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ARD: So werden die GEZ-Gebühren verwendet - 15.500 Euro für eine Minute "Tatort"

21 Ermittler-Teams hat die beliebte ARD-Serie "Tatort" bereits. Und stolze 15.500 Euro kostet eine einzige Minute Drehzeit. Woher man das weiß? Die ARD hat nun eine Liste veröffentlicht, die uns zeigt, welche Summen für welche Projekte ausgegeben werden. "Hosen runter" nennt sich die ganze Aktion.

Serien wie "Um Himmels Willen" oder "Weissensee" fallen mit 11.250 Euro pro Minute noch günstig aus. Damit die ARD aber auch die Spitze der Quotencharts erobern kann, sind jeweils immer sogenannte Eventfilme geplant.

Beim Eventfilm "Der Turm" gingen so 1,7 Millionen an Produktionskosten drauf. Auch "Donna Leon" schlägt mit 17.500 Euro pro Minute den "Tatort". Die gesamte Liste ist auf der Webseite der ARD zu bestaunen und lässt uns endlich sehen, wie die öffentlich-rechtlichen mit der GEZ-Gebühr umgehen.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Euro, ARD, Minute, Tatort, GEZ, Gebühren
Quelle: www.welt.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2013 09:45 Uhr von Daffney
 
+49 | -4
 
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Die Neuverschuldung Deutschlands beträgt 52000€/min. Könnte man das Erste nicht einfach streichen und dafür ein paar Schulden tilgen? Auch wenn es hier wohl nur um einen Sendeabend oder so geht.
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13.09.2013 09:48 Uhr von ar1234
 
+61 | -4
 
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Und nichts davon ist für mich auch nur halbwegs interessant genug, um angesehen zu werden. Eine Frechheit, dass ich dennoch dafür zahlen muss!!!
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13.09.2013 10:00 Uhr von Jlaebbischer
 
+19 | -18
 
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Leider gibt es keine Infos, wie viel die deutschen Privatsender pro Minute, bzw. Folge an Kosten haben.

Somit kann man nicht erkennen, ob die das Geld im Vergleich zum Fenster rauswerfen, oder sparsamer damit umgehen, wie die Konkurrenz.
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13.09.2013 10:08 Uhr von ar1234
 
+25 | -7
 
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@Flaming: Nur müssen wir die privaten Sender und deren Werbung nicht zahlen (abgeseehn von denen, die die Produkte tatsächlich kaufen). Man wird bei den Privatsendern nicht gezwungen sie zu sehen oder dafür zu zahlen. Das ist der feine Unterschied zu den öffentlich rechtlichen Sendern.
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13.09.2013 10:28 Uhr von Azureon
 
+9 | -3
 
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Und? Wir zahlen GEZ Gebühren und dürfen uns dafür Werbung bieten lassen. Das finde ich wesentlich schlimmer. Da kann ich auch gleich ein Schild auf meinen Briefkasten kleben: Ich habe mir das Werbeabo gekauft, bitte werfen sie rein was geht.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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13.09.2013 10:34 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -14
 
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Wenn Weissensee 11.250 € kostet dann ist ein Tatort im Preis Leistungsverhältnis ein Schnäppchen.
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13.09.2013 10:35 Uhr von Bud_Bundyy
 
+8 | -23
 
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13.09.2013 10:45 Uhr von ar1234
 
+7 | -5
 
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Die Privatsender bezahlen wir nicht über die GEZ, somit bezahlen wir auch nicht deren Werbung.

@Bud_Bundy: Ich schau kein Fernsehen, da weder privat, noch öffentlich rechtliche was bringen, was ich sehen will.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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13.09.2013 10:50 Uhr von Fred1988
 
+16 | -3
 
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Warum macht aus den "öffentlich-rechtlichen" Sendern nicht einfach Pay-TV? Wer es sehen möchte kann dafür bezahlen, die anderen lassen es eben.
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13.09.2013 10:53 Uhr von Morf
 
+4 | -11
 
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Ich verstehe das Problem nicht, das ist doch ein Schnäppchen gegen amerikanische Kollegen... da gehen mehrere Millionen pro CSI-Folge drauf also das 2-3 fache pro Folge und die Folgen sind nur halb so lang.

