12.09.13 16:10 Uhr
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Bayerische Pilzsammler leben gefährlich

Laut einer Statistik der DAK-Krankenkasse gab es im Jahr 2012 in Bayern die meisten Pilzvergiftungen im deutschlandweiten Vergleich.

43 Prozent der Patienten mit gemeldeten Pilzvergiftungen kamen aus dem Freistaat. Während allgemein gegenüber 2011 die Anzahl der Vergiftungen zurück ging, erlebte Bayern sogar einen Anstieg.

In erster Linie liegt der Grund darin, dass in Bayern die Tradition des Pilzsammelns noch sehr weit verbreitet ist.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Bayern, Vergiftung, Pilzsammler
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2013 16:17 Uhr von schildzilla
 
+8 | -11
 
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Da wurde ausser acht gelassen, dass man wegen Tschernobyl damals, bayrische Pilze auch heute noch nicht essen sollte.
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12.09.2013 16:31 Uhr von Brotfoto
 
+4 | -1
 
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Dachte auch das man die bayerischen Pilze nicht essen sollte wegen dem Supergau.
Oder gab es da schon eine Entwarnung???

Mein letzter Stand war das man die nicht essen sollte
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12.09.2013 16:39 Uhr von zipfelmuetz
 
+7 | -8
 
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Sind die Bayern wirklich so dämlich, dass die dort keine Kenntnisse haben, welche Pilze genießbar oder giftig sind und sich jeden halbwegs gut aussehenden Pilz in die Pfanne hauen? Oder wieso leben Bayerische Pilzsammler gefährlicher als der Rest von D-Land?

[ nachträglich editiert von zipfelmuetz ]
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12.09.2013 16:44 Uhr von schildzilla
 
+7 | -3
 
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Erst die Hälfte der Strahlung in Bayern ist wieder weg, das erging aus Untersuchungen im letzten Jahr.
Es gibt Pilze, die weniger Strahlung aufnehmen (darunter Champignons), aber messbar ist sie in allen Pilzen.
Nach wie vor sollte man sich gut überlegen, ob man bayerische Pilze Essen will.

Und an die Negativbewerter: Erst schlau machen, dann bewerten.
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12.09.2013 17:49 Uhr von micha0815
 
+4 | -13
 
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die bayern halt. können keine politik, können kein deutsch, können keine amigos bei den pizen finden ... ;-)

[ nachträglich editiert von micha0815 ]
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12.09.2013 20:32 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -1
 
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@ zipfelmuetz

Das verstehst du falsch. Die Patienten wurden in Bayern gemeldet.

Irgendwo müssen die giftigen ja auch hin.
Die werden alle den Preißen die Urlaub in Bayern machen vorgesetzt ;-)
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12.09.2013 21:29 Uhr von Lornsen
 
+0 | -2
 
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der Bärenknollenpilz oder so, löst die gesamte Leber auf. da kann kein Arzt mehr helfen. er ist klar klassifiziert und erkennbar und die Leute essen den immer noch.
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12.09.2013 21:48 Uhr von neisi
 
+8 | -0
 
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Wer nicht fahrradfahren kann, fällt auf die Fresse.
Wer Pilze nicht unterscheiden kann, dem wird der Magen ausgepumpt oder begraben.
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13.09.2013 00:55 Uhr von TendenzRot
 
+1 | -0
 
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Naja,

ich habe in meiner Jugend für mein Leben gern Grünlinge gesammelt und gegessen. Der Pilz war als "ausgezeichneter Speisepilz" in allen gängigen Pilzführern verzeichnet. Schaut man heute in Pilzbücher ist der Pilz als giftig deklariert.

