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Drittes Todesurteil in Japan: Mörder wurde gehängt

Die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, Japan, hat erneut einen Mörder gehängt. Dieser hatte im Jahr 2004 einen Restaurantbetreiber ermordet. Im diesem Jahr war das bereits der dritte Mensch, der wegen eines Mordes gehängt wurde.

Menschenrechtsaktivisten versuchen bereits seit Jahren, die Todesstrafe in Japan abzuschaffen. Eine Umfrage der Regierung belegt aber, dass die Mehrheit der Japaner für die Todesstrafe ist.

Viele der zum Tode verurteilten Mörder werden wahnsinnig. Sie leben jahrelang in Einzelhaft und erfahren erst wenige Minuten vor der Hinrichtung, dass sie sterben müssen.


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WebReporter: Riiitch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Mörder, Todesstrafe, Todesurteil
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2013 08:34 Uhr von Klugbeutel
 
+20 | -18
 
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Sehr schön, so soll es auch sein.
Die Japaner machen es richtig.
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12.09.2013 09:24 Uhr von SamSniper
 
+13 | -4
 
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jeder 7te Todeskandidat ist unschuldig hingerichtet worden laut Studie der US-Regierung.
Lieber Maria als Scharia-Methoden
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12.09.2013 09:56 Uhr von Allmightyrandom
 
+6 | -1
 
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Bei Leuten, wo es zu 100 % feststeht, dass sie Mörder oder Vergewaltiger sind, hält sich mein Mitleid in Grenzen.


Das Dumme an der Sache...

es gibt keine 100%ige Sicherheit - statistisch unmöglich.

Und reichen 99,99% aus? DA sehe ich das größte Problem der Todesstrafe.

http://www.shortnews.de/...

Solange es solche Meldungen gibt (und die wird es IMMER geben da niemand unfehlbar ist) kann die Todesstrafe nicht richtig sein, egal was jemand zu welcher Wahrscheinlichkeit getan hat.
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12.09.2013 10:35 Uhr von Phillsen
 
+11 | -1
 
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Ein Freund von mir hatte Anfang diesen Sommer üble Schwierigkeiten, weil eine 13 jährige behauptet hat er habe sie vergewaltigt.

Sache war, das besoffene kleine Scheisskind war auf ner Party in ner Bar (was auch immer die da verloren hatte) hat uns davon reden gehört dass wir noch auf ne andere Party fahren wollten.

Als mein Kollege das Auto holen ging ist ihm das Balg hinterher und hat ihn zugesülzt das wir sie mitnehmen sollen. Er hat sie ausgelacht und ihr gesagt sie soll nach Hause gehn und Barbie und Ken ins Bett bringen.

Wir sind dann zu der anderen Party gefahren und um ca. halb 5 morgens steht die Polizei vor der Tür und bittet uns doch sie zu begleiten.

Das Mädel hat wohl mit irgendwem rumgevögelt, und zu Hause ärger gekriegt weil sie zu spät nach Hause kam oder was auch immer. Die erste idee die das dumme Kind hatte war zu behaupten, sie könne nix dafür weil sie vergewaltigt worden wäre.
Ihre Eltern haben natürlich die Polizei verständigt.

Der Barkeeper von der Bar in der Wir zuerst waren kennt uns und hat der Polizei auch gesagt wo wir hin sind.

Das Ende vom Lied war, dass mein Freund ne 2 Tage bei den Sherriffs festgehangen ist. Glücklicherweise hat sich das dumme Kind aber so lange in Widersprüche verwickelt, bis die Sherriffs ihr nicht mehr geglaubt haben. Erst dann ist sie mit der Wahrheit rausgerückt.

Wäre die bei Ihrer Geschichte geblieben, mein Freund wäre jetzt im Knast und Ihr würdet ihn aufhängen wollen. Es gab keine Zeugen für Das Gespräch der Beiden und ob man mir und dem dritten im Bunde trotz gutem Alkpegel geglaubt hätte das er keine 5 Minuten weg war ist ne ganz andere Frage.

Nem anderen Bekannten von mir ist fast dieselbe Geschichte mal auf ner Bikerparty passiert.

Ich bin auch für ne Harte Bestrafung bei solchen Widerlichkeiten, aber ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, das mehr als 80% der Todeszelleninsassen wirklich schuldig sind.
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12.09.2013 10:47 Uhr von magnificus
 
+3 | -3
 
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Drittstärkste Wirtschaftsmacht, und dann so etwas. tztztz Wenn die ethischen Grundlagen einer Gesellschaft auf der Strecke bleiben.
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12.09.2013 11:02 Uhr von perMagna
 
+6 | -1
 
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"Sie leben jahrelang in Einzelhaft und erfahren erst wenige Minuten vor der Hinrichtung, dass sie sterben müssen."

Okay, das ist Folter. Todesstrafe hin oder her, aber Folter ist wirklich Mittelalter.
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12.09.2013 11:11 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -1
 
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Ich finde es immer irgendwie komisch daß es Leute gibt welche die Todesstafe schlimmer finden als im Knast zu verrotten.
Warum also keine optionale Todesstrafe? Wenn ich 5 Jahre sitzen müßte würde ich diese gerne zeitnah(!) in Anspruch nehmen.
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12.09.2013 12:21 Uhr von baddrig
 
+0 | -0
 
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@Johnny Cache
Das bedeutet also, wenn du länger als 5 Jahre in den Bau müsst, würdest du lieber sterben?

Aaaahja... 5 Jahre sind doch keine Zeit...

[ nachträglich editiert von baddrig ]
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12.09.2013 13:20 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -0
 
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@ baddrig
Das war selbstverständlich eine zufällig gewählte Zahl. Mache würden sicher nie diese Wahl treffen, bei mir wäre es vermutlich schon deutlich früher der Fall.
Es ist für mich immer noch ein mittleres Wunder daß ich in den 12 Monaten beim Bund nicht durchgedreht bin, was vermutlich an der vernünftigen Umgebung im BW-Krankenhaus liegt. In meiner Ausbildungseinheit hätte es wohl höchstwahrscheinlich Verletzte gegeben wenn ich dort auch nur einen Monat länger hätte sein müssen.
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12.09.2013 14:40 Uhr von Lornsen
 
+0 | -0
 
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ich bin nach wie vor, für lebenslänglich Steinbruch. Sonntags, Ostern und Weihnachten frei. Ansonsten Steine kloppen für den Straßenbau. Speziell für Autobahnen.

ein Justizirrtum wäre dann nicht so dramatisch.
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13.09.2013 12:18 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -0
 
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ich bin ein gegner der todesstrafe. aber selbst wenn ich sagen würde: "ok, dann vollstrecken sie halt die todesstrafe", oder selbst wenn ich ein anhänger der todesstrafe wäre, könnte ich es nicht dennoch verstehen, wieso die verurteilten jahrelang auf ihre hinrichtung warten müssen. es ist ja nicht nur so, dass sie sinnlos zellen belegen, sondern auch dem staat und letztlich dem steuerzahler sinnlos geld kosten, weil ja für deren jahrelange verpflegung etc. aufgekommen werden muss.

zudem wurden sie ja auch zum TODE verurteilt und NICHT zu gefängnis. von daher ist es nicht nachvollziehbar, warum in japan und den USA die verurteilten jahre, teils sogar jahrzehnte in der todeszelle absitzen müssen, bis die hinrichtung endlich mal erfolgt. dafür gibt es keinerlei logischen grund. sowas hat es im übrigen früher nicht gegeben. das ist ein reines phänomen der modernen zeit. wenn früher jemand zum tode verurteilt wurde, dann ist das urteil noch am gleichen tag oder meist am nächsten morgen vollstreckt worden. denn todesstrafe ist todesstrafe und keine gefängnisstrafe.

wenn eine so lange zeit bis zur hinrichtung vergeht, würde die todesstrafe auch gefahr laufen, ihren sinn zu verlieren, da der verurteilte mittlerweile selbstmord begehen oder an anderen ursachen sterben könnte.

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