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Essen: Handys abgezogen und zugestochen - Drei Jugendliche müssen lange hinter Gitter

Die Jugendstrafkammer am Landgericht Essen hat diese Woche drei zur Tatzeit 15 bis 17 Jahre alte Jugendliche aus Gelsenkirchen zu langen Haftstrafen verurteilt. Sie sollen im März dieses Jahres andere Jugendliche überfallen und deren Mobiltelefone erbeutet haben.

Einem Opfer, einem jungen Mann, gelang es zunächst, sich loszureißen und zu flüchten, doch auf der Flucht stolperte er und ging zu Boden. Dadurch konnten ihn seine Verfolger einholen und begannen, auf den jungen Mann einzutreten. "Ich meine es ernst, ich habe ein Messer!", schrie einer der Täter.

Kurz darauf begann er, auf den jungen Mann einzustechen. Daher wurde der damals 17-Jährige auch ursprünglich wegen versuchten Totschlages angeklagt, doch es konnte ihm keine Tötungsabsicht nachgewiesen werden. Er muss nun für fünf Jahre ins Jugendgefängnis, seine Kumpanen vier bzw. drei Jahre.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Jugendliche, Essen, Gitter
Quelle: www.derwesten.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2013 13:16 Uhr von blade31
 
+86 | -1
 
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"Kurz darauf begann er, auf den jungen Mann einzustechen. Daher wurde der damals 17-Jährige auch ursprünglich wegen versuchten Mordes angeklagt, doch es konnte ihm keine Tötungsabsicht nachgewiesen werden."

DAS ist ja ein großer Witz
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12.09.2013 13:19 Uhr von Tuvok_
 
+60 | -2
 
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Vielleicht kann mir ja mal ein Jurist erklären WAS ist denn eine juristisch haltbare Tötungsabsicht ? Ne 9mm im Kopf oder was ?
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12.09.2013 13:24 Uhr von BlackMamba61
 
+14 | -43
 
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12.09.2013 13:29 Uhr von Kamimaze
 
+32 | -4
 
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@blade31 u.a.:

Es muss korekterweise "wegen versuchten Totschlags" heißen, ich lasse das gerade ändern.

Aber bedenkt bitte: "Die drei Angeklagten, die aus schwierigen familiären Verhältnissen kommen und alle schon wegen anderer Delikte zu Jugendstrafen verurteilt wurden..."
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12.09.2013 13:32 Uhr von psycoman
 
+33 | -1
 
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Also Raub und versuchter Totschlag, oh ich meine natürlich schwere Körperverletzung und dafür nur drei bis fünf Jahre, interessant.

Mit einem Messer auf jemanden einzustechen ist keien Tötungsabsicht? Man stelle sich vor ich hätte auf die Jungen eingesochen, nachdem ich sie ausgeraubt habe und sie flüchteten, da würde ich sicher wegen versuchten Mordes einfahren.

Für mich sind das keine langen Haftstrafen sondern Kuscheljustiz. Ich wusste mit 15 Jahren erstaunlicherweise, dass man niemanden ausraubt oder absticht.

Aber im Vergleich zur gern gegebenen Bewährung bei Jugendlichen ist es vermutlich wirklich hart.

Für solche feigen Schweine viel zu wenig.
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12.09.2013 13:32 Uhr von Bobbelix60
 
+16 | -3
 
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@Autor: was bedeutet "Handy abgezogen und zugestochen"? => Handy aus der Hülle genommen und als Waffe benutzt? :-)

Mit einem Messer auf jemanden einzustechen, ist für mich eine Tötungsabsicht.
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12.09.2013 13:55 Uhr von Johnny Cache
 
+20 | -0
 
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Mal wieder ein klassisches Fehlurteil. Der Hintergrund das Opfer seiner Wertgegenstände zu entledigen und die Tatsache daß der Einsatz des Messers sogar angekündigt würde zeigt doch klar daß sowohl die niederen Beweggründe als auch eine Planung und kein Affekt vorliegen, was bedeutet daß es sich um versuchten Mord handelt.
Daß es eigentlich kein "versuchten" Mord geben dürfte ist noch einge ganz andere Sache. Die tötungsabsicht lag offensichtlich vor, sonst hätte das Opfer ja keine Verletzungen erlitten. Daß er überlebt hat kann man mit mangelnder Umsetzung, aber nicht mit dem fehlenden Willen für dessen Tötung begründen.
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12.09.2013 14:00 Uhr von Kamimaze
 
+11 | -1
 
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@Bobbelix60:

> ""Handy abgezogen und zugestochen"? => Handy aus der Hülle genommen und als Waffe benutzt? :-)"

Nein, "Abziehen" bedeutet juristisch korrekt "Räuberische Erpressung" oder Raub (§255 bzw. §249 StGB):

--> http://de.wikipedia.org/...
--> http://www.derwesten.de/...


@psycoman:

Hm, wie wär´s mit ´nem Bootcamp...???

--> http://www.youtube.com/...
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12.09.2013 14:18 Uhr von Jolly.Roger
 
+9 | -4
 
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Verletzungsabsicht <> Tötungsabsicht

Es ist nun mal (leider) so, dass man schon eine echte Tötungsabsicht nachweisen können muss, um dann auch auf Totschlag (oder Mord) anzuklagen.

Vom Tathergang her kann man das offensichtlich nicht.

Klingt blöd, is aber so.


Ach ja: Den Tod billigend in Kauf zu nehmen ist etwas anderes als eine klare Tötungsabsicht. Rein juristisch gesehen....

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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12.09.2013 14:19 Uhr von Bobbelix60
 
+0 | -3
 
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@Kamimaze: "again what learned" - Merci dir.
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12.09.2013 14:21 Uhr von Robbers
 
+12 | -3
 
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Und selbst als Ausländer brauche ich nicht fragen welchen Migrations hintergrund diesen "Menschen" haben.

Das mit der tötungsabsicht ist der lacher des Tages. Ich steche nicht mehrmals auf jemand ein ohne zu wissen das er dabei sterben kann.
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12.09.2013 14:32 Uhr von GroundHound
 
+3 | -26
 
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12.09.2013 14:42 Uhr von CurseD
 
+10 | -2
 
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@GroundHound

Mir wird eher übel bei dem menschlichen Abfall der in der News genannt wird. Irgendwann geraten diese asozialen Untermenschen hoffentlich an den falschen. Ich hoffe sie verrecken bei dem Versuch.
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12.09.2013 14:45 Uhr von GroundHound
 
+0 | -20
 
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12.09.2013 14:50 Uhr von Prachtmops
 
+11 | -3
 
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was haben wir aus zig jahren shortnews gelernt?
steht keine nationalität in der news, waren es welche mit migrationshintergrund, also eher ali/murat.
wären es deutsche gewesen, hätte man gleich ne nazi news draus gestrickt.

ich kann natürlich nicht sagen, welche nationalität die täter genau hatten, aber die erfahrung lässt ein schonmal was erahnen.
auch wenn die strafe niedrig ausgefallen ist, ist es wenigstens mal schön zu sehen, das solche Individuen mal zellenluft schnuppern müssen.
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12.09.2013 14:50 Uhr von FlatFlow
 
+5 | -2
 
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@BlackMamba61 ist es egal ob es Hans/Peter, Murat/Ali, Boris/Juri, oder John/Ken diese Tat begangen haben! Was zählt ist, dass die jungen Männer hinter Gitter wandern und da hoffentlich über ihr Tat nachdenken. ... ich lasse es mal ...

Schön, dass alle hinter Gittern wandern und hoffentlich was daraus lernen, dass es der falsche weg ist.
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12.09.2013 14:51 Uhr von Pixwiz
 
+10 | -3
 
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vielleicht würde etwas mehr "stammtisch-dampf" mal guttun, um bei solchen taten den maximal möglichen strafrahmen auszuschöpfen.
solange gewalttäter damit rechnen können, milder bestraft zu werden als es erzieherisch gerechtfertig ist, solange geht der tanz doch fröhlich weiter.

zero tolerance, dann klappts auch wieder mit respekt und anständigkeit. und die, die es nicht wollen, fahren eben entsprechend ein oder nach hause.
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12.09.2013 14:51 Uhr von shadow#
 
+7 | -2
 
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Für die Vorgeschichten viel zu wenig.
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12.09.2013 14:53 Uhr von GroundHound
 
+2 | -9
 
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@Pixwiz: Dass drakonische Strafen zu weniger Verbrechen führen, ist ein vielfach belegter Trugschluss.
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12.09.2013 14:59 Uhr von Koloss
 
+2 | -2
 
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@Tuvok_ :
Tötungsvorsatz kann nur angenommen werden, wenn der Täter den Tod des Opfers zumindest billigend in Kauf genommen hat, sprich sich damit abgefunden hat. Die Rechtsprechung geht aber bei dem Tötungsvorsatz noch ein Stück weiter und verlangt, dass besondere Tatumstände vorliegen müssen, dass man diesen Vorsatz annehmen kann. Alleine die Gefährlichkeit der Tathandlung reiche dazu nicht aus, da angenommen wird, dass aufgrund des hohen Wertes des menschlichen Lebens, der Täter erst eine innere Hemmschwelle überschreiten müsse, um Tötungsvorsatz zu erhalten. Sticht beispielsweise der Täter dem Opfer in den Arm, wird man keine Tötungsabsicht unterstellen können. Sticht der Täter dem Opfer mit einem 3cm kurzen Teppichmesser in die Brust höchstwahrscheinlich auch nicht. Tut der Täter dies mit einem 30cm langen Küchenmesser, dann wohl ja. Es ist also einzelfallabhängig und folgt der Ansicht, dass alle Menschen ja von Grund auf gut sind und niemand einen anderen wirklich töten mag. Hoffe das hilft dir.
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12.09.2013 15:18 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+6 | -1
 
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"Dass drakonische Strafen zu weniger Verbrechen führen, ist ein vielfach belegter Trugschluss. "

Dann beleg mal.

Es gibt da aber etwas, dass Juristen und Gutmenschen"dampfplauderer" immer mal wieder gern vergessen: Gerechtigkeit gegenüber dem Opfer! Vielleicht sollte man so langsam mal wieder dazu übergehen, dem Opfer etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken als dem Täter und dessen nur allzu oft vergeblichen Resozialisation.
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12.09.2013 15:23 Uhr von Pixwiz
 
+3 | -1
 
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@groundhound:
ich geh ja auch nicht primär davon aus, das es deswegen sofort weniger straftaten gibt - umgekehrt hat ja die bisherige kuscheljustiz in der richtung ebenfalls keine wesentlichen erfolge zu verzeichenen, oder?
nur als beispiel (bitte um korrektur, falls ich mich irre): auf entführung stehen in einem uns bekannten land strafen im bereich lebenslänglich. wenn also ein täter eine solche tat begeht, ist ihm vorher klar, wo das enden wird.
und darum gehts, und ich bin überzeugt davon, wenn sich das verfahren derart etabliert, das nicht automatisch von einer bewährungsstrafe ausgegangen wird, sondern man sich die bewährung verdienen muss - sich so mancher seine geplante laufbahn nochmal überlegen würde.
taten von tätern, die das bewusst so wollen, werden damit nicht verhindert.
aber straftaten, die erst gar nicht entstehen tauchen dann auch logischerweise in deiner statistik erst gar nicht auf, daher ist klar, das diese keinen rückgang aufzeigen kann.
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12.09.2013 15:33 Uhr von jupiter_0815
 
+3 | -2
 
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Erst einmal ist die News wirklich gut geschrieben. Man muß sich aber trotzdem die Quelle auch durch lesen, weil nie alle Fakten in so ein kurzen Text " gequetscht " werden können.

Der Hapttäter hat sein Opfer zwei mal in den Oberschenkel gestochen, aber er lebt noch.
Klar ist es Vorsatz wenn der Typ schreit das er ein Messer hat und es auch benutzt. Er hat dafür und weil er schon auffällig war 5 Jahre Haft bekommen. Zu wenig? Ich bin kein Jurist um das zu beurteilen.

Wenn ich dann aber solche Schlagzeilen lese....


http://www.morgenpost.de/...

Da hat der Täter sein Opfer Totgestochen. Ist dafür zu dreieinhalb Jahre Gefängnis veurteilt worden.

Weil....

.....Der Richter begründete die Entscheidung mit dem Verhalten des Opfers kurz vor seinem Tod....

Wie ich schon sagte: Ich bin kein Jurist und bin froh darüber.
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12.09.2013 15:43 Uhr von internetdestroyer
 
+4 | -1
 
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Keine Tötungabsicht?

Wenn ich MEHRMALS auf jemanden einsteche?

Sag mal gehts noch?

Was ist das denn bitte für eine Recht?

<kopfschüttel>
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12.09.2013 16:05 Uhr von CurseD
 
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@ GroundHound

Ich bin anderer Ansicht! Rechtsanwälte, Richter und vorallem Gesetzgeber wissen nicht, wie es teilweise hier zugeht. Sie haben keine Ahnung, wie es ist in einem Stadtviertel oder Block zu wohnen, bei dem man mindestens eine Waffe bei sich tragen muss, da man sonst um sein Leben fürchtet. Sie kennen nicht das Pack, dass einen Menschen für eine Zigarette abstechen würde. Sie wissen nicht wie es ist, Angst um seine Familie oder Freunde haben zu müssen. Sie sind viel zu beschäftigt in guten Wohngegenden zu leben, den Worten weltfremder Erzieher und Pädagogen und Gutmenschen zu lauschen die sich hinstellen und rufen: "Schaut euch diesen jungen Mann an! Er hat noch seine ganze Zukunft vor sich! Wollt ihr ihm das wegnehmen, weil er einnen Fehler begangen hat? Er hatte eine schwere Kindheit! Seine Eltern sprechen unsere Sprache nicht! Er wurde ausgegrenzt, hatte den falschen Umgang! Geriet auf die schiefe Bahn! Wir müssen Nachsicht mit ihm haben!"

Ich sage: ES REICHT! Diese Menschen, die Gutes nicht von Bösem unterscheiden können, die keine Moral oder Anstand haben! Die sich selbst erheben über Recht und Ordnung. Sperrt sie ein! Weist sie aus! Das Alter ist unerheblich! Ich und alle anderen hier wussten schon früh, dass man niemanden Absticht! Was ist das überhaupt für eine Welt, in der wir dadrüber diskutieren müssen? Gehören solche gefährlichen Leute nicht hinter Gitter? Und sollten diese Gitter nicht geschmiedet sein aus ewigem Stahl? Sie, nicht nur die Täter hier, zerstören Leben! Wer ein Leben mit dreistester Absicht zerstört hat es nicht verdient seins weiterzuführen! Ich sage: Lasst sie spüren die Härte des Gesetzes!

Es gilt anscheinend RECHT
vor GERECHTIGKEIT!

Und es platzt mir langsam der Kragen bei diesem Gesocks! Ich sage weg mit Integrationshilfen! Weg mit Wiedereingliederung in die Gesellschaft! Ich kenne genügend Familien ausländischer Herkunft, wie meine eigene, die sich ohne staatlich geförderte Maßnahmen gut eingegliedert haben! Und du kennst sie wahrscheinlich auch! Siehe den tollen italienischen Pizzabäcker, türkischen Dönermann oder das griechische Restaurant in deiner Stadt! Diese Leute haben nichts getan und verdienenen die volle Anerkennung! Jedes kriminelle Organ, jede kriminelle Großfamilie oder Jugendbande sollte ausgemerzt werden! Ich empfinde nur Hass und Abscheu für dieses Gesindel!

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