Von Filmen die inhaltlich unaussprechlich schlecht sind und trotzdem 60 Mio. für 90 Minuten kosten mal ganz abgesehen.
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13.09.2013 10:59 Uhr von Schnulli007
 
+7 | -8
 
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Was ist das, diese GEZ?

Ist das diese Bettel-Sekte, die früher bei mir immer geklingelt hat?
Denen habe ich die Türe vor der Nase zugeknallt und gut war es.
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13.09.2013 11:00 Uhr von c0rE
 
+6 | -9
 
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Das ein zweitklassiger Journalist des Springer Verlages keine Ahnung davon, was so eine TV Produktion kostet verwundert mich jetzt nicht. Wer sowas wie den Tatort nicht gucken will, der kann sich ja GZSZ antun. Da kostet die Minute ca. 3000-4000€ - eine Dokusoap ala "Berlin Tag und Nacht" oder "Mitten im Leben" dürfte sogar nochmal um ein vielfaches günstiger sein. Dokusoaps sind in der Herstellung so ziemlich das günstigste was man machen kann. Gut, abgesehen von "Die schönsten Bahnstrecken Europas" - Die Kosten dafür dürften 60-70€ die Minute nicht übersteigen.
Beim Tatort kommen nun mal gute Schauspieler, gute Regisseure und Drehbuchautoren zum Zuge. Außerdem gibt es dort viele Außendrehs, das macht die Sache dann so kostspielig.
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13.09.2013 11:00 Uhr von Jesse75
 
+7 | -10
 
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Wo steht in der Quelle das GEZ Gebühren verschleudert werden? Die News ist ganz schlecht geschrieben.

P.s. Dafür sind die GEZ gebühren doch da!!!
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13.09.2013 11:11 Uhr von ghostinside
 
+5 | -9
 
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Wo wird beim Tatort Geld vergeudet ? Der Tatort ist meist gut produzierte Unterhaltung, mit annehmbarer Handlung und schauspielerischer Leistung. Auf der anderen Seite regt man sich doch immer auf, dass man in Deutschland keine vernünftigen Eigenproduktionen hat. Ich würde mir mehr davon wünschen, wenn man sich solche Sachen wie Champions League, Königshochzeiten oder Soap Operas sparen würde.
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13.09.2013 11:11 Uhr von Morf
 
+3 | -3
 
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Überhaupt können wir alle nur froh sein, dass sich in den USA eine andere Zahlmoral für TV ethabliert hat, sonst wären Serien wie Braking Bad, Dexter, Sopranos, Game of Thrones usw. einfach nicht finanzierbar.

Das Free-TV in den USA kann man vergessen und sinnvolle Pay-TV geht bei 20 $ los und ist fast nach oben offen. Wenn man HBO (Game of Thrones) möchte, gibt man ~100 € für das Paket (allerdings inkl. Tel. und I-net) aus.

Bei uns rutschen dann die so finanzierten Perlen dann zum Glück auch manchmal ins Free-TV.

[ nachträglich editiert von Morf ]
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13.09.2013 11:19 Uhr von derSchmu2.0
 
+7 | -1
 
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Mal ne Frage..,kommen die öffentlich Rechtlichen damit ihrem Sendeauftrag nach, wenn sie TV-Serien und Filme produzieren?

Private lassen sich höchstens ihre Formate produzieren...
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13.09.2013 11:31 Uhr von mort76
 
+13 | -3
 
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Schmu,
das kostet im Falle von "Breaking Bad" beispielsweise dann aber auch 2 Millionen € pro Folge...ich befürchte, das schenkt sich nicht viel.
Wobei mir das fast egal wäre, wenn dafür die HBO-Qualität erreicht würde- unsere Eigenproduktionen wirken doch eigentlich IMMER piefig und billig, egal, wieviel Geld wir da reinstecken.

Da haben wir den bestfinanziertesten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt...warum sieht man aber meist schon auf den ersten Blick und ohne ein Wort gehört zu haben, daß ein Film "deutsch" ist- allein schon an der schlechten Beleuchtung?

