13.09.13 21:24 Uhr
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Vor 21 Jahren: Abenteurer in Alaska trotz reichlichem Nahrungsangebot verhungert

Christopher McCandless (24), bekannt durch das Buch und den Film "Into the Wild - Die Geschichte eines Aussteigers", starb in der Wildnis von Alaska unter damals mysteriösen Umständen den Hungertod.

Er ernährte sich unter anderem von dem Samen der Wildkartoffel (Hedysarum alpinum), die nach wie vor als Lebensmittel von Wildtieren und auch von Menschen verwendet wird. Eine chemische Analyse vor zwanzig Jahren stufte die Pflanze als harmlos ein.

Doch nach neuesten Untersuchungen enthält diese Wildkartoffelart ein Nervengift, das in größeren Mengen verzehrt Lathyrismus auslöst. Dabei handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die spastische Lähmungen verursacht. Christopher McCandless ist also höchstwahrscheinlich bei lebendigem Leib nach und nach verhungert.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Gift, Hunger, Alaska
Quelle: www.newyorker.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2013 21:45 Uhr von montolui
 
+11 | -11
 
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...soll heißen, er konnte mit ansehen wie er verhungerte, ohne etwas dagegen tun zu können.
Manchmal ziehen sich die Kommentatoren an Kleinigkeiten hoch....
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13.09.2013 21:47 Uhr von Crawlerbot
 
+3 | -10
 
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Wer konnte sich das Ansehen ??

Um was geht es eigentlich in der News ??
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13.09.2013 23:31 Uhr von langweiler48
 
+3 | -0
 
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