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Bundestagswahl: Zehntausende Wahlscheine von der Post unzustellbar

In mehreren Städten in Deutschland, besonders in Bremen und Hamburg, gibt es Probleme bei der Postzustellung der Wahlscheine an die Bürger. Zigtausende Wahlbenachrichtigungen kommen als unzustellbar zurück.

Behörden führen die Problematik auf nicht aktualisierte Melderegister und technische Unzulänglichkeiten zurück.

Betroffene können selbstverständlich an der Bundestagswahl am 22. September teilnehmen. Unter Vorlage eines Personalausweises, Reisepasses oder Führerscheines kann jeder Bürger, der im Wahlverzeichnis eingetragen ist, im Wahllokal seine Stimmen abgeben.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Post, Bundestagswahl, Wahlschein
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2013 17:45 Uhr von schildzilla
 
+6 | -2
 
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Die sollen den Beitragsservice (ehemals GEZ) fragen, der (die) hat alle Daten.
Die haben auch noch ihre Schnüffler im Einsatz entgegen der Versicherung, diese würden nun wegfallen.
Die prüfen also auch bei Klingelschildern und Hundehütten, ob diese gemeldet sind!

Vielleicht ging aber auch einfach beim diesjährigen Briefwahlbetrug etwas schief.
Mit Briefwahl wird und wurde ja viel manipuliert!
Wen es interessiert, einfach in Google nach “Briefwahl Betrug“ suchen.

[ nachträglich editiert von schildzilla ]
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12.09.2013 18:46 Uhr von alter.mann
 
+1 | -1
 
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ät schildzilla ..

nein, die ehemalige gez hat nicht alle daten. in deren anschreiben (korrekte anschrift) sah das dann in etwa so aus:

"wie wir feststellen mussten haben wir ihre adressdaten nicht in unserem datenbestand .... und bitten sie ..."

deppen.

;o)
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12.09.2013 19:12 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -3
 
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Wahlbetrug für Anfänger... Ich bin nächste Woche in Urlaub, was wäre, wenn ich die Unterlagen bis jetzt nicht erhalten hätte?

Achja kenne ich Wahlbezirk und Geburtsdatum von Personen, die in Urlaub sind, kann ich meistens für die Briefwahl online beantragen... Nur noch Post abfangen bzw Briefkasten knacken und schon eine Stimme mehr ohne, dass der Wähler davon weiß..
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12.09.2013 20:39 Uhr von Maxheim
 
+6 | -1
 
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Hier furzt mal wie der Hahn.

Wer seinen Wohnsitz nicht richtig angemeldet hat, der kann ja keine Wahlbenachrichtung bekommen. Und in manchen Etablissiments findet man weder an den Briefkästen noch an den Türen lesbare Namen. Wie soll man denn da Post zustellen?

Wer trotzdem wählen möchte, kann das ja tun. Steht alles im Original-Artikel. Ansonsten sind das eben Nichtwähler, und das höchstwahrscheinlich sowieso.
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12.09.2013 21:30 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ derSchmu2.0

Falls die angeforderte Adresse von der gemeldeten Adresse abweicht, wird an die gemeldete Adresse eine Benachrichtigung geschickt ("Ihre Wahlunterlagen haben wir an Adresse XY geschickt").




" Ich bin nächste Woche in Urlaub, was wäre, wenn ich die Unterlagen bis jetzt nicht erhalten hätte? "

Wenn du ordnungsgemäß gemeldet bist, dann erhältst du deine Unterlagen auch. Bist du nicht ordnungsgemäß gemeldet, ist das nun wirklich nicht die Schuld des Staates.
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13.09.2013 11:14 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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Perisecor,
ich bin doch nicht blöd und gebe eine abweichende Adresse an.
Ich hab ja gesagt, man sollte Leute nehmen, die in Urlaub sind. Da kann man die Post abfangen...am Besten in einem Mietshaus, wo mehrere Parteien wohnen, da hat man auch schnell ein paar Empfänger in einem Bezirk.
Wenn man selber im Mietshaus wohnt, kommt man auch besser an die Post der anderen. Dann bekommt keiner mit, dass sie Briefwahl beantragt haben, erst, wenn sie an die Urne wollen...
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13.09.2013 11:25 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ derSchmu2.0

Wie viele Leute in deinem Mietshaus sind denn so durchschnittlich im Urlaub?