Ich will für die immense Zwangsabgabe zumindest
anständiges Filmhandwerk sehen, und nicht diese Stümperei!
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13.09.2013 11:38 Uhr von derSchmu2.0
 
+9 | -1
 
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Mort, kann ich nur zustimmen...wenns gute Produktionen wären...und dazu haben wir anscheinend zu wenig Schauspieler, man sieht doch immer nur die gleichen Personen und eine Produktion wird mir gegenüber dann ja schon gut, wenn Ferres´ Visage nicht auftaucht...
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13.09.2013 11:48 Uhr von Jesse75
 
+1 | -0
 
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Ich habe den Titel ändern lassen. Jetzt passt der Titel wenigstens zur Quelle
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13.09.2013 11:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -18
 
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13.09.2013 12:21 Uhr von LucasXXL
 
+6 | -1
 
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Was mich am meisten nervt ist, ich zahle für vernüftiges Fernsehen ohne Werbung bei Sky und soll noch zusätzlich für Sender bezahlen die ich nie anschauen werde!
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13.09.2013 12:28 Uhr von mort76
 
+9 | -2
 
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Thomas,
wie wärs dann mit Zwangs-Zeitungen, um den ganzen freien Journalisten auch noch eine sichere Heimat zu bieten?
Jeder Haushalt kriegt für 1€ pro Tag eine, wenn man schon den ÖR als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme benutzt.
Das kann dann auch der letzte Schund sein, geschrieben von greisen Journalisten, vollgestopft mit Werbung und auf BILD-Niveau, mit ein paar schlauen Feigenblatt-Essays drin, wie im Playboy.

Dieses System sorgt nur dafür, daß der ÖR sich nicht weiter um Qualität bemühen muß- eine gute Quote mit Trash-Fernsehn tuts auch.
Heute sieht man doch nurnoch zufällig mal eine gute Dokumentation oder etwas ähnlich sinnvolles- stattdessen wird das N24/NTV-Niveau eigentlich immer unterboten, und DAS will ja auch was heißen, und wenn ich die Übertragungen und die Moderation von eurosport (für einen Bruchteil des Geldes) sehe, frage ich mich, warum der gutbezahlte ÖR das nicht so spannend hinbekommt?
Weißt du noch, wie gut der WDR damals war?
Sendungen wie die "aktuelle Stunde" konnte man sich da tatsächlich noch ansehen- heute ist das purer Boulevard.

Und...ich sehe da keine großen Unterschiede zwichen Brüssel und dem ÖR- beides ist ein Geld-Moloch.
Das schenkt sich doch nix...ein riesiger Verwaltungs-Wasserkopf, Parteifunktionäre überall, wo es was zu bestimmen gibt, ein unkontrollierbarer Apparat, der mehr kostet, als er nutzt.

Ich fordere ja keine Abschaffung- ich will nur einen angemessenen Gegenwert für mein Geld...wenn ich schon zum zahlen gezwungen werde, obwohl ich diese Sender de facto einfach nie sehe.
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13.09.2013 12:34 Uhr von LucasXXL
 
+4 | -1
 
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@ Morf Du hast Banshee, The Newsroom, Crematorio, House of Cards, XIII, Spooks, Magic City, Suits, Supernatural, White Collar, und Fringe vergessen :-) Dafür zahe ich gerne 44 Euro, da stimmt der Gegenwert. Ich hab natürlich die ganzen neuen Filme nicht erwähnt.
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13.09.2013 13:12 Uhr von Pantherfight
 
+9 | -2
 
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Die GEZ ist eine von korrupten Politikern gestützte Verbrecherorgainsation.

Sofortige Abschaffung der öffentlich rechtlichen.
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13.09.2013 14:34 Uhr von Brain.exe
 
+6 | -0
 
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Jlaebbischer bei den Privaten wirst du aber nicht Staatlich zur Zahlung gezwungen. Und so aussagen wie "Jeder Finanziert die Privaten mit Produkten die man Kauft" mag schon stimmen. Ich Kauf die Produkte aber nicht weil die Privaten dafür Werbung machen. Ich kaufe Produkte weil ich sie benötige, ob da nur Werbung für gemacht wird oder nicht ist mir relativ egal. Und die Werbung läuft auch auf den Öffentlichen und dennoch werden wir zur Zahlung gezwungen um so ein schwachsinn zu finanzieren.

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