Komisch. Ich lebe immer noch.
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13.09.2013 08:25 Uhr von Djerun
 
+2 | -0
 
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wieso pilze sammeln?
die wachsen doch im supermarkt in den blauen boxen
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13.09.2013 16:10 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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es gibt recht einfache faustregeln, die jeder beim pilzesammeln beachten sollte. wenn man das tut, dann kann auch nichts passieren. eine der faustregeln ist, dass man jeden blätterpilz stehen lassen sollte, den man nicht wirklich mit absoluter sicherheit kennt. zu den blätterpilzen gehören nämlich die meisten tödlichen pilze und auch die meisten, die am leichtesten mit guten pilzen zu verwechseln sind.

eine weitere faustregel besagt, dass man im grunde alle röhrlinge guten gewissens mitnehmen kann. der einzig wirklich giftige röhrling ist der satansröhrling, aber erstens ist dieser durch sichere merkmale leicht von anderen röhrlingen zu unterscheiden und zweitens ist er zwar giftig, aber nicht lebensgefährlich giftig. alle anderen röhrlinge sind essbar, ungenießbar oder nur maximal in rohem zustand giftig.

wobei wir schon bei der dritten faustregel wären: keine pilze roh essen! es gibt zwar viele pilze, die auch roh genießbar sind, aber auch eine ganze reihe, die zwar gute, essbare speisepilze sind, aber in rohem zustand giftig oder unverträglich.

die vierte regel besagt: pilze nicht verbindung mit alkohol konsumieren. es gibt bestimmte speisepilze, die nur im zusammenhang mit alkohol giftig sind. um 100% sicher zu gehen sollte man bei jeder pilzmahlzeit auf alkohol verzichten, außer bei den pilzen wo man definitiv weiß, dass sie auch im zusammenhang mit alkohol in ordnung sind, wie z.b. wiesenchampignos, maronen, steinpilze, pfifferlinge. wobei es selbst bei steinpilzen bei einigen menschen schon zu unverträglichkeiten im zusammenhang mit alkohol gekommen sein soll, abhängig von der unterart des steinpilzes.

die fünfte faustregel ist die, dass man, falls man wirklich pilze mitnehmen möchte, bei denen man sich nicht restlos sicher ist, vor dem verspeisen den rat eines professionellen pilzberaters einholt und optimalerweise von dem fundort der unbekannten pilze vor dem pflücken noch ein foto macht (da für die unterscheidung bestimmter pilze die kenntnis des substrates und der in der umgebung befindlichen vegetation von wichtigkeit sein kann).

die sechste und letzte regel besagt, dass sich zumindest mit der charakteristika der bekanntesten und am häufigsten vorkommenden gilftpilze beschäftigt haben sollte, so dass man bei diesen pilzen bereits auf den ersten oder zweiten blick sagen kann, um was für einen gilftpilz es sich handelt. pilze wie den grünen und den weißen knollenblätterpilz, den fliegenpilz, den pantherpilz und die frühjahrslorchel sollte jeder kennen!

wenn man diese einfachen 6 regeln einhält, kann einem beim pilze sammeln und essen nichts den spaß trüben. jeder der eine pilzvergiftung davon trägt, hat mindestens eine dieser regeln nicht eingehalten und ist daher selbst schuld.

noch ein kleiner tipp: auf das sammeln von stockschwämmchen verzichten zum teil sogar pilzexperten. das stockschwämmchen ist in seiner charateristik nahezu identisch mit dem absolut tödlichen gifthäubling. es gibt nur ganz marginale unterschiede, an denen man beide pilze voneinander unterscheiden kann. in einigen fällen liefert sogar nur eine mikroskopische betrachtung der sporen unter dem mikroskop eine 100%ige sicherheit. das heimtückische ist, dass beide pilzarten sogar gemeinsam am gleichen baumstumpf wachsen können.

wer gifthäublinge schon in kleiner menge gegessen hat, ist definitiv tot. wem nicht umgehend nach dem verzehr der magen ausgepumpt würde, den könnte später nur noch eine lebertransplantation vor dem tod retten, denn das gift dieses pilzes zersetzt die leber. der tod tritt schließlich durch leber- oder nierenversagen ein.
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13.09.2013 16:33 Uhr von BerndLauert
 
+1 | -0
 
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@NebelKrähe

und du meinst wirklich, dass DAS jemand ließt?
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14.09.2013 01:14 Uhr von TendenzRot
 
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@fuerdiedummen

Danke für den Link. Ich bin garnicht auf die Idee gekommen, dass das sogar in Wikipedia zu finden ist. Da ich den Grünling, wie bereits erwähnt, früher oft gegessen habe, scheine ich ja nicht zu den Leuten zu gehören welche empfindlich reagieren. D.h. demnächst ist wieder Grünling-Zeit! Nix wie ab in den Wald und sammeln. :-) OK, war ein blöder Witz.

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