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Hamburg: Vermieter will Stromkosten für seine Mieter senken - Stadt nicht begeistert

Eine Wohnungsbaugesellschaft in Hamburg will für seine Mieter ein eigenes Blockheizkraftwerk bauen.

Da es sich dort um ein eigenes Netz handelt, entfallen für die Mieter die Nutzungsentgelte und EEG-Umlage. Sie könnten dadurch die Miet-Nebenkosten deutlich senken.

Dem Hamburger Senat gefällt dieses vorhaben jedoch nicht. Sie findet es eher kontraproduktiv für die Allgemeinheit.


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WebReporter: farbenfroh56
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stadt, Mieter, Vermieter, Stromkosten
Quelle: infoportal-nordfriesland.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2013 13:48 Uhr von farbenfroh56
 
+90 | -0
 
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Da die ständig steigenden Energiekosten alle Verbraucher mehr und mehr belasten, halte ich die Idee mit den Blockheizkraftwerken, die ja ehrlich gesagt nicht ganz neu, aber jetzt auch für den Einzelnen bezahlbar sind, für absolut sinnvoll.
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12.09.2013 14:08 Uhr von rubberduck09
 
+72 | -0
 
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Mag sein dass die das nicht toll finden aber warum sollte der Vermieter das nicht dürfen? Große Firmen dürfen das ja auch.
Sollte sich die Stadt lieber mal Gedanken machen wie sie die Situation für _ALLE_ verbessern.
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12.09.2013 14:24 Uhr von sullyjake78
 
+35 | -1
 
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Es wäre möglich, zwar mit etwas Material/Geldaufwand, jeden Bürger Stromautark zu machen, Mini Windkraftanlagen, Solar, Blockheizkraftwerk etc.... es gibt sehr viele möglichkeiten, eine gute Regierung würde sowas auch Subventionieren aber da viele Politiker Eng mit den Energieriesen zu tun haben und es wie immer nur um Geldmacherei geht, können Eigentümer solche vorhaben Größtenteils nur in Eigenregie durchführen. und ich denke das unsere Energieriesen weit mehr als genug durch die Industrie einnehmen. Es gibt schritte die muss man einfach mal gehen komme was wolle, dann wird man erkennen wie einfach eigentlich eine Zivilisatorische Entwicklung geht.
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12.09.2013 14:43 Uhr von Brotfoto
 
+52 | -0
 
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Was meint ihr denn warum die Politiker dagegen sind?
Na wo kommen wir denn hin wenn jeder sich seinen Strom selbst herstellt.
Da kann der Staat doch keine Kohle mehr abzocken.
Was da für Geld verloren gehen würde.
Und die Zahlungen der Stromkonzerne würde es dann auch nicht mehr geben.
Neeeeee So geht das nicht. Und erst mal das Geld was der Bürger sparen könnte. Vielleicht noch im Sparstrumpf wo der Fiskus nicht rankommt.
Leute so geht das nicht.
Wenn das jeder so machen würde.

[ nachträglich editiert von Brotfoto ]
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12.09.2013 15:18 Uhr von news_24
 
+26 | -0
 
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Solche schlauen Vermieter gibt es aber ganz selten in Deutschland.
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12.09.2013 15:33 Uhr von ROBKAYE
 
+6 | -6
 
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Für die Allgemeinheit gibt es nichts besseres als die von den Konzernen abgekoppelte, dezentrale Energiegewinnungsmöglichkeit...

Ich möchte hiermit noch einmal allen Lesern ins Gedächtnis rufen, dass Herr Professor Rossi, dessen Erfindung im Bereich der Fusionstechnologie vor einigen Jahren noch als Hoax durch die Medien ging, mittlerweile schon in der 1 Megawatt Version vertrieben wird. Die 10 Kilowatt Lösung für 1-2 Familienhäuser wird ab 2014-2015 zum Festpreis von nur 3000,00 Euro zu haben sein. Vorbestellungen sind bereits möglich. Interessant, dass man nichts in den Medien davon hört ;-))

Offizielle Seite der E-Cat Deutschland GmbH:
http://www.e-cat-deutschland.de/...

http://www.extremnews.com/...

Ich erinnere mich noch gut an die Spezialisten hier bei SN, wie sie vor ein paar Jahren noch von "Märchen" und "Fake" gesprochen haben, aufgrund dessen, weil die News über Rossis Erfindung zum ersten Mal durch den Blog "Grenzwissenschaft-Aktuell" veröffentlich wurde...

;-)

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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12.09.2013 15:37 Uhr von dragoneye
 
+2 | -0
 
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SAGA (der Vermieter) und Hamburg Energie unterstehen dem Hamburger Senat, das ist vielleicht wichtig für die News.
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12.09.2013 15:54 Uhr von Pixwiz
 
+9 | -0
 
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traurig, aber das ist deutschland - es darf nicht sein, und wenn es noch so sinnvoll ist.
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12.09.2013 16:51 Uhr von Hafturlaub
 
+5 | -0
 
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Am Ende werden EEG und Netztnutzungskosten auf weniger Endverbraucher umgelegt und deren Strompreise steigen dementsprechend stärker an.
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12.09.2013 17:10 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -2
 
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@sulyjake78
[...]es gibt sehr viele möglichkeiten, eine gute Regierung würde sowas auch Subventionieren aber da viele Politiker Eng mit den Energieriesen zu tun haben und es wie immer nur um Geldmacherei geht,[...]

Dir ist schon klar dass fast jede neue Art der ENergiegewinnung für den Privatmann vom Staat subevntioniert wird. DIr ist schon klar dass jegliche "erneuerbare" Energiegewinnung durch den Staat subevntioniert wird?

Du solltest dich vorab informieren denn dass sollte wirklich jeder wissen
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12.09.2013 17:11 Uhr von Hafturlaub
 
+4 | -0
 
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@Drachenmagier

Der Staat ist für die hohen Strompreise verantwortlich, bei den Versorgern bleiben nur lächerliche 2-4% vom Umsatz als Gewinn hängen. Alleine EEG,Steuern und Abgaben betragen >50% vom Endpreis.Weiter 25% sind staatlich festgelegte Netzgebühren.
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12.09.2013 17:13 Uhr von Schmollschwund
 
+3 | -0
 
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Kontraproduktiv für die Allgemeinheit? Ironie: Nur gut das sich tausende Unternehmen von der EEG befreien lassen können.... nee, das ist natürlich dann nicht kontraproduktiv für die Allgemeinheit. Schon gar nicht wenn die allein für die Kosten aufkommt wovon die "befreiten" später am meisten profitieren werden. Wie imme,r wir zahlens und die Unternehmen machen dann ihren Schnitt u wir dürfen dann die bezahlen.
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12.09.2013 17:16 Uhr von Draco Nobilis
 
+1 | -0
 
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@ Brotfoto
"Da kann der Staat doch keine Kohle mehr abzocken."
Ah interesant, ich dachte immer die Energieriesen verdienen sich dumm und dämlich und nicht der Staat, muss wohl was falsch verstanden haben schließlich sind die Energieriesen ja PRIVATBETRIEBE. Das Politiker nach ihrer Amtszeit in der freien Wirtschaft arbeiten war mir dagegen schon vorher bekannt.

b2t:
Dezentrale Energieerzeugung ist eindeutig die Zukunft.
Jedenfalls solange es keine Möglichkeit gibt Energie billig und effektiv zu speichern.

Aber eine Frage hätte ich da noch. Wie machen die das mit dem Lastausgleich? Wenn abends alle nach Hause kommen und Ofen+TV+Licht+whatever anmachen vs. tief Nachts wenn alles aus ist.
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12.09.2013 18:14 Uhr von ThomasHambrecht
 
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mal so nebenbei:
Auf Blockheizkraftwerke ist eine besondere EU-Förderung drauf:

http://www.bhkw.eu/...
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12.09.2013 18:18 Uhr von Gorli
 
+4 | -0
 
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Wie bitte? Dezentrale Energieversorgung ist DAS konzept der EU für die Zukunft. In Zukunft soll jeder Straßenzug für sich überlebensfähig sein, mittels Solarzellen auf dem Dach, Windrad im Garten und Blockheizkraftwerk in der Nebenstraße.
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12.09.2013 20:00 Uhr von keineahnung13
 
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Also bei uns Baut die Stadtwerke Blockheizkraftwerke wo es sich Lohnt... wie bei Ämtern oder Schulen oder einfach da wo es auch genutzt wird ;)

Nur wird man selber wohl am Preis nicht viel merken...
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12.09.2013 21:20 Uhr von Humpelstilzchen
 
+4 | -0
 
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"Die Kosten für den Verbraucher senken ist kontraproduktiv"!

Ja ne, is klar!

Das spricht für sich und bedarf keines weiteren Wortes! Da weis man, wie deren Uhren ticken!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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12.09.2013 21:35 Uhr von Shagg1407
 
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Irgendwann kommt warscheinlich ein Gesetz, das es uns verbietet eigenen Strom her zu stellen. Das ganze wird natürlich von der Stromlobby vorangetrieben.
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12.09.2013 23:41 Uhr von Fomas
 
+0 | -0
 
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Aber sicher. Der kleine Mann soll nicht sparen sondern Kohle rausprassen. Hoffentlich macht der Vermieter was er will. Sollten alle machen, dann ist man nicht mehr von der Strom-Mafia abhängig, die nur Wenigen Geld in die Taschen spült.
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13.09.2013 07:12 Uhr von SanmanEpvp
 
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Da gibt es mal einen "freundlichen" Vermieter und dann macht die Stadt nicht mit.. Geben sich Hauptstädte überhaupt mit irgendetwas zufrieden?

Nicht auch noch Hamburg..
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13.09.2013 09:04 Uhr von erdengott
 
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Nett, aber die Ersparnis wird sich im Rahmen halten. Man sollte nicht vergessen dass erst mit der zentralen Stromversorgung der Strom für alle erschwinglich wurde. Ein eigenes Kraftwerk bedeutet auch eine Menge Arbeit und solange eine Leitung zum großen Stromnetz besteht ist es wohl auch Rosinenpicken.

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