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Dorsten: Arzt muss Schmerzensgeld zahlen nach Behandlungsfehler bei Brustkrebs

Ein Frauenarzt in Dorsten in Nordrhein-Westfalen muss 20.000 Euro Schmerzensgeld zahlen, da er einer Patientin nicht früh genug geraten habe, sich einem Mammographie-Screening zu unterziehen. So hat Oberlandesgericht Hamm mit Urteil vom 12. August 2013 entschieden.

Diese Patientin aus Dorsten ginge seit Jahren zur Krebsvorsorgeuntersuchung zu diesem Arzt. Der Arzt hat lediglich eine Ultraschalluntersuchung angeordnet. Erst im Jahr 2010 wurde bei der Frau Mammographie-Screening durchgeführt und Brustkrebs diagnostiziert. Der Brustkrebs hat inzwischen gestreut.

Die Frau wurde mit einer belastenden Operation behandelt und danach sich einer Bestrahlung und auch einer Chemotherapie unterzogen. Durch ein frühzeitiges Mammographie-Screening hätte das Karzinom frühzeitig entdeckt werden können, noch bevor sich Metastasen gebildet hätten.


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WebReporter: jacekw
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Arzt, Brustkrebs, Schmerzensgeld, Behandlungsfehler, Dorsten
Quelle: brustkrebs.com.de

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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15.09.2013 14:28 Uhr von langweiler48
 
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Da hat der Arzt einen Richter gehabt, der am Morgen mit dem verkehrten Fuss aufgestanden ist. Ich kenne viel mehr Faelle von Klagen mit schwerwiegenderen Folgen und da gingen alle Qucksalber straffrei aus.

Allerdings befuehrworte ich das Urteil zugunsten der Patientin.

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