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Burnout: Welche Therapieformen helfen wirklich?

Nach Meinung von Fachleuten leiden allein in Deutschland bis zu neun Millionen Menschen an einer Burnout-Erkrankung. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Therapieformen, von Fachkliniken, Coaches bis hin zu Wellnessgurus.

Und immer wird den Patienten der schnelle Weg aus der Krise und zurück zur Leistungsfähigkeit und Lebensfreude versprochen. Der Psychologe Sebastian Bartoschek meint dazu: "Wer keinen akademischen Titel hat, dem würde ich mich mit meiner psychischen Krankheit nicht anvertrauen."

Eine reine Wellnessreise würde die Symptome nicht bekämpfen und bei der Rückkehr treten die alten Probleme wieder in den Vordergrund. Bartoschek meint weiter, dass eine Burnout-Therapie kein Selbstfindungstrip sein darf. Eine erfolgreiche Therapie müsse im sozialen Umfeld der Patienten stattfinden.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Forscher, Therapie, Burnout
Quelle: www.wiwo.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2013 20:45 Uhr von shorty-007
 
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...@Para_shut
ich wünsche dir das es dich mal erwischt ...und dann nicht vergessen, nach Mama zu schreien ,und sie wird dir auch nicht helfen können ......geh dann arbeiten falls du es noch kannst ,das hilft dir sicher .......grrrr
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12.09.2013 23:30 Uhr von newschecker85
 
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ich hatt vor kurzen auch mal einen Burn-Out, mir war da alles egal. Das ende vom Lied: Obwohl ich eine Festeinstellung bekommen hätte, hab ich vor ablauf meines Vertrages gekündigt und woanders angefangen.

Der Wechselurlaub hat richtig gut getan und jetzt merk ich nichts mehr. Ich fühl mich Top-Fit, hab volle 100% leistung wieder, und das beste: meine neue Firma ist humaner, nicht so wie meine alte Firma, die Sklaventreiber.
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13.09.2013 10:45 Uhr von LastManStanding
 
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Also Para_shut hat nur bedingt recht. Man kann dieser Krankheit entgegenwirken, indem man sich z.B. sportlich betätigt. Sport ist für die einen arbeiten, für die anderen Freizeitgestaltung.

Aber: Ich kenne jemanden, der darunter leidet und seit drei Jahren dagegen ankämpft. Er arbeitet seit 35 Jahren, versorgt ohne Frau 2 Kinder (Todesfall) und bekam das immer irgendwie hin. Seit Jahren kein Urlaub drin (kein Geld trotz Arbeit - alles in die Kids investiert), das Auto pfeift auf dem letzten Loch und der Weg zur Arbeit wird immer beschwerlicher. Bis der Körper irgendwann sagt: Dreh um, ich kann nicht mehr. Das kann JEDEN treffen. Wer darüber lacht, kennt entweder keine Sorgen oder kann keine Empathie empfinden, was ebenfalls wiederum bemitleidenswert ist.
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16.09.2013 01:31 Uhr von mcdar
 
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Es heilt die Wunden, wenn man eine Unbeschwertheit wie in früher Kindheit erreicht und eine Weile darin leben kann. Dann noch sich richtig programmieren.

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