebutton des Smartphones bekommen.

Apple preist diesen Sensor als eine große Innovation an. Er soll das digitale Leben der Nutzer noch sicherer machen. Um das zu garantieren, hat Apple einige Sicherheitsmaßnahmen in das iPhone 5S eingebaut (ShortNews berichtete).

Diese Sicherheits-Sperren sind anscheinend aber knackbar. Da der Speicher, auf dem der Abdruck gespeichert wird, der gleiche ist, wie der aller anderen Dateien. Es handelt sich nur um eine Software-Sperre. Absolut sicher ist also auch Apples Touch ID nicht.


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WebReporter: Fragtion
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sicherheit, Apple, iPhone, Hacker, Sicherheitslücke, Fingerabdruck, Sensor, iPhone 5S
Quelle: thetechnologicals.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2013 19:45 Uhr von Fragtion
 
+1 | -7
 
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Was haltet ihr generell davon?
Macht des ganze Zeug Sinn? Nerven euch Passwörter? Was will man eigentlich mit dem Fingerabdruck eines anderen?
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14.09.2013 20:06 Uhr von Paganini
 
+4 | -4
 
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Noch hat nicht mal die Presse ein 5S für mehr als ein paar Minuten in der Hand gehabt, also bitte nicht Dinge ausdenken, die auch so gar nicht in der Quelle stehen.

Darüber hinaus kommuniziert der Fingerabdrucksensor laut Apple direkt mit einem speziell dafür vorgesehenen, autarken Bereich des A7-Chips. Die Abdrücke werden also nicht im allgemein zugänglichen Teil des iPhones gespeichert.
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14.09.2013 20:25 Uhr von schildzilla
 
+5 | -4
 
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Jeden Fingerabdruckscanner kann man knacken.
Dazu muss man sich nur den jeweiligen Finger "borgen" (obwohl klar ist, dass er nie wieder zurückgegeben werden kann).

Und die NSA hat sowieso überall ihre Hintertürchen drin, auch bei Apple wie ja mittlerweile oft genug berichtet wurde!

Und es sollte wohl klar sein, dass diese Zugriffssperren bei jedem Gerät immer nur Interfacesperren waren.
Wer will, kommt über den Bootloader auf das Gerät und kann theoretisch alles verändern, was er will.
So war es in der Vergangenheit schon und so wird es auch immer bleiben!

Dennoch kann Apple da sehr wohl nachbessern, vorallem bei dem was die an Geld verlangen.

Für mich steht trotz meiner weitgehend verteidigenden Argumente fest: Ich werde nie Applekunde!
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14.09.2013 20:43 Uhr von Babykeks
 
+3 | -1
 
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Nur mal so interessehalber:

Wenn das mit dem Fingerabdruck jetzt laut den ganzen Berichten/Apple die Zukunft für Datensicherheit, Bezahldienste, etc. sein soll...und tatsächlich irgendwann mal alles im Chip selbst ablaufen würde, der nur 1 oder 0 ausgibt...

...wie hoch wäre wohl die Gefahr, in Zeiten von 3D-Druckern/Scannern beim Verlust eines Smartphones vor einem riesigen Schaden zu stehen, der weit über die Kosten des Handys hinausgeht?

Ich meine...wie schwierig kann es für den "neuen Besitzer" des geklauten Handys sein, an das Sicherheitsmerkmal Nr.1 für diese schöne neue Bezahlwelt zu kommen...mit all den schönen Fingerabdrücken auf jedem Handy...?!

[ nachträglich editiert von Babykeks ]
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14.09.2013 21:16 Uhr von schildzilla
 
+1 | -0
 
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Babykeks, Dein Gedanke ist sehr interessant und die Frage durchaus berechtigt.



Ich vermute, dass:

- 3D Druck noch zu teuer ist und der nötige Aufwand zum Finger kopieren nicht in einer Relation steht zum tatsächlichen Nutzen für den potentiellen Gauner

- 3D Druck soweit ich weiss nur nicht-elastische Drucke erstellen kann (korrigiert mich bitte falls ich falsch liege) und daher auch (noch) kein Material in der Konsistenz eines Fingers drucken kann

- man kaum jemanden zum einscannen des Fingers bewegen können wird (nicht ohne Fragen weshalb usw)

- der Scanner sofern auf optischer Technologie basierend (davon gehe ich aus), Probleme beim Ablichten des Fingerabdruckes haben würde, da wie schon angeschnitten die Fingerfläche wegen des steifen Materials nicht komplett aufliegen würde

Alles in allem wäre es einfacher und würde besser funktionieren, würde man einfach den Finger des abzuzockenden in Knete drücken und dann aus Silikon einen falschen Finger anfertigen.

Dieser wäre vermutlich den Anforderungen gewachsen, um den Scanner zu umgehen!


@fuerdiedummen:
Den Gedanken hatte ich auch als ich von dem Scanner gelesen habe.
Davon kann man auch ausgehen, dass die USA den Abdruck speichert, mindestens aber auf dem Appleserver auf den die NSA ja Zugriff hat.

Smartphones sind und bleiben in jeder Hinsicht Datensammler und ich überlege schon, auf ein Windows Mobile 6.5 Smartphone zu downgraden, denn da gab es sowas noch nicht (und es war ausgereifter als das heutige Windows Phone)!

[ nachträglich editiert von schildzilla ]
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14.09.2013 21:36 Uhr von Babykeks
 
+1 | -0
 
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@schildzilla :
Danke für die Infos.

Würde sich aber das Problem mit dem platisch/elastischen Drucken nicht lösen, wenn man schon eine "platte" Vorlage hätte?
(Wie in meinem Kommentar erwähnt die Abdrücke auf der Handy-Aussenseite.)

Da bräuchte man auch ganz wenig Material (im Vergleich zum potentiellen Nutzen wie mit einer Kreditkarte bezahlen zu können...vlt einen neuen 3D-Drucker ^^ ).

Man müsste niemanden dazu "überreden"...die Fingerabdrücke sind ja schon quasi "mitgeliefert"...

Und der Scanner würde das Modell ja genauso "scannen" wie der Abdrucksensor am Handy selbst (der ja auch flach ist und so der Finger entweder aufgepresst oder wie Du gesagt hast "abgeschnitten" ist).


Ist eben die Zukunft, die mir Sorgen macht...immer leichtere&billigere Möglichkeiten, persönliche Authentifikatoren zu fälschen - gepaart mit immer mehr Möglichkeiten aus denen Profit zu schlagen (Bezahlsystem der Zukunft etc).
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14.09.2013 21:54 Uhr von El_Caron
 
+1 | -0
 
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http://www.lawblog.de/...

Ich sehe nicht, wo der helfen soll. Es gibt im wesentlichen drei Situationen, in denen ich nicht will, dass Leute an mein Smartphone kommen:
- Neugierige Bekannte: Da hilft eigentlich jede PIN
- Diebe: Dito. Wenn jemand Ambitionen hat besser ein nicht ganz triviales Passwort.
- Neugierige Exekutive: Zur Herausgabe meines Passworts kann ich nicht legal gezwungen werden. Mein Fingerabdruck kann ggf. legal mit Gewalt genommen werden.
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14.09.2013 21:55 Uhr von Babykeks
 
+1 | -0
 
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Etwas zu spät eingefallen (weil ich mich grad über das Thema etwas schlauer gemacht habe) :

Misst das iPhone auch schon, ob der Finger durchblutet wird? Wenn ja, was genau misst der Sensor denn da...und könnte man das nicht auch "simulieren"?

Sowas wie: ein Negativ drucken, in das man dann seinen vorher behandelten Finger presst (mit einer dünnen, plastischen Substanz)...oder einfach die IR-Strahlung simulieren...

Weiß jemand, was genau der iPhone Sensor da misst?


PS @ El_Caron:
Clever, das mit dem Fingerabdruck, den Behörden ganz legal abnehmen dürfen...daran hab ich gar nich gedacht.

Stösst dann aber wohl auch auf das Problem mit dem "lebenden" Finger, den der iPhoneSensor (angeblich!) braucht.

[ nachträglich editiert von Babykeks ]
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14.09.2013 21:58 Uhr von kingoftf
 
+1 | -2
 
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das 5s speichert gar nicht den Fingerabdruck, sondern nur Erkennungsmerkmale des Abdrucks (und dies in einem verschlüsselten Bereich). Selbst wenn das Gerät vollständig gecrackt wird, kann man aus denen nicht den Fingerabdruck rekonstruieren.

http://blogs.wsj.com/...

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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15.09.2013 00:23 Uhr von neisi
 
+1 | -0
 
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Sie sind alle zu knacken, sonst würden ja keine Geräte mehr geklaut und die Hersteller verdienen kein Geld mehr !

Würden die IMEI-Nummer eines gestohlenen Gerätes von den Providern gesperrt, würde nichts mehr gestohlen, weil man dann ja nie mehr ans Netz gehen könnte. Aber die Provider weigern sich, da sie ja an Neugeräten mitverdienen...

Solche Saubanden...
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15.09.2013 00:24 Uhr von El_Caron
 
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@Babykeks

Nein, auf das Problem stößt man nicht. Genauso, wie man gezwungen werden kann, den Finger zur Abgabe der Abdrücke für die Kartei abzugeben oder eine Blutabnahme zu dulden, wird es direkt mit dem Telefon sein.
Die Polizei fertigt keinen Abdruck, sie drückt einfach Deinen Finger, zur Not mit Gewalt, auf das iPhone.
Im Prinzip das gibt auch der verlinkte Blogeintrag von Rechtsanwalt Udo Vetter wieder.
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15.09.2013 00:30 Uhr von AdiSimpson
 
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@kingoftf
die merkmale werden trotzdem aus dem abdruck errechnet, somit muss logischerwiese der ganze fingerabdruck gelesen werden, bei jedem mal wenn der finger drauf ist, somit braucht man nur die daten die der sensor liefert abgreifen.

[ nachträglich editiert von AdiSimpson ]
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15.09.2013 07:51 Uhr von bigpapa
 
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Sehr innovativ. :))

Ich lach mich tot.

http://www.chip.de/...

Nur Telefonieren ging mit den Teil nicht :) Alles andere konnte man damit.

Ach ja, Der Bericht ist von 2003.

Aber Hauptsache man kann den Leute mit lausigen Gedächtnis was erzählen :)

Gruß

BIGPAPA
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24.09.2013 16:04 Uhr von Fragtion
 
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Die Technologie, die Apple verbaut unterscheidet sich grundsätzlich von der Technologie zum erfassen des Fingerabdrucks, die bis jetzt verwendet wurde. Ein wenig Innovation ist es schon.

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