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UN-Bericht wirft Baschar al-Assad Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor

Der syrische Präsident Baschar al-Assad wird durch den Chemie-Waffen-Bericht der Vereinten Nationen schwer belastet. Der Bericht enthält stichhaltige Beweise, dass in dem Land C-Waffen eingesetzt worden sind. Die Urheber sind nicht ganz klar, aber dennoch habe Assad Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen.

Noch am vergangenen Donnerstag beantragte Syrien, der Chemiewaffen-Konvention der Vereinten Nationen beitreten zu dürfen. Außerdem schlug der russische Außenminister Sergej Lawrow vor, dass Syrien seine C-Waffen abgeben könne.

Die USA haben Assad bereits vorgeworfen, dass dieser am 21. August dieses Jahres in Damaskus einen Giftgasangriff durchgeführt habe. Es starben damals 1.400 Menschen. Assad lehnte jedoch jede Verantwortung an dem Angriff ab.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: UN, Bericht, Baschar al-Assad, Menschlichkeit
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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14.09.2013 12:40 Uhr von Borgir
 
+7 | -2
 
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In der Quelle zumindest findet man kein einziges Verbrechen, das Assad von der UN vorgeworfen wird. Wäre interessant gewesen, was ihm die UN genau vorwerfen und nicht wieder diesen unbewiesenen US-Vorwurf in den Raum zu stellen.
Die Rolle der USA bei diesem "Bericht" würde mich auch mal interessieren.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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14.09.2013 12:49 Uhr von Borgir
 
+8 | -1
 
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@deutsch-Tuerke

was zur Hölle ist eigentlich mit dir los?
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14.09.2013 12:51 Uhr von Maxheim
 
+3 | -9
 
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Eins steht auf jeden Fall fest: Assad ist ein ganz übler Diktator und auch eine Schlächter, unabhängig davon, ob er nun speziell für den Giftgaseinsatz verantwortlich ist oder nicht. Der richtige Weg wäre es, ihn vor dem internationalen Strafgerichtshof anzuklagen. Dann würden sich alle weiteren Spekulatonen erübrigen.

[ nachträglich editiert von Maxheim ]
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14.09.2013 12:57 Uhr von Borgir
 
+4 | -0
 
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@Maxheim

da hast du recht. Aber was passiert dann mit Syrien? Es versinkt im Chaos wie auch der Irak oder Afghanistan. Demokratie ist in diesen Ländern nicht durchsetzbar, zumindest nicht heutzutage.
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14.09.2013 13:07 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -1
 
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"Eins steht auf jeden Fall fest: Assad ist ein ganz übler Diktator und auch eine Schlächter"

Diese Informationen hast du von wem?
Assad regiert ja wohl nicht erst dieses Jahr, wenn er wirklich das ist was man behauptet warum gab es keine Massenfluchten vor der "Rebellion"? Und warum musste man eine "Rebellion" erst von außen ankurbeln und haufenweise ausländische Söldner ins Land schicken?
Da passt irgendwas nicht zusammen.
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14.09.2013 13:37 Uhr von all_in
 
+1 | -5
 
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@Borgir

Vielleicht hast du es noch nicht bemerkt, aber Syrien IST schon im Chaos versunken. Und die alleinige Verantwortung dafür trägt Assad, denn er war es, der vor zwei Jahren auf friedliche Demonstranten hat schießen lassen, die nichts anderes verlangt haben als freie Wahlen. Wäre Assad abgetreten wie Ben Ali in Tunesien, gäbe es heute keinen Bürgerkrieg und es hätten sich auch keine islamistischen Kämpfer in einigen Regionen Syriens breitmachen können. Die ganze Misere ist ganz allein auf Assads brutales Vorgehen und seine Gier nach Macht zurückzuführen. Er hat das Land ins Chaos gestürzt und somit bewiesen, dass er keine Legitimität besitzt Syrien zu führen, wobei die Legitmität von Diktatoren sowieso zweifelhaft ist.
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14.09.2013 13:50 Uhr von SamSniper
 
+2 | -3
 
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@CoffeMaker bis der bewaffnete Aufstand anfing, erschoss das Regime hunderte Menschen und verschwanden Tausende.
Schon lange vorher gab es Proteste, 2004 wurden 40 Kurden bei Protesten erschossen.
Ausländische Söldner: das Regime bekommt von den iranischen Quds Brigaden, der libanesischen Hisbollah, der irakischen Mahdi Armee und von Huthi aus dem Jemen Kämpfer gestellt (alles Schiiten).
http://de.wikipedia.org/...
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14.09.2013 14:38 Uhr von Maxheim
 
+0 | -0
 
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@ Borgir

Das geschieht so oder so. Das Chaos ist ja schon da. Und bzgl. Demokratie sollte man sich für Syrien keine falschen Hoffnungen machen. Aber es gibt nun mal dieses Instrument des internationalen Rechts, das schon in anderen Fällen seine Effektivität beweisen konnte. Nur durch konsequentes Recht lassen sich Wildwestmanieren in den Griff bekommen. Dann ist das auch keine Frage mehr der verschiedenen politischen Lager. Ich sehe keine andere Möglichkeit, aus diesem Teufelskreis der Gewalt heraus zu kommen.
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14.09.2013 15:03 Uhr von all_in
 
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@nochmalblabla

Ja, und als nächstes erzählst du uns, dass der ungarische Volksaufstand 1956 ein Werk westlicher Provokateure war wie es die Sowjetunion damals verlautbaren ließ, als Rechtfertigung für die brutale Niederschlagung der ungarischen Revolution.

Wie ich diese Diktatoren-Fanboys verabscheue. Halten sich für super aufgeklärt, glauben aber jede Propaganda der Regimemedien.

"Assad ist genau der richtige für diese Gegend, Wie es auch Saddam war."

Achja, ich gratuliere dir zu deinem öffentlich zur Schau gestellten Kulturrassismus. Die armen Wilden brauchen eine harte Hand, wo habe ich das bloß schon mal gehört?
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14.09.2013 17:36 Uhr von all_in
 
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@nochmalblabla

Wusste ichs doch, meine Prognose ist eingetreten. Ich sage ja, Diktatur-Fanboy. Stalin hätte sicherlich deine Freude an dir gehabt, zumindest bevor er dich in den Gulag gesteckt hätte.

Nein, es war natürlich nicht der Unmut der Bevölkerung eine von der Sowjetunion kommunistische Diktatur aufgedrückt zu bekommen, sondern ein Radiosender ist Schuld. Wie fernab der Realität musst du sein, um zu glauben, dass ein Radiosender mal eben eine Revolution verursachen kann und dass es keine viel tiefgründigeren Ursachen gibt? Ja, Radio Free Europe hat den Durchhaltewillen der Ungarn mit falschen Versprechungen befeuert, aber zu glauben, dass Radio Free Europe der Grund für die Revolution war, das tun nur Diktaturfanaten. Und dadurch spucken sie metaphorisch noch auf die Gräber derjenigen, die für den Versuch ein freihes Ungarn zu schaffen gestorben sind. Verabscheungswürdig, wie schon gesagt.

"Zum Irak: diese Völker in der Gegend brauchen entweder einen Diktator der für Ruhe sorgt (so wie Saddam) oder eine diktatorische Religion (wie den Islam)."

Wie schon gesagt, Kulturrassist. Du, der du auf 1000de Kilometer entfernt sitzt, bist nicht fähig auch nur ansatzweise zu beurteilen, was die Leute da unten brauchen und was nicht.

Und zu glauben, Irak und Syrien wären vergleichbar, das ist eine vor Dummheit triefende Aussage.

"Klar, Saddam ließ einige Gegner über die Klinge springen. Doch waren das wesentlich weniger Tote als es heute sind."

Tja, vielleicht hast du ja noch das Glück zu erleben, dass ein Diktator dich mal über die Klinge springen lässt, mal schauen ob du dann noch solche Reden schwingen wirst.

[ nachträglich editiert von all_in ]
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14.09.2013 18:25 Uhr von all_in
 
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"ziemlich dumme und wirre antwort."

Wirr? Wohl kaum. Eher solltest du an deinem Textverständnis arbeiten. Scheinst ja schnell überfordert zu sein.

"Aber bleibe bei Deiner Meinung.
Oder wie geht der Spruch: "Jedes Dorf braucht seinen...."

Schon richtig. Und den Job erfüllst du ausgezeichnet. Scheinst dir wirklich viel Mühe dabei zu geben, wenn man sich so anguckt, was du bei SN schreibst.
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15.09.2013 03:06 Uhr von ElChefo
 
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nochmalblabla

"Ungarn... hier hast Du den falschen angesprochen. Ich weiß wer den Aufstand angezettelt hat. Und zwar aus erster Quelle.
Radio Freies Europa in München!"

Zu blöd, das Radio Free Europe seine regelmässigen Sendungen erst 1951 (mit Zielgruppe Tschechoslowakei) aufgenommen hat, der ungarische Volksaufstand allerdings auf gesellschaftlichen Spannungen basierte, die schon wesentlich früher begannen (etwa mit den "Wahlen" Ende ´45 und der darauf folgenden Regierungsbildung).

...und dann? Der Ursprung des Aufstands selbst? Nicht etwa eine genehmigte Demo von Studenten der BME? Nicht etwa die militärische Intervention der SU? Nein, niemals. Du weisst das ja besser als jedes Geschichtsbuch und jeder Augenzeuge, weil du aus erster Hand von RFE gehört hast. Natürlich auch hier kein Wort vom Schiessbefehl des (kommunistischen) Parteichefs Gerö. Geht ja nur um die fiesen Imperialisten aus dem Westen. Wie sollte es auch sonst sein.

"Klar, Saddam ließ einige Gegner über die Klinge springen. Doch waren das wesentlich weniger Tote als es heute sind."

Was für ein zynischer Treppenwitz. Dabei musstest du doch noch beim Schreiben selbst lachen, oder? Denken wir mal kurz über die Stichworte "Erster Golfkrieg", "Chemische Waffen" und "Zweiter Golfkrieg" nach. Aber daran waren mit Sicherheit auch die westlichen Kapitalisten schuld.

...sorry, aber in deinem Wortbild bist du "dieser Eine" da aus "dem Dorf". Herzlichen Glückwunsch.

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