Und riskierst du tatsächlich heftige Strafen, um 1-2 Stimmen zu fälschen? Falls dein Plan überhaupt aufgeht?



Und wie viele Geburtsdaten kennst du von deinen Nachbarn? Zumindest hier in Baden-Württemberg wird neben dem Namen und der Adresse auch das Geburtsdatum und die Wählernummer benötigt, sofern man eine Online-Beantragung durchführt (was meine Freundin gemacht hat).
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13.09.2013 12:58 Uhr von derSchmu2.0
 
+0 | -0
 
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Nehmen wir mal ein Studentenwohnheim, wie viele sind während Semesterferien oder so überhaupt da?
Dank sozialer Netzwerke könnte ich in einem solchen Wohnheim mit locker bei 144 Partieen ein Drittel an Stimmen abgreifen. Wie soll eigentlich jemand rauskriegen, wer die Briefwahl beantragt hat? Wählernummer war in 3 Bezirken in denen ich gewohnt habe, nicht nötig. Lediglich Namen und Geburtstadum..und ja, die Nummer des Bezirks, aber die sind entweder bekannt oder man kommt selber aus einem.

Alleine die Tatsache Briefwahl für Dritte beantragen zu können, so dass diese nicht zur Wahl gehen können, reicht ja schon, um die Wahlen zu beeinflussen. Wenn jemand kurz vor der Wahl nach Hause kommt, hat er die Unterlagen da liegen...damit zur Wahl gehen, geht, soweit ich weiss, nicht. Die Frist zum Abschicken ist auch schon verstrichen...

Keine Ahnung, wie man es besser machen soll...aber dieses System weist doch Lücken auf, die sehr einfach auszunutzen sind...
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13.09.2013 16:02 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ derSchmu2.0

"Nehmen wir mal ein Studentenwohnheim, wie viele sind während Semesterferien oder so überhaupt da?"

Damit würdest du selbst in der Theorie nur die abfischen könne, die
a) ihren Hauptwohnsitz dort haben
und b) nicht selbst wählen gehen


" Wie soll eigentlich jemand rauskriegen, wer die Briefwahl beantragt hat?"

Das Internet ist nicht anonym.

Und spätestens dann, wenn du 50 Briefkästen aufbrichst, wird das jemand bemerken.



"...Lediglich Namen und Geburtstadum..."

Wie viele Geburtsdaten deiner 144 Nachbarn kennst du?

Dein Plan klappt, wie gesagt, nur, wenn die Leute sowieso nicht gehen wollen (und sich deshalb nicht weiter um die Unterlagen kümmern) und auch noch zusätzlich sehr lange im Urlaub sind. Und dann machst du eine so geringe Anzahl an Stimmen ungültig, dass es eben doch keinen Einfluss hat. Ich wage sogar einfach mal die Behauptung, dass 100x mehr Stimmen auf dem Postweg verloren gehen - weil ein LKW verunglückt, weil irgendwas hinter eine Maschine rutscht o.ä.

Das sind aber statistische irrelevante Mengen.



In der Theorie mögen deine Ausführungen funktionieren, allerdings sieht die Praxis anders aus. Der potenzielle Personenkreis ist sehr klein und wenn nur einer davon halbwegs auf Zack ist, wird da sehr schnell nachgeforscht. Und das ist dann auch schnell kein Fall für die Polizei mehr, sondern Verfassungsschutz und BKA. Und da sind dann plötzlich auch viel mehr Wege möglich und ganz andere finanzielle Mittel verfügbar